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Ein weiterer Ausflug nach Wembley steht an. Nachdem man in den letzten Jahre fast schon gewohnt war am Ende der Saison nach Wembley zu fahren, ist es diesmal bereits Ende Februar soweit. Arsenal hat den League Cup Finaleinzug am gestrigen Abend mit einem 2:1 Sieg im Rückspiel erreicht. Es ist der erste Einzug in das League Cup Finale seit dem so desaströsen Spiel gegen Birmingham 2011.

Bis zu den berüchtigten „Wembley…Wembley….“ Schlachtengesängen war es jedoch ein gutes Stück Arbeit und teilweise auch irritierende Spielweise der Mannschaft. In der ersten Halbzeit schien es beinahe so, als würde man nicht genau wissen, welche Formation man spielt. Grundsätzlich leider nichts ungewöhnliches bei Arsenal in jüngerer Vergangenheit aber doch gestern Abend in sehr ausgeprägter Form vorhanden. Alle Spieler erzeugten eher den Eindruck eines aufgeschreckten Hühnerhaufens als einer tatktisch geschulten und eingestellten Startelf. So war es auch nicht verwunderlich, dass Chelsea früh in Führung ging und das Tor die Schwächen einer unorganisierten Mannschaft schamlos aufdeckte. Passend zur kuriosen Spielweise erzielte Nacho Monreal mit Hilfe eines Billardtors den Ausgleich und man rettet sich in die Halbzeit.

Eine scheinbar erfolgte Umstellung zurück auf Dreier/Fünferkette brachte dann die gewohnte, in den letzten Partien gegen Chelsea oft gesehene, Sicherheit. Es wurde früher attackiert, Laufwege wurden zugestellt und insgesamt war man schlicht aggressiver am Ball. Eine deutliche Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft, die durch das Tor von Granit Xhaka zu Recht belohnt wurde. Auch wenn es erneut mittels eines Ping Pong Tores netzte, war die Führung absolut verdient. Hervorzuheben ist dabei die Vorarbeit von Lacazette der über das ganze Spiel hinweg nicht viel Zuspiele bekam, sich aber Bälle selber holte und stets als Anspielstation zur Verfügung stand. Er passte sich dem Spiel in positiver Weise an und brachte dem Team somit viele Optionen den Ball aus der eigenen Hälfte fernzuhalten.

MOTM war aber erneut Nacho Monreal, der nach dem letzten Samstag erneut eine super Leistung auf den Platz brachte. Unfassbar wertvoll in der Offensive und fehlerfrei in der Defensive merkt man einfach, dass seine Erfahrung unbezahlbar ist. Wenn man noch ein wenig Verstärkung in der Abwehr hinzubekommen könnte, wäre man auf dem richtigen Weg was dieses Departement angeht.

Ende Februar heißt es nun League Cup Finale gegen Pep und sein Man City. Wir werden Außenseiter sein, was vielleicht nicht mal schlecht ist. Gute Erinnerungen an City haben wir ja in Wembley. Bis dahin gilt es jedoch volle Konzentration auf den Ligabetrieb und das verbleibende Transferfenster.

In diesem Sinne

Wembley….Wembley…..

Cheers

Chris