45 Minuten Einsatz reichen nicht

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Vom Kapitän Granit Xhaka hieß es am Ende „wir waren ängstlich“. Ich würde es eher als erneut sehr sehr dumm im Abwehrverhalten und überheblich im Angang der zweiten Halbzeit bezeichnen. Arsenal hat am gestrigen Sonntag Abend mit aller Deutlichkeit demonstriert, dass weder die Mannschaft noch das Trainerteam bisher den Fortschritt gemacht hat, den wir uns alle erhofft hatten. Transfermeister zu sein reicht scheinbar nicht aus, um eine schnelle Umsetzung auf dem Platz erzielen zu können.

Dabei waren es jedoch nicht die Abstimmungsprobleme neuer Spieler die man ggf. noch erwarten dürfte. Es waren erneut die absoluten Basics die uns eine sichere Führung und ein bis dato einigermaßen kontrolliertes Match kosteten. Natürlich sprechen nun viele vom Comeback Watfords, doch hatte dies mit einem Comeback wenig zu tun. Es war vielmehr eine Einladen Arsenals, welches jedes Team dankend angenommen hätte.

Nachdem man in der ersten Halbzeit bis auf den Beginn des Spiels die Kontrolle nach der Führung durch Auba inne hatte, konnte man direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit erkennen, dass die Mannschaft ohne jegliche Körperspannung auflief. Man wurde das Gefühl nicht los die Mannschaft wäre der Meinung sie müsse sich nicht mehr anstrengen. Ein fatales Zeichen wenn man dies mit Blick auf eine mögliche Kabinenansprache des Trainerstabs betrachtet. Stattdessen begann man immer weiter das, in meinen Augen absolut lächerlichste in der fußballerischen Neuzeit, genannt „Aufbau von Hinten“ zu praktizieren. Querpass beim Abstoß und pures Risiko im eigenen Sechzehner. Es ging glatte 3x gut, beim 4x war der geistige Aussetzter bei Sokratis dann doch zu groß und es klingelte zum Anschluss. Etwas was vorhersehbar war und so kommen musste. Die Einladung für Watford und der Wendepunkt im Spiel.

Natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass Fehler wie diese und auch der später erneut verursachte Elfmeter durch Luiz individuelle Fehler sind, auf die der Trainer keinen Einfluss hat. Jedoch muss man meiner Ansicht nach unmittelbar nach dem, für jeden erkennbaren mangelhaften Passspiel im Aufbau im eigenen Strafraum, von der Außenlinie die Reißleine ziehen und der Mannschaft Anweisungen geben. Es hat keinen Zweck an einer Taktik aus Selbstzweck festzuhalten, wenn sie offensichtlich fehlschlägt. Zudem einen Ceballos, der die meiste Kontrolle in unserem Mittelfeld produzierte so früh auszuwechseln und dies später mit der „Hitze in Watford“ zu begründen ist nicht nur ein enormer taktischer Fehler gewesen sondern zugleich noch eine absolut lächerliche Ausrede. Aber vielleicht ist mir die Hitzewelle in Watford und die Wärmeempfindlichkeit des Spaniers auch einfach nur entgangen.

Am Ende haben wir erneut bereits sehr wichtige Punkte liegen lassen, die durch individuelle Fehler gepaart mit fragwürdigen Coaching begründet sind. Arsenal wird in dieser Verfassung keine großen Schritte machen, wenn man sich selbst stets den Boden unter den Füßen wegreißt. Es wird so bei einem Schritt vor und zwei Schritten zurück bleiben. Es gilt nun ohne Vorhalt zu analysieren und klare Entscheidungen zu treffen. Denn mit dieser Aufbautaktik werden wir uns Tor um Tor fangen. Vielleicht muss man auch jetzt bereits über einen Chambers anstelle von Sokratis oder AMN  nachdenken.

Am Donnerstag geht es nach Frankfurt. Mit einer Leistung wie der gestrigen werden wir dort untergehen. Und auch gegen Villa muss man so sicherlich nicht auftreten und meinen man können punkten. Es bedarf mehr als einen derartigen „lockeren“ Einstellung um in der Premier League erfolgreich zu sein. Ich dachte bisher eigentlich dies wäre allen Teilnehmern bewusst gewesen. Ich werde mir nächstes Wochenende selbst ein Bild davon vor Ort machen mit der Hoffnung, dass auf allen Seiten ein schneller Lernprozess eingetreten ist…

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Watford-Preview: den Stachel ziehen

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Moin aus Berlin! Felix hier mit der Vorschau auf das Wochenende.

Die erste Länderspielpause der noch jungen Saison liegt hinter uns. Gut, dass der Ligabetrieb wieder losgeht. Und es ist in den nächsten Wochen einiges auf dem Programm. Bis zur nächsten Länderspielpause am zweiten Oktoberwochenende stehen sieben Spiele auf dem Programm, darunter zweimal Europa League, Ligapokal, unser Trip zu Manchester United etc.

Am Sonntag jetzt aber erst einmal vor die Tore Londons nach Watford (Anstoß 17:30, live auf Sky ab 17:00 Uhr). Eine Partie, die uns in den letzten Jahren nicht so richtig gut geschmeckt hat. Aber auf welche Auswärtspartie hat das in letzter Zeit sowieso nicht zugetroffen? Watford mit seinem einerseits physischen Spiel und andererseits schnellem Umschalten war für uns häufig eine toxische Mischung. Es geht also darum, auch an dieser Stelle einen Schritt nach vorne zu machen, auch vor dem Hintergrund dass unsere bisherigen Auswärtsleistungen in Newcastle und an der Anfield Road zumindest vom Defensivverhalten her Luft nach oben hatten.

Mit einem Sieg bei Watford könnte man einen ordentlichen Saisonstart zementieren und mit dem Heimspiel nächstes Wochenende gegen Aston Villa vielleicht ein wenig Momentum vor dem Spiel bei Manchester United aufbauen. Die Rechnung ist ja ganz einfach: Will man in die Top Four, muss man in Watford gewinnen. Zumal Watford miserabel in die Saison mit einem Punkt aus vier Spielen gestartet ist. Vor der Länderspielpause gab es ein Remis in Newcastle, davor Niederlagen gegen Brighton, Everton und zuhause gegen West Ham. Wie so häufig in den letzten Jahren tun sich die Hornets mit den kleineren Gegnern schwerer als erwartet. Jetzt kommt mit Arsenal der erste größere Gegner. Der schwache Saisonstart war trotzdem schlecht genug, dass sich die Vereinsführung von Watford dazu veranlasst sah den Trainer zu wechseln. Javi Garcia wurde vor die Tür gesetzt. Der Spanier hatte Watford im Januar 2018 übernommen. Im vergangenen November hatte Watford den Vertrag mit Gracia noch bis 2023 mit Option für drei weitere Spielzeiten verlängert, nachdem Watford mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen in die Saison gestartet war. So schnell kann es gehen. Nur kurze Zeit nach dem Rauswurf stellte Watford Quique Sánchez Flores als neuen Trainer vor (bereits 2015/2016 Trainer in Watford).

Länderspielpausen bei Arsenal sind immer mit dem bangen Blick auf die Verletztenliste verbunden. Eine Verletzung ist neu hinzugekommen – irgendwie schon länger absehbar. Lacazette fehlt mehrere Wochen mit Knöchelverletzung. Das sprengt das Trio da vorne doch sehr. Mal sehen, wie Eméry da personell drauf reagieren wird: denke Aubameyang zentral, Nelson über den Flügel. Ich erwarte, dass Eméry eher konservativ aufstellt, also 4-2-3-1. Oder erwartet wirklich jemand einen ganz offensiven Ansatz. Zumal Torreira eine längere Reise hinter sich hat, sehe ich ihn nicht in der Startelf. Und Özil? Ach, was weiß denn ich! Bellerin, Tierney und Smith-Rowe sind übrigens zurück im Mannschaftstraining

Leno – Maitland-Niles, Sokratis, Luiz, Kolasinac – Xhaka, Guendouzi – Nelson, Ceballos, Pepe – Aubameyang

Subs: Martinez, Chambers, Holding, Willock, Torreira, Özil, Martinelli (?)

Auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag wurde übrigens auch verkündet, dass Emery in der nächsten Woche seine fünf Kapitäne vorstellt. Na bitte.

Nun denn. Gehen wir es an. Einen guten Start ins Wochenende. Christian meldet sich dann mit der Analyse (und hoffentlich 3 Punkten)

#COYG

Felix

Frankfurt German/English travel guide

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Arsenal spielt mal wieder in Deutschland und wie es sich gehört gibt es bei uns wieder unseren zweisprachigen und sehr beliebten Travel Guide für Euch. Vielen Dank an @dominic_laurie für sein Insiderwissen.

So gelangt man mit dem Auto zum Stadion:

Das Stadion befindet sich im Südwesten der Stadt. Wenn man von außerhalb Frankfurts kommt, fährt man über die Autobahn A3 oder A5 zum Frankfurter Kreuz. Von dort aus folgt man den Schildern mit dem Fußball, der zu vier Parkplätzen führt. Wenn man aus Stadtrichtung kommt, dann folgt man der Kennedyallee aus der Stadt ins Oberforsthaus. Dort sieht man schnell die Schilder der Parkplätze.

Wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion gelangt:

Vom Stadtzentrum zum Stadion zu kommen ist ein Kinderspiel. Frankfurt ist sehr überschaubar und alles liegt eng beieinander. Die S-Bahn zum Stadion braucht nur 6 Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof. Man kann auch an anderen Stationen in der Innenstadt einsteigen. Mit den Zügen der Linien S8 oder S9 Richtung Mainz oder Wiesbaden gelangt man vom unteren Stockwerk des Frankfurter Hauptbahnhofs gut zur Haltestelle „Stadion“.

Man kann aber auch die Straßenbahn (Linie 21) nehmen. An Spieltagen verkehren zusätzliche Straßenbahnen zum Stadion vom Hauptbahnhof, die alle 3 Minuten abfahren. Die Straßenbahn ist für Zuschauer mit Tickets für den Hauptblock und den Ostblock bequemer.

Sightseeing & Ausgehen vor dem Spiel:

Die beste Aussicht über Frankfurt erhält man vom Maintower (Helaba) (kostet 5€). Eine gute Aussicht bekommst du aber auch, wenn du einfach in den Galeria Kaufhof auf der Zeil gehst, ganz nach oben ins Restaurant fährst und dort auf die Terrasse gehst – for free 😉

Eine Fahrt mit dem Ebbelwoi Express (viel schöner als die Busse) ist ebenfalls empfehlenswert – diese ist sehr gemütlich und man kommt in den Genuss von Frankfurts Spezialität, dem Ebbelwoi (Apfelwein): https://www.ebbelwei-express.de/de/home/

Am Fluss entlang finden sich viele Restaurants und Cafes, vor allem auf der Sachsenhäuser Seite. Hier gibt es u.a. auch ein Dönerboot, einen Biergarten auf einem Boot und den besten Blick auf die Stadt!

Zum Essen vor dem Spiel muss es in eine der zahlreichen Apfelweinkneipen gehen – „Wagner“ in Sachsenhausen ist eine beliebte Adresse bei Touristen, Einheimische zieht es eher ins „Ebbelwoi unser“ oder „Eichkatzerl“.

Ausgehen nach dem Spiel:

Alt-Sachsenhausen ist der place to be, um ein paar Bierchen zu trinken. Es gibt viele Bars, die bis spät in die Nacht geöffnet haben. Vom Stadtzentrum aus kann man leicht zu Fuß hinlaufen. Sachsenhausen liegt südlich des Mains. Bevor man sich ins Abenteuer Alt-Sachsenhausen stürzt, lohnt es sich aber auch, in einem der zahlreichen Kiosks etwas zu trinken zu kaufen und bei schönem Wetter auf dem Platz der Alten Oper am Brunnen zu sitzen, der sehr schön ist. Man kann vor dem schönen alten Opernhaus sitzen, das die Stadtverwaltung in den sechziger Jahren fast abgerissen hätte, weil es nach dem Krieg brach lag. Zum Glück wurde das aber verhindert!
Ansonsten lohnt sich ein Ausflug ins berühmt-berüchtigte Bahnhofsviertel. Das Viertel ist vor allem für die Rotlichtszene und den teils auf offener Straße stattfindenden Drogenkonsum bekannt, in den letzten Jahren hat die Polizei die Situation aber deutlich besser in den Griff bekommen, sodass viele neue und lohnenswerte Bars ihr Glück dort probieren. Immer einen Besuch wert ist „Yok Yok“, ein einfacher Kiosk, der Bier und selbstgebrannten Schnaps verkauft. Hier ist immer etwas los! Aber vorsicht: Bahnhofsviertel ist auch Eintracht Frankfurt Stammgebiet!

Transfer vom Frankfurter Flughafen zum Frankfurter Hauptbahnhof:

Einfacher geht es nicht. Man nimmt die S-Bahn-Linien S8 und S9. Die Fahrtzeit beträgt 12 Minuten und kostet ca 5 Euro pro Strecke. Der Zug fährt auch am Stadion vorbei. Taxis brauchen länger und liegen bei 30-40 Euro, ein Uber kostet zwischen 25-30 Euro.  

Übernachten in Frankfurt:

In Frankfurt gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Es gibt eine Vielzahl von Hotels, denn die Stadt hat eine beeindruckende Messe, eine der größten der Welt. Ein schönes Hotel in einem ruhigeren und nicht zu teuren Stadtteil ist Saks in der Mendelssohnstraße. Üblicherweise kostet ein Zimmer 100 Euro die Nacht.
Andernfalls hat man über http://Booking.com viele Optionen zu unterschiedlichen Preisklassen. Die meisten der billigeren Hotels befinden sich in der Nähe des Bahnhofs. Das Gebiet ist nicht das schönste, besonders die Gegend etwas über der Hauptstraße vor dem Bahnhof. Allerdings gibt es eine große Auswahl. Eine Möglichkeit ist das Star Appartement, das sich in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs befindet. Und jedes Appartment hat einen anderen Hollywood-Start Karton! Mag vielleicht ein wenig komisch klingen, aber die Zimmer sind gut und preiswert.

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Arsenal is back in Germany and so is our popular travel guide. Thanks to @dominic_laurie for helping us out with this one.

How to find the stadium by car:

The stadium is situated just to the south west of the city. If you are coming from outside Frankfurt, take the A3 or A5 motorway to Frankfurter Kreuz. From there, follow the signs with the football on them that will lead you to four parking lots. If you are coming from the city, then take Kennedyallee out of the city to Oberforsthaus. There you will see signs to the parking lots.

How to get to the stadium by public transportation:

Getting to the stadium from the centre of two is a piece of cake. Frankfurt is tiny and everything is very close together. The S-Bahn (suburban train) to the stadium takes only 6 minutes from Frankfurt main railway station (Hauptbahnhof). You can also get on at other stations in the city centre. Take any S8 or S9 trains in the direction of Mainz or Wiesbaden from the lower level of Frankfurt Hauptbahnhof to the ‘Stadion’ stop.

You can also take the tram (Straßenbahn), line 21. On match days, extra trams to the ‘Stadion’ leave Hauptbahnhof every 3 minutes. The tram is more convenient for spectators with tickets for the main block and the eastern block.

Sightseeing & Going out before the match:

The best panorama over Frankfurt is from the Maintower (Helaba) (costs 5€). You can also get a good view if you simply go to the Galeria Kaufhof on the Zeil, drive to the top of the restaurant and go to the terrace there – for free 😉

A trip with the Ebbelwoi Express (much more beautiful than the buses) is also recommended – this is very comfortable and you can enjoy Frankfurt’s speciality, the Ebbelwoi (apple cider): https://www.ebbelwei-express.de/de/home/

Along the river there are many restaurants and cafes, especially on the Sachsenhausen side. There is also a kebab boat, a beer garden on a boat and the best view of the city!

To eat before the game you have to go to one of the numerous „Apfelweinkneipen“ – „Wagner“ in Sachsenhausen is a popular address among tourists, locals prefer „Ebbelwoi unser“ or „Eichkatzerl“.

Going out after the match:

Alt-Sachsenhausen is the place to head for a few pints. There are lots of bars and they stay open pretty late into the night. You can walk there easily from the city centre. It’s just south of the river Main. Before the fame it might be worth buying a few cans and sitting in the Alte Oper (Old Opera House) square by the fountain if the weather is nice. It’s a nice spot. You can sir outside the lovely old opera house that the city authorities almost tore down in the sixties because it was still in semi ruins after the war. Glad they didn’t!

Other than that, a trip to the notorious „Bahnhofsviertel“ (main station district) is worthwhile. The district is known for the red light scene and the partly open street drug consumption, but in recent years the police have got the situation under control much better, which attracted many new and good bars. Always worth a visit is „Yok Yok“, a simple kiosk that sells beer and homemade spirits. There’s always something going on here! But be warned: „Bahnhofsviertel“ is also Eintracht Frankfurt’s home court!

Transfer from Frankfurt airport to Frankfurt central station:

This couldn’t be easier. Take the S bahn lines s8 and s9. Journey takes 12 mins. And costs just over 5 euros each way. The train goes past the stadium. Taxis will take longer and will be around 30-40 Euros, Uber around 30 Euros.

Stay overnight in Frankfurt:

There are lots of places to stay in Frankfurt. There are a huge number of hotels because the city has a thriving trade fair, one of the biggest in the world. One nice hotel in a quieter part of town that isn’t too expensive is Saks on Mendelssohnstrasse. It’s usually around 100 euros for a room.

Otherwise you should be able to see a lot of options at different price ranges on http://Booking.com. Most of the cheaper hotels are around the station. The area isn’t the best, particularly the bit just over the main road in front of the station. However there’s a lot of choice. One place is called Star apartments which is very close to the station. And each one has a different cardboard cut out of a Hollywood star in your room! A bit weird but the rooms are good and decent value.

Enjoy your trip to Frankfurt!

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Episode 117, 02.09.2019 – Analyse des NLD

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Ein solch intensives NLD wie das gestrige wollen wir heute Abend in einer neuen Ausgabe des GGPodcast ausführlich analysieren. Dazu haben Felix und ich uns kompetente Hilfe eingeladen. Wir freuen uns mit Chris (@Chris_McLII) von 90Plus (@neunzig_plus) einen genauen Blick auf das beinahe perfekte Comeback Arsenals zu werfen.

War Xhaka wirklich so schlecht, wie ihn alle machen? Ist Lacazette unverzichtbar für dieses Team und welche Rolle spielt Özil eigentlich noch? Und was war das bitte für eine zweite Halbzeit von Guendouzi. Dies und vieles mehr in einer vollgepackten Ausgabe des GGPodcast, auch mit einem aktuellen Blick auf den Transfer Deadline Day (Miki, Mustafi etc.)

Nun aber genug der Worte. Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Itunes beziehen oder hier per RSS Feed. Klassisch hört Ihr einfach über die Website rein.

 

Cheers

Felix & Chris

NLD Preview & Nacho Goodbye

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Heute ist wieder der besagte Tag. Es ist NLD Tag. Doch bevor wir uns diesem widmen noch vorab ein paar Transfernews des gestrigen Tages. Elneny wird die Spielzeit in Istanbul bei Besiktas verbringen und wie man munkelt haben die Vereine eine Kaufoption vereinbart. Ein weiterer Spieler von der Gehaltsliste mit dem man nicht geplant hat. Ein Spieler den sicher nicht nur ich noch gerne weiter im Emirates gesehen hätte ist Nacho. Wie bereits mehrfach in dieser Woche berichtet ist der Spanier nunmehr zurück in seine Heimat zu Sociedad gewechselt. Nacho war immer ein Spieler der alles für die Gunners gegeben hat und wohl einer der unterschätztesten Spieler der Premier League war. Ich werde den Spanier vermissen und seine gelegentlichen aber stets immens wichtigen Tore ebenso. Viel Erfolg Nacho! Du wirst immer ein Gunner bleiben.

Nun aber zum Derby. Mit den bisherigen Ergebnissen können wir mit einem Sieg heute Abend den wirklich sehr guten Saisonstart perfekt machen. Mit neun Punkten aus vier Spielen hätte man insbesondere bei den Ergebnissen der unmittelbaren Konkurrenz auf die Champions League Quali schonmal gut vorgelegt auch wenn es erst früh in der Saison ist.

Die Spurs stehen unter Druck und scheinen derzeit, wenn man den Berichten glauben schenken mag, ein wenig die Spur zu suchen. Ich persönlich glaube nicht daran, zumindest nicht in einem Derby. Wovon ich aber fest überzeugt bin ist die Tatsache, dass wir den Kader, insbesondere in der Offensive haben, um die Spurs in die Schranken zu weisen und wieder den richtigen Weg in Punkto Kräfteverhältnis einzuleuten.

Dazu führt meines Erachtens nichts an der Formation mit Laca,Auba und Pepe vorbei. Bei Laca könnten die leichten Beschwerden der letzten Wochen noch mitspielen aber er scheint wieder fit für einen Startplatzeinsatz. Natürlich kann ich die Formation auch ein wenig defensiver ausrichten. Für mich musst du im Emirates jedoch von Beginn an die Musik vorgeben. Liverpool hat es uns am vergangenen Wochenende vorgemacht. Immenser offensiver Druck führt zu Fehlern und somit zu Toren. Simpel aber effektiv.

In der der Defensive wird trotz positiver Nachrichten aus der Krankenabteilung noch keine Alternative Formation möglich sein, sodass ich dort keine Veränderung sehe. Nur im Mittelfeld und der Frage ob man Torreira nicht mal langsam auch in die Startelf integrieren sollte. Meiner Ansicht nach unbedingt, weil er der effektivere Spieler im Vergleich zu Gendouzi ist was die Balleroberung und Aggressivität betrifft. Willock hat mir bisher auch sehr gut gefallen und auch in Liverpool seinen Mann gestanden. Doch wird es weiter für einen Startplatz reichen? Meine Formation würde wie folgt aussehen:

Leno,Kolasinac,Luiz,Sokratis,AMN,Xhaka,

Torreira,Ceballos,Auba,Pepe,Laca.

Kolasinac wird nach dem Abgang von Nacho zwangsweise in die Startelf rücken, was die Abwehr bis auf AMN zu einer wahren „Bad Ass“ Defensive macht. Hoffentlich auch zu einer einigermaßen sicheren. Torreira rückt für mich ein und Willock muss damit seinen Platz räumen wenn man die Offensive Variante mit dem besagten Trio und Ceballos dahinter wählen möchte. Ob Emery sich dies so traut wird man sehen. Ein Statement fände ich wäre es in jedem Fall.

Es dürfte ein prickelndes Derby werden, in welchen wir hoffentlich die richtigen und deutlichen Akzente setzen werden.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

#NorthLondonisred

Cheers

Chris

Ps: die Spielanalyse gibt es am Montag Abend in einer neuen Ausgabe des GGPodcast zu hören.