Ein wichtiger Sieg in einer schweren Gruppe. Und dann auch noch Auswärts zum Auftakt bei einem Gegner der eine Underdog Rolle inne hat. Mit Blick auf die weiteren folgenden zwei Heimspiele eine sehr gute Startposition vor allem mit dem Blick auf das Ergebnis in Neapel.

Aber schauen wir nochmal im Detail zurück auf das gestrige Spiel. Arsenal war ohne Frage Favorit aber Auftaktspiele sind immer ein besonderes Thema. Wenger ließ sich deshalb auch nicht auf Experimente ein und vertraute seiner bisherigen Aufstellung. Die Taktik war klar, erstmal Ruhe reinbringen und vielleicht ein frühes Tor erzielen. Das erstere gelang zu Beginn ganz gut, dass Zweite nicht. Arsenal bestimmte das Spiel bis ca. zur 25 Minute. Dann kamm Marseille jedoch besser auf und wir verloren ein wenig den Zugriff aufs Mittelfeld und gaben die Bälle zu schnell her. Ein Thema das Wenger in der Halbzeit ansprach und was in der zweiten Halbzeit besser werden sollte.

Arsenal spielte insgesamt konzentriert jetzt aber auch mit dem nötigen Killerinstinkt. Walcott nutzte einen Abwehrfehler mit einem starken Schuß ins linke Eck. Die nachfolgenden Konter von Özil oder auch Walcott führten jedoch nicht zum Erfolg. Mal wieder war es der von mir gestern noch ausdrücklich gelobte Ramsey der die Entscheidung brachte. Mit einem schönen Distanzschuß erzielte er das 2:0. Leider verursachte er zum Ende noch einen wohl korrekten Elfmeter. Das war am Ende jedoch nur noch Ergebniskosmetik.

Die Mannschaft gewann ihr zehntes Auswärtsspiel in Folge (wettbewerbübergreifend). Eine unglaubliche Statistik. Aber wie mit allem im Sport kann man sich davon im nächsten Spiel schon nichts mehr kaufen. Und ich glaube die Mannschaft ist sich dessen bewusst. Sie ist momentan einfach konzentriert und hungrig auf Siege. Hoffe wir, dass das noch lange vorhält. Wir haben eine gute Mischung im Team die, so denke ich, auch „menschlich“ zusammenpasst. Und wichtige Spieler sollten zudem hoffentlich bald wieder zurückkehren. Özil musste gestern viel in der Defensive arbeiten. Aber auch das zeichnet einen guten Spieler aus wenn er sich taktisch in einer Vorgabe einfügen kann. Die Seitenwechsel mit Wilshere nehmen auch gute Formen an. Aber Situationen wie der Absatzkick im Strafraum zu Gibbs zeigen, dass solche Spieler einfach den Unterscheid machen auch wenn sie nur zwei Gegenspieler binden.

Am Sonntag geht es gleich weiter gegen Stoke. Ein unangenehmer Gegner wie wir alle wissen. Bis dahin heißt es regenerieren und neue Taktik ausarbeiten. Der Empfang für Özil wird in jedem Fall super sein.

Come on you Gunners

Cheers

Chris