Das ist die Quintessenz,welche unter dem gestrigen Abend steht. Arsenal hat sein Finale um die K.O. Phase bekommen. In zwei Wochen geht es in Griechenland gegen Olympiacos um „alles“. Eine vorgezogene K.O. Phase wenn man möchte. Auch keine schlechte Übung.

Der Weg dorthin war in der Champions League jedoch erstmals, außer dem Sieg gegen die Bayern, ein überzeugender. Arsenal gab vom Start weg den Takt und die Taktung vor. Der Mannschaft aus Zagreb wurde keine Möglichkeit gegeben den eigenen Spielaufbau zu betreiben. Eigentlich etwas, was man auch im Hinspiel hätte erwarten können. Aber lassen wir das Thema.

Nachdem der Druck immer größer wurde war es nur noch eine Frage der Zeit bis Arsenal in Führung gehen musste. Das es jedoch durch ein Flugkopfballtor von Mesut Özil der Fall sein sollte, hätten wahrscheinlich nichtmals die mutigsten Zocker gedacht. Doch nach einer schönen Flanke von Alexis tauchte Özil ab und köpfte ein. Nun waren auch die letzten Handbremsen im Kombinationsverlauf gelöst und der Ball rollte. Kurze Zeit später war es dann Alexis selbst, der die Führung ausbaute. Ein Tor, was dem Chilenen sichtlich gut tat nachdem er sich in den letzten Spielen eher viel aufrieb, ohne das Endprodukt abliefern zu können.

In der zweiten Halbzeit hätte Arsenal noch mehr Tore erzielen können. Es blieb jedoch bei dem einzig dritten, ebenfalls durch Alexis, der den Deckel drauf setzte. Am Ende ein sehr überzeugender Sieg, mit einer Leistung die Mut machen sollte auch in Griechenland mit zwei Toren Unterschied gewinnen zu können.

Neben dem Ergebnis ist positiv zu vermerken, dass wir keine Verletzten zu verzeichnen hatten. Ramsey feierte zudem sein Comeback mit einem 20 Minuten Einsatz und konnte gleich alte Qualität zurückbringen. Insgesamt war es eine sehr starke und geschlossene Mannschaftsleistung, was jedoch nicht davon ablenken soll, dass zwei Spieler wieder einmal besonders herausragten. Mit Mesut Özil zum einen und Alexis zum anderen hatte das Spiel zwei Man of the match. Özil war nicht nur durch sein Tor sondern seine schlichte Präsenz und Übersicht im Mittelfeld der Spielgestalter des modernen Fußballs. Und Alexis?! Nun ja er ist eben einfach eine Manschine. Er rackert und rackert. Und wenn er dann noch seine Torgefährlichkeit auspackt ist es um den Gegner geschehen. Nicht zu unterschlagen ist jedoch ein Lob an Joe Campbell. Trotz der vielen Kritik, auch von mir, hat er gestern Abend ein starkes Spiel, wenn nicht sogar sein bestes für den Verein, gemacht. Der Pass auf Alexis zum 3:0 war zauberhaft.

Die Lücke von Coq konnte durch Flamini gestern Abend gut und seriös gefüllt werden. Ob das auch für Spiele gegen stärkere Gegner gilt wird sich zeigen. Die späte Hereinnahme von Chambers auf dieser Position lässt sicher noch keine so großen Aufschlüsse über seine Fähigkiet auf der DM Position zu. Sicher sah es jedoch nicht wirklich aus.

Nun heißt es in zwei Wochen mit zwei Toren Unterschied gewinnen. Aber erstmal zurück in die Spur in der Liga. Sonntag gehts nach Norwich.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris