Im Zuge der heutigen Vorstellung des Arsenal Cup Trikots habe ich mich entschlossen dem Blog mal einen leicht modischen Anstrich zu verpassen. Jedem der nun gleich in Panik verfällt kann ich nur zurufen „Puls runterfahren“. Gegenstand soll natürlich nicht die Farbwahl oder ähnliches sein, denn über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten. Es soll vielmehr um die Frage gehen, ob sich die Anschaffung eines der sogenannten „player performance shirts“ lohnt oder man das Geld besser alternativ verwenden sollte, beispielsweise auf ein paar Pints.

Zum Test lag die Version des aktuellen Heimtrikots in der beschriebenen „players performance version“ vor. Ich muss zunächst herausstellen, dass ich über die Fertigung mit Blick auf die Designvariante des Kragen mit Knopfleiste sehr angetan war. Es wirkt ein wenig wie ein Poloshirt, was ich schon in zurückliegenden Versionen anderer Hersteller als sehr angenehm empfand.

Doch nun weg vom Design hin zur „Performance“. Die Frage die sich nicht viele aber sicher manche stellen ist, ob sich der Kauf dieser speziellen Ausfertigung tatsächlich lohnt. Denn seien wir mal ehrlich. Der angeschlagene Preis von 100 Pfund ist schon mehr als gewichtig. Sicherlich sind Fußballtrikots in der heutigen Zeit kein Schnäppchen mehr. Nur rund den doppelten Preis hinzublättern macht schon einen gewaltigen Unterschied.

Der Hersteller Puma verspricht laut Produktbeschreibung einige spezielle Features im Vergleich zum „normalen“ Trikot. Diese wären beispielsweise die ACTV Technologie zur besser Versorgung der Muskeln oder weiche Extratapes, die zu einem besseren Tragegefühl beitragen sollen.

Den wahren Vorteil der geannten Technologien wird man sicher nur dann erfahren können, wenn man das Trikot im tatsächlichen Einsatz hat. Für sehr aktive „5 a side Kicker“ in der Sonntagsliga kann es also durchaus ein Vorteil sein ein solches Trikot zu tragen. Es kommt selbstverständlich auf das Spielniveau an. Bewegt man sich über neunzig Minuten nur um den Mittelkreis oder im gegnerischen Sechzehner wird man sicher keinen Unterschied ausmachen können. Auch eine gewisse Physis sollte vorhanden sein, um in dem Trikot nicht gerade wie „Wurst in Pelle“ auszusehen. Es fällt nämlich sofort auf, dass das trikot sehr eng anliegt. Ich persönlich empfinde es als sehr angenehm, kenne aber auch viele, die dabei arge Bedenken haben oder es als unangenehm empfnden.

Ich persönlich muss sagen, dass der Tragekomfort doch schon sehr erheblich ist. Das Trikot „schmiegt“ sich gut an. Es mag Einbildung sein, aber man hat ungehend den Eindruck der nächste Sprint zur Tube ist locker drin. Würde ich dafür jedoch 100 Pfund ausgeben? Ja wenn ich im privaten Bereich sportlich sehr aktiv, ggf. regelmäßig lange Strecken jogge und auch im Fitnessstudio auf Funktionskleidung nicht verzichten möchte. Für den „einfachen“ Gang ins Pub oder das Mitfiebern auf der heimischen Couch ist eine Investition sicher nicht anzuraten. Dafür reicht die „normale“ Version völlig. Für die ganz sportlichen unter uns, die eben gerade auf die beschriebene Funtionskleidung großen Wert legen und die Arsenal Crest dabei nicht missen wollen mehr als nur ein Gedanke wert.

Infos über Preis, Bezug und die genauen Features des Trikots bekommt ihr hier bei Arsenal direkt oder auch beim Hersteller Puma.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris