Der Schlusspfiff ertönt, Giroud ballt die Faust in Richtung Tribüne. Sicher das Bild, welches den gertigen Sieg von Arsenal gegen Man City am besten verdeutlicht.

Nachdem die Auftsellung auf dem Tisch war mussten die Arsenal Fans feststellen, dass Alexis nicht im Kader war (dazu später), City jedoch mit beinahe Bestbesetzung auflief, was sogar einen Bankplatz für Sterling vorsah. Das bedeutete auch, dass Aguero es in die Startelf zurückgeschafft hatte. Nominell also eine deutliche Überlegenheit von City mit Blick auf den von Verletzungen geplagten Kader der Gunners.

Das Spiel entwickelte sich folgerichtig auch in eine für Arsenal Heimspiele ungewöhnliche Richtung. City konnte beinahe den gesamten Ballbesitz für sich verbuchen und Arsenal saß tief in der eigenen Hälfte. Es war ein wenig die Adaption zurückliegender Spiele gegen sogenannte „große Gegner“. Auch gegen die Bayern oder auch zuvor gegen City hatte man dies von Wenger in naher Vergangenheit bereits gesehen. Eine Taktik welche dadurch geprägt war defensiv sehr sicher und konzentriert zu stehen gepaart mit einem hohen Willen und Laufbereitschaft in allen Mannschaftsteilen.

So war es nicht verwunderlich, dass Arsenal nicht wirklich viele Torchancen gar Torschüsse generieren konnte. Für einen reichte es jedoch Mitte der ersten Halbzeit. Wieder einmal war es Mesut Özil der den Ball an der Strafraumkante für Theo Walcott auflegte und jener fasste sich ein Herz und nagelte den Ball ins rechte obere Eck. 1:0 to the Arsenal! Ein Tor so völlig gegen den Spielverlauf.

Nach der Führung musste sich City deutlich schüttel und Arsenal bekam das Spiel auch in der Offensive besser unter Kontrolle. So war es dann kurz vor der Halbzeit erneut ein schöner Assist von Özil (sein 15. der Sasison), welchen Giroud aus spitzem Winkel hinter Joe Hart im Tor versank. Eine 2:0 Führung zur Halbzeit war nun wirklich nicht das, was man zu Beginn der Halbzeit hätte erwarten können. Doch die Kaltschnäuzigkeit von Arsenal zusammen mit der excellenten Laufarbeit der ganzen Teams machten es nicht zwingend unverdient. Arsenal war halt effektiver. Etwas was man von Spitzenmannschaften eigentlich ja stets einfordert.

Die zweite Halbzeit brachte zu Beginn den erwarteten Druck von City nur ansatzweise. Arsenal kontrollierte das Spiel und konnte sich die Angriffe von City bis zur Strafraumkante gut vom Leib halten. Mit wirklich sehr guten Chancen hätte Arsenal auch auf 3:0 erhöhen müssen. Als Navas eingewechselt wurde und auch Gibbs und Chamberlain kamen wurde der Rhytmus etwas gestört und es kam Unruhe auf. Das Resultat war ein wirklich sehr sehenswerter Treffer von Toure, den man lässiger nicht hätte versenken können. Nun kam nochmal Hektik auf. City drückte und drängte auf den Ausgleich. Doch Arsenal blieb ruhig und behielt sich ihren Siegeswillen auch bis zur letzten Minute.

Definitiv ein Big Point von Arsenal am gestrigen Abend. Man hält Anschluss an Leicester und hat die restlichen Mitsstreiter zunächt auf Distanz gehalten/gebracht. Nun heißt es das Momentum in die wichtige Festtagsphase mitzunehmen. Die erste Bewährungsprobe lautet dabei Southhampton am Boxing Day.

Zum Schluß noch ein paar Worte zu Alexis. Er sollte bekanntlich auf der Bank sitzen, wo er zur Überraschung aller nicht saß. Grund dafür ist das kleine aber feine Unwort des Jahres in Gestalt von „set back“. Im Training hat Alexis den bekannten Rückschlag erhalten, so dass er spätestens am 10. Januar wieder zur Verfügung steht, laut Wenger. Das zeigt mal wieder, dass wir, was den Kader angeht, so in Nöten sind, dass wir oftmals zu schnell auf die Spieler wieder setzen müssen. Hoffen wir er kommt zeitig zurück und wir kommen mit den Spielern gut durch die Festtage.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Ps: Heute Abend ist wieder Podcast und es gibt eine Vielzahl von Themen zu besprechen. Schickt uns eure Fragen wir freuen uns darauf. Wie üblich per email, facebook oder twitter an @germangunners oder @medispolis.