Schau einer an

Rechnen ist nach dem gestrigen Sieg bei Bournemouth wieder erlaubt wenn Leicester am nächsten Sonntag zu Gast ist im Emirates. „Es geht doch“ möchte man der Mannschaft am liebsten zurufen, nachdem man den freien Fall in der Liga zunächst stoppen konnte. Nun sind es fünf Punkte auf die Spitze.

Wie man meinem Vorbericht zum Spiel entnehmen konnte war ich nicht wirklich gut zu sprechen auf die Truppe. Dieses ständige Einbrechen und Herschenken in exzellenten Ausgangslagen ist einfach perfekt um sich aufzuregen, was ich sodann auch gerne und bereitwillig aufgenommen haben. Sollte nach meiner Ansicht auch mal erlaubt sein.

Zu Beginn des Spiels sollte sich dies nicht wirklich ändern. Denn eine Aufstellung, welche Flamini und OX beinhaltete, trug nicht gerade dazu bei meine Stimmung zu heben. Ein paar Twitter Diskussionen und die Info, dass Elneny wegen einer kurz vorhergegangenen Geburt seines Sohnes nicht im Kader war, ließen mich der Dinge harren die dort kommen sollten.

Als Flamini sodann innerhalb der ersten Minuten mit einem, nennen wir es unkonventionellem ,Tackling hätte vom Platz gestellt werden müssen konnte ich nur mit dem Kopf schütteln.  Nicht nur sprichtwörtlich sondern tatsächlich. Wie man sehen konnte, scheint jedoch die Erhebung von heftiker Kritik gegenüber Herrn OX durchaus geholfen zu haben. Nachdem Mesut Özil uns mit einem sehr sehenswerten Treffer in Führung gebracht hatte, war es The OX der unmittelbar einen weiterern Treffer draufsetzte. Einen ebenfalls sehr schönen dazu. Insgesamt sein erster treffer in der Ferne seit über fünf Jahren und sein erster Premier League Treffer in diesem Jahr wenn ich es richtig recherchiert habe. Das sind mal Fakten, die einen durchaus nachdenken lassen. Wenger war nach dem Spiel natürlich sehr daran gelegen die Leistung von The OX hervorzuheben, was ich an dieser Stelle auch gerne tun möchte. Wie ihr aus diversen Podcastdiskussionen mit Felix wisst bin ich kein großer OX Fan in dieser Spielzeit. Doch bin ich mir nicht zu Schade dafür ein Lob auszusprechen, wenn er sein Potential endlich einmal auf den Rasen bringt. Ein solcher Tag war gestern und wir sollten alle Finger kreuzen, dass er einen „mentalen Kick“ mitnehmen kann und dich dies zu Herzen nimmt.

An anderer Stelle verwunderte, dass Gabriel erneut für Mertesacker auflief. Viele hatten erwartet, dass Merte zurückkehren würde nach seiner Sperre. Doch Gabriel erhielt den Vorzug und durfte sich weiter an der Optimierung der Defensivpaarung mit KOS versuchen. Das dies natürlich noch mit Fehlern behaftet ist, ist nicht verwunderlich. Gabriel hat jedoch im Gegensatz zu Merte den Vorteil, dass er einen Fehler etwas besser „zulaufen“ kann. Gerettet hat ihn das auch gestern ein paar mal. Was Alexis angeht, so hat er gestern nciht wirklich seinen Rhytmus finden können. Doch bei ihm habe ich keine Bedenken, dass er wieder in selbigen finden wird.

Die Leistung war insgesamt, was die erste Halbzeit betrifft sehr ordentlich. Wir hatten mit den beiden Toren das Geschehen sehr gut im Griff und Gefahr kam nicht wirklich auf. Sollte einmal ein Schuß durchkommen, so war es Cech, der wie immer bereit war. In der zweiten Halbzeit sah es schon anders aus. Arsenal verlor ein wenig die Kontrolle, was unmittelbar dazu führte, dass Bournemouth den Druck erhöhen konnte. Flamini schwam im Mittelfled und die Wellen prallten auf die Abwehr zu. Im Großen und Ganzen hat die Mannschaft gut agiert und in der derzeitigen Lage das einzig bedeutende, die drei Punkte, mitgenommen. Ein paar Paraden von Cech natürlich wie immer nötwendig dabei.

Festzuhalten ist sicherlich, dass gegen Leicester mehr kommen muss, wenn man berücksichtigt, in welcher Form sich diese derzeit befinden. Doch war es zunächst wichtig ünerhaupt den Anschluss nicht zu verlieren und sich zumindest die Option zu erhalten, noch ein Wort mitzusprechen um die Meisterschaft. Bei einer Niederlage wäre dies mit absoluter Sicherheit nicht der Fall gewesen.

So gilt es nun den Fokus auf Leicester zu legen und eine gute Trainingswoche hinzulegen um optimal vorbereitet zu sein. Felix und ich werden einen Arsenal vs. Leicester Podcast Spezial am Ende der Woche einspielen. Diesseits wird also auch alles aufgefahren vor dem Knallerspieltag am nächsten Wochenende.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Kurz aber ehrlich 

Ein richtungsweisendes Spiel steht Arsenal heute gegen Bournemouth bevor. Richtungsweisend aus zwei Gründen. Kann Arsenal es schaffen endlich mal Willen zu zeigen und zum zweiten einen abschließenden Angriff auf die Tabellenführung  starten?

Nach dem gestrigen Sieg von Leicester kann man mit dem direkten Duell am nächsten Wochenende dicke wieder einsteigen in das Rennen um den Titel. Doch betrachtet man es realistisch, so ist es nicht die Frage des Blicks auf andere Teams sondern unsere eigene Nachlässigkeit der letzten Wochen die das Schicksal der Saison bestimmt und die Frage, ob man sich daraus befreien kann. Leicester hat es vorgemacht wie man mit Einsatzbereitschaft Berge versetzen kann. 

Wie whrschelich unschwer festzustellen bin ich noch immer derbe angefressen und ganz ehrlich auch sehr enttäuscht von der Truppe und insbesondere ein paar Spielern. Somit ist es für mich auch das heutige Spiel, welches darüber entschieden ob wir uns überhaupt nochmal Hoffnungen machen dürfen um das Thema Meisterschaft. Mit dieser Entscheidung dürfte ich jedoch nicht alleine darstehen.

Gewinnt man das heutige Spiel so kann man zumindest bis zum nächsten Spieltag wieder in Rechenbeispiele verfallen. Verlieren wir, ist der Zug endgültig abgefahren und wir haben die übliche Platz 4 Diskussion am Hals.

Es gibt auch nicht wirklich viel zu sagen hinsichtlich wie wir spielen sollten, wer spielen sollte und überhaupt. Es zählen nur Siege und die Mannschaft muss sich darüber so langsam mal bewusst werden. Es kann schlicht nicht sein, dass wir den Fokus verlieren bzw. uns hinter guten Leistungen von gegnerischen Torhütern verstecken wenn wir uns bisher eine so gute Position erspielt haben.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris 

Ein Bekannter namens Platz4

Besinnen wir uns zu Beginn dieses Blog Beitrags darauf, dass die Meisterschaft noch immer machbar ist. Zwar sind es bereits fünf Punkte auf Leicester und City ist auch bereits vorbei, ganz zu schweigen von den Spurs. Jedoch haben wir noch gegen alle zu spielen. Das die meisten Spiele davon auswärts zu bestreiten sind, lassen wir an dieser Stelle einmal unerwähnt. Die Liga ist eng und der Weg noch lang. Folglich sollte man die Flinte keineswegs ins Korn werfen.

Doch lassen wir neben der positiven Grundstimmung der ersten paar Zeilen den Schlag in Gesicht names Realität ein wenig wirken. Erneut konnte Arsenal keinen Sieg in der Liga einfahren. Erneut konnten wir kein Tor erzielen, obwohl wir eine Vielzahl von Chancen hatten. Dabei kann man sicher anführen, dass Forster einen sehr starken Tag hatte, was mit Blick auf die Saison aber keine Überraschung war. Auch ist es nichts neues, dass Torhüter in Spielen im Emirates oftmals eine erhöhte Leistungsdichte erfahren. Doch muss man sich, wie zumeist im Leben, an die eigene Nase fassen. Es war nicht der Verdienst von Forster sondern unser eigenes Unvermögen, dass wir den Ball nicht im Netz haben versenken konnten. Es gab Chancen in Hülle und Fülle von diversen Spielern. Es mag vielleicht trivial klingen aber manchmal musst du den Ball eben versenken um ein Spiel zu gewinnen und genau das haben wir nicht getan.

Besonders hilfreich war dabei sicher auch nicht, dass wir in der ersten Halbzeit nicht wirklich gut in das Spiel kamen. Wenig Schwung oder Rhythmus. Trotzdem hätte Özil eine komfortable Führung rausschießen können. In der zweiten Halbzeit war dann endlich der Druck da, den man benötigt, um ein Spiel in der Premier League zu gewinnen. Genutzt hat uns dies jedoch im Ergebnis nicht, da wir bekanntlich die Hütte nicht getroffen haben.

Überraschend war sicherlich, dass wir in der Startelf mit Flamini aufgelaufen sind. Coq nur auf der Bank, Elneny nicht einmal im Kader. Gründe waren dafür keine Verletzung. Im Fall von Coq zudem eher die Befürchtung einer Überlastung nach Verletzungsrückkehr. Tatsache ist jedoch auch, dass wir den Druck aus dem Mittelfeld vermisst haben, den Flamini nicht wirklich bieten kann. Southampton zeichnet sich dadurch aus, dass sie genau dort im Mittelfeld „den Boss spielen“. An dieser Stelle hätte man adäquat gegenhalten müssen. Aber auch das ist im Ergebnis nicht spielentscheidend gewesen, die fehlenden Tore trotz einer Vielzahl deutlicher Chancen war es.

So sind wir zurück auf Platz 4. Aus einer Position als Tabellenführer mit satten Punkten Vorsprung, haben wir es volbracht in kurzer Zeit den Weg des absoluten Gegenteils einzuschlagen und uns auf den netten und warmen Platz 4 zurückzuziehen. Es ist schon bitter, zumal selbst die Morning Show bei Absolute Radio uns verspottet.

Wie ich Eingangs jedoch bereits ausführte liegt es an uns, ob wir nochmal wirklich einen Angriff auf die Meisterschaft reiten wollen. Punktetechnisch ist dies ohne Frage drin. Es ist eine Frage, ob Trainer und das Team einen Weg finden können, aus dem derzeitigen deutlichen Tief herauszukommen. Mit der Erfahrung letzter Jahre kann dies sicher mehr als nur in Frage gestellt werden. Es verbleibt lediglich die Alternative die Erfahrung und Winner Mentalität von zwei FA Cup Siegen zu nehmen und eine Siegesserei zu starten die sich gewaschen hat. Dabei spielt für mich das Spiel gegen Bournmouth am Sonntag bereits die absolut entscheidende Rolle. Gewinnst du dies nicht gibt es rein mental keinen Weg mehr zurück. Insoweit solte man sich sicher nichts vormachen. Gewinnst du es und die anderen Ergebnisse laufen in deine Richtung kann mit dem dannach folgenden Heimspiel gegen Leicester der Weg zu einer Serie weit offen stehen.

Die Chancen auf einer Meisterschaft stehen wahrlich auf des Messersschneide. „Do or Die“ am und ab Sonntag. Dessen muss sich jeder im Team bewusst sein. Da hilft es nicht enttäuscht zu sein oder große Reden zu schwingen. Da muss man jetzt einfach mal „einen raushauen“ und Taten respektive Tore sprechen lassen. Mal schauen, ob wir das können. Zweifler haben in jedem Fall mehr als nur ein wenig Nährboden geliefert bekommen.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Chance auf Revanche die 2.

Nach dem Sieg im FA Cup geht es Schlag auf Schlag in der Premier League weiter. Mit Southampton steht für uns die nächste Möglichkeit einer Revanche für eine sehr bittere und unnötige Niederlage an. Am Boxing Day hatten wir bei den Saints traditionell schlecht ausgesehen und uns einen heftigen Schlag eingefangen.

Nach dieser Niederlage waren es jedoch unterschiedliche Vorzeichen, die beide Teams in den weiteren Spielen zeigte. Ging es für Southampton zunächst mit einer Niederlagenserie weiter, konnte sich Arsenal mit guten und konstanten Leistungen über die Feiertagsspiele behaupten. Nun hat Southampton wieder ein wenig in die Spur gefunden und wir sind es, die den Weg in der Liga wiederfinden müssen. Nach einer Mischung aus Remis und Niederlage war der Sieg im FA Cup eine wilkommene Abwechslung zum Ligaalltag, den die Mannschaft insebsondere für den Rhytmus benötigte. Nun gilt es den Trend auch in der Meisterschaft fortzusetzen, um den geringen Abstand zu Leicester zu überbrücken und zurück an den Sonnenplatz zu gelangen.

Arsene Wenger stehen bekanntlich wieder eine Vielzahl von verletzten Spielern zur Verfügung, die die Qualität und die Optionen in der Teamauswahl breiter fechern. Leider kann Rosicky von dieser Liste wieder gestrichen werden, zumal er nach übereinstimmenden Berichten wohl den berühmten Setback erlitten hat in den sagenhaften 10-20 Minuten, in denen er am Samstag auf dem Platz gestanden hat. Ansonsten ist die Auswahl jedoch mannigfaltiger geworden und Arsene Wenger wird nunmehr ein wenig länger über die potentielle Aufstellung grübeln müssen.

Womit sicher zu rechnen ist, sind die Hereinnahmen von Coq und Alexis in die Startelf. Zwei Spieler, die uns immens gefehlt haben, obwohl sie unterschiedlicher in ihrem Beitrag zur Mannschaft nicht seien könnten. Oder sind sie es wirklich? Wenn man genau darüber nachdenkt, so haben beide doch sehr ähnliche Attribute. Sie bringen den extra Weg, den zusätzlichen Biss in die Mannschaft. Jeder auf seiner Position, jeder mit seinen Mitteln, beide jedoch unverzichtbar. Zudem werden Spieler wie Ramsey und auch Özil zurückkehren, die gegen Burnley eine Pause bekommen haben.

Im Sturm sind wir zurück bei der Frage, die uns zu Beginn der Saison schon ausgiebig beschäftigt hat. Walcott oder Giroud. Durch die Rückkehr von Alexis ist auf der Außenbahn für Theo kein Platz mehr. In der Mitte muss er nun mit Giroud konkurrieren, was meiner Einschätzung nach ein Duell ist, welches er derzeit verlieren wird. Sicher war Giroud gegen Burnley nicht in Topform jedoch war es auch nicht wirklich das Spiel der Zuspiele für ihn. Und Walcott? Nach seiner Einwechselung hat er nun wirklich nichts gerissen und eine 100% Chance in typischer Manier vergeben. Bleibt eigentlich nur die Option Campbell rauszunehmen, was ich nicht tun würde, zumal er dem Team derzeit einfach mehr anbietet und durch seine Leistungen auch seinen Platz in der Mannschaft behalten sollte. Ein falsches Zeichen für ich, ihn für Walcott zu opfern. Mit einem zurückkehrenden Welbeck eine pikante aber gleichzeitig angenehme Situation im Sturm.

Bleibt noch die Frage, ob Elneny auch weiter seinen Platz in der Mannschaft finden wird. Wie bereits im Podcast erwähnt, war ich sehr beeindruckt von seinem Debüt. Er hat Übersicht, gutes Stellungsspiel und auch eine hohe Passquote. Doch gehe ich davon aus, dass er zunächst weichen wird, zumal Ramsey und Coq die Mitte füllen werden.

Somit dürften sie wie folgt auflaufen:

Cech,Bellerin,KOS,Merte,Nacho,Coq,Ramsey,Özil, Campbell, Alexis, Giroud.

Zwar hört es sich komisch an, dass nun die heiße Phase der Saison beginnt, da wir in den letzten Wochen quasi ununterbrochen in gefühlt heißen Phasen steckten. Doch nun ist der Blick auf das Ende der Spielzeit nicht mehr nur schemenhaft sondern klar sichtbar. Packen wir es an!

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

GG Podcast, Episode 15, 01.02.16-Fenster ohne Transfers

Eine neue Ausgabe des GGPodcast steht in den Startlöchern am heutigen Transfer Deadline Day. Wir blicken nicht nur auf noch anstehende Leihgeschäfte von Debuchy oder Gnabry sondern wollen auch das Spiel gegen Burnley und die Rückkehrer ins Team betrachten. Dazu ein Ausblick auf Southampton und natürlich eure vielfältigen Fragen.

Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Itunes beziehen oder hier per RSS Feed. Klassisch hört Ihr einfach über die Website rein. Viel Spaß!

Cheers

Chris