Warum nicht immer so!?

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Ein Resümee welches man sicherlich ohne Einschränkung uneingeschränkt über den gestrigen Sieg ziehen kann. Arsenal machte diesmal alles richtig, was man am Montag noch falsch gemacht hatte. Man hörte nach einer druckvollen Anfangsphase nicht plötzlich auf Fußball zu spielen bleib ständig in der Pressingphase und dominierte den Gegner im good old Arsenal Style.

Es war ein wahre Genuss der Mannschaft gestern zuzuschauen. Das Team hat so viel Potential, dass es immer schmerzt wenn man sieht, dass es nicht abgerufen wird. Es gestaltet sich schwer einzelnen Spieler herauszuheben, weil wir ein sehr starkes Leistungsgesellschaft vom Torwart bis zum Sturm gesehen haben. Dennoch möchte ich auf ein par Spieler eingehen. Da wäre natürlich der für am Ende zu Recht gewählte Man of the Match Emile Smith Rowe. Der Junge überzeugte nicht nur durch sein Tor und seine vielen Laufwege in der Offensive. Er war auch im defensiven Zweikampf immer präsent und leitete seinen eigenen Treffer damit selbst ein. Der Sprung in die A-Nationalmannschaft dürfte unmittelbar bevorstehen.

Ein weiterer Gewinner war gestern Lacazette. Der Franzose bekam sein Startelfplatz nach seinem Tor vom vergangenen Montag. Und er hat ihn gerechtfertigt. Ein wahrer Anker in der Sturmmitte der sich in jedem Zweikampf aufrieb und zudem den Elfmeter zum wichtigen 2:0 vor der Pause rausholte. Auch wenn ich weiter glaube, dass er keine Zukunft im Verein haben wird kann er mit einer solchen Leistung ein sehr wichtiger Faktor sein in dieser Spielzeit, den man nicht übersehen sollte. Abschließend möchte ich noch das Duo im zentralen Mittelfeld hervorheben. Partey natürlich mit seinem Tor aber insbesondere Sambi mit einer Leistung die aufhorchen lässt. Zweikampfstark und nach Ballgewinn mit dynamisch und klassischen Box2Box Läufen. So überbrückt man schnell das Mittelfeld und kommt in die gefährlichen Positionen und Schnittstellen. Wer den Podcast verfolgt weiß, dass ich ein großer Fan des Belgiers bin und ich denke er hat gestern gezeigt, dass mit ihm sehr zu rechnen ist.

Nun klopfen wir an die oberen Tabellenplätze. Entscheidend ist natürlich, dass wir nun eine Leistung wie die gestrige konservieren. Am Dienstag Abend geht es damit erstmal weiter im League Cup gegen Leeds. Ich bin gespannt, was wir dort zu sehen bekommen. Rotation natürlich eingeplant möchte ich dennoch den gleichen Spirit und ein Einsatz sehen. Denn dann ist mit dieser Mannschaft so viel möglich.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Villa Vorschau

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Wir sind noch immer in der selben Woche und es steht erneut ein Heimspiel an. Diesmal lautet der Gegner Aston Villa. Nachdem man sich am vergangenen Montag mit einem späten Ausgleich gegen Palace begnügen musste und die Enttäuschung den späten Punktgewinn deutlich überlagerte müssen heute Abend dringend drei Punkte eingefahren werden. Die Leistung gegen Palace war weit ab von dem, was wir benötigen, um realistisch etwas in dieser Saison zu erreichen. Aber manchmal ist es in solchen Situationen nicht verkehrt, wenn man gleich wieder in den „Sattel steigen“ kann, um sich neu zu beweisen.

Die Fehler/Versäumnisse des vergangenen Montags dürften noch sehr präsent sein. Es bedarf mehr Eigeninitiative über die gesamte Spielzeit. Lediglich mit Wucht in die Partie zu gehen, um nach 15 Minuten jegliches Feuer vermissen zu lassen wird nicht nur gegen Palace sondern gegen jeden Gegner bestraft werden. Verwaltungsfußball ohne taktische Antworten kann und darf nicht die Lösung sein. Es war völlig unverständlich weshalb man ein Team, was man im ersten Drittel völlig dominierte ohne jegliche Veranlassung zurück in die Partie holte. Warum sind die Abstände plötzlich zu groß? Warum werden die Zweikämpfe nicht mehr angenommen? Warum fehlt jegliches Gegenpressing? Man könnte die Fragen weiter und weiter fortspinnen.

Ich hoffe sehr stark, dass Arteta die Woche genutzt hat, um an den Problemfeldern zu arbeiten. Es war nämlich nicht nur ein Thema von „wir haben den Fuß vom Gas genommen“. Wenn eine Mannschaft so eklatant das eigenen Spiel aus der Hand gibt, so muss eine gewisse taktische Ausrichtung dahinterstehen. Eine solche sollte man schnellsten anpassen.

Wenn wir uns auf die positiven Aspekte besinnen, so hat man immerhin bis zum Ende an den Ausgleich geglaubt und diesen sodann auch erzielen können. Freuen sollte man sich darüber immer, zumal Fußballspiele zu verlieren entgegen einer gefühlten Niederlage, noch immer keine Option ist. Viele Mannschaften kämpfen derzeit mit sich. Nicht nur in der Premier League. Deshalb ist es um so ärgerlicher, dass wir die Konstanz der spielerischen Elemente derzeit nicht auf den Platz bekommen und somit auch bei den eingefahrenen Punkten wieder zu viel verschenken.

Das war jetzt eine Menge an Kritik und Unzufriedenheit resultierend aus der Montagspartie und weniger eine Vorschau im klassischen Sinne. Ich lasse mich jedoch in dieser Gestalt auf den neuen Spieltag und die Überzeugung ein, dass dieses Team, welches nach meiner Einschätzung so viel Potential in sich trägt ,es heute Abend besser machen kann und wird.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Unverständlicher „Matchplan“

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Am Schluss stand zwar ein später Ausgleichstreffer durch Lacazette aber dennoch ein durchgehend enttäuschender Fußballabend. Dabei hatte es für Arsenal sehr gut begonnen. Die Mannschaft spielte mit viel Gegenpressing, war stets in allen Mannschaftsteilen beweglich und strahlte Torgefahr aus. Das denklogische Resultat aus dieser Druckphase war sodann die frühe hochverdiente Führung durch Aubameyang. Doch was die restliche Spielzeit betrifft, so kann man keines der vorbenannten Attribute darauf übertragen.

Die Spieler nahmen plötzlich ohne große Ankündigung und ohne jegliche Veranlassung den Fuß vom Gas und ließen Palace von der Leine. Weder war dies durch spielerische Akzente von Palace begründet noch anderweitig erklärbar. Es passierte einfach oder ist teil des wie auch immer ausgearteten Matchplanes gewesen. Anstatt auf den zweiten Treffer zu gehen verweilte man in einem Verwaltungsmodus, welcher nicht besonders souverän noch durchdacht schien. So war es auch nicht verwunderlich, dass Palace immer besser und mehr in die Partie hereinkam und sich Chancen erarbeitete. Eine Entwicklung die vorhersehbar war und uns zwei Gegentore bescherte.

Natürlich hätte es zwingend eine rote Karte gegen McArthur geben müssen nach seinem Foul an Saka und es wird mir immer ein Rätsel sein wie weder ein Schiedsrichter noch im Anschluss VAR eine solche Situation nicht zutreffend klassifizieren kann. Doch lag der Grund der gestrigen Leistung der Mannschaft und der gefühlten Niederlage nicht in dieser krassen Fehlentscheidung sondern in unserer eigenen neuerlich taktischen Herangehensweise. Wieder Schwung aufzunehmen ist für ein Team, welches einen aktiven Wechsel zwischen Dauerdruck und spielerischer Kontrolle nicht beherrscht schlicht schwierig. Genau dies war es, was wir gestern beobachten konnten.

Für mich kann dies alles nicht der Matchplan eines Trainers sein. Wenn ich als Team im ersten Drittel derart dominant auftrete muss ich schlicht den Biss und die Ambition besitzen nachzulegen. Es kann keine Option sein sich gegen Mannschaft wie Palace auch noch mit Punktverlusten zu begnügen oder gar eine knappe Führung zu verwalten. Wir müssen langsam wieder lernen mit einem größeren Selbstverständnis zu agieren. Wenn ich am Drücker bin schlage ich daraus Kapital. Simple as that!

Unter dem Strich haben wir eine sehr große Chance in der Tabelle verpasst und den Schwung der letzten Spiele schon wieder gefühlt verloren. Das ist wirklich bedauernswert, zumal man mit konstantem Spiel in dieser Spielzeit viel erreichen könnte. Doch mit einer Ausrichtung wie der gestrigen werden wir die nötigen Schritte dahin nicht leisten.

Am Freitag geht es schon weiter gegen Villa. Ein stärkerer Gegner, der viel viel mehr verlangt. Ob wir dies leisten können wird man sehen.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Palace Vorschau

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Ich kann mich an Studiumszeiten erinnern als an einem Montag Abend im DSF lediglich die zweite Liga ihre letzte Partie eines Spieltages absolvierte. Nunmehr ist es auch in der Premier League an der Tagesordnung an einem Montag angesetzt zu sein. Es ist und bleibt ein wenig komisch, zumal gefühlt der Spieltag bereits rum scheint. Immerhin haben wir die letzten sieben Heimspiele an einem Montag mit einem Torverhältnis von 15:2 gewonnen. Statistik ist also schonmal eingesackt.

Dennoch denke ich, dass die Ansetzung in Anbetracht der Länderspielpause ein Vorteil für Arsenal sein kann. Mehr Zeit sich zu regenerieren, mehr Zeit wieder in die Abstimmung zu kommen und taktische Instruktionen einzuüben. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass es keine wirklichen Ausfälle nach der Rückkehr der Spieler zu verzeichnen gab.

Mit nunmehr zwei Heimspielen in der Liga kann man, insbesondere auch nach den Ergebnissen von diesem Wochenende, einen großen Sprung in der Tabelle heran an die lukrativen Töpfe machen. Wir haben im Podcast zuletzt bereits darüber gesprochen, dass man gut ins Soll kommen kann, wenn man die kommenden Spiele Siegreich gestaltet, sprich zehn von möglichen zwölf Punkten einfahren könnte.

Aber wollen wir nicht zu weit in die Zukunft blicken und zunächst auf Palace schauen. Das Highlight der ganzen Partie wird ohne Frage die Rückkehr von Patrick Viera als Trainer von Palace sein. Ein Spieler den ich stets als einen der wichtigsten Pfeiler der so erfolgreichen Ära erachtet habe. Natürlich werden und dürfen keine Gastgeschenke für die Vereinslegende ausgegeben werden. Was die Formkurve angeht, so ist Arsenal ohne Frage auf der besseren der beiden. Mit drei Siegen und einem Remis in den letzten Partien kann man durchaus erwarten, dass die Mannschaft das positive Momentum fortführen kann und möchte. Palace hingegen ist tabellarisch zwar nicht weit entfernt, jedoch eher durch Unentschieden geprägt in dieser Spielzeit. Auf eine gute Statistik gegen die Gunners kann man sich jedoch berufen, wenn man auf nur eine Niederlage in den letzten fünf Aufeinandertreffen zurückblickt.

Ich erwarte keine großartigen Veränderungen von Arteta was die Startelf angeht. Er wird mit der Defensivreihe der letzten Spiele auflaufen. Auch das Mittelfeld wird mit Partey und Sambi die Basis bilden. Und auch das sehr ausführlich ausgefallene Lob für Smith Rowe unter der Woche dürfte darauf hindeuten, dass wir nicht mit wirklichen Wechseln in der Frontreihe rechnen sollten.

Der Montag ist zwar nicht der beliebteste Tag der Woche, könnte jedoch morgen einen sehr guten Wochenstart bilden. Ich bin optimistisch, dass die Mannschaft die Qualität auf den Platz bringt und dieses Palace Team schlagen wird.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Episode 171, 10.10.2021 – Gewinner und Verlierer

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In dieser Ausgabe des GGPodcast werfen wir einen auf die bisherigen Gewinner und Verlierer der Saison. Zudem gibt es für Euch die vielseitig gewünschte Analyse des Arteta Spielsystems nochmals in ausführlicher Gestalt.

Abschließend blicken wir kurz auf die Auswirkungen der Übernahme von Newcastle durch ein saudi-arabisches Konsortium.

Wir freuen uns wie immer über Lob, Kritik, Fragen und Anregungen, gerne direkt hier unter diesem Beitrag, auf Twitter, Facebook oder gerne auch per E-Mail.

Nun aber genug der Worte. Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Apple Podcasts beziehen oder hier per RSS Feed. Wir sind auch bei Spotify vertreten. Klassisch hört Ihr einfach über die Website rein.

#COYG

Felix & Chris