Emirates Cup

Wer sich jetzt schon einmal mit der Planung der fußballfreien Zeit im Sommer beschäftigen möchte hat nun auch offiziell die Teilnehmer des diesjährigen Emirates Cups vor Augen.

Am 25. sowie 26 Juli treffen Lyon, Wolfsburg und Villareal im Emirates in diversen Konstellationen aufeinander. Spiele mit Arsenal Beteiligung sind gegen Lyon und Wolfsburg. Details dazu natürlich auf Arsenal.com selbst. 

Das wars für den kleinen Input am Montag Mittag.

Cheers 

Chris 

Noch die Kurve bekommen

Ein Punkt bei United stand am Ende eines langen Wochenendes auf dem Rechenschieber. Ein Punkt, welcher uns mehr als nur einen Matchball zur Sicherung des dritten Tabellenplatzes und der damit verbundenen direkten Champions League Qualifikation eröffnet. Ein Ergebnis, bei welchem nur selbiges zählt.

Wer es trotz der skurilen Ausstrahlungszeiten von Sky doch schaffte, die erste Halbzeit zu verfolgen und nicht beim Wiener Stadtderby in Extase verfallen ist, der wird sich sicher gefragt haben, ob es je eine schlechtere erste Halbzeit einer Arsenal Mannschaft in dieser Saison gegeben hat. Wenn man den Statistikern Glauben schenken mag, dann nicht seit dem Jahre 2004, wo man zuletzt ohne einen eigenen Torschuss blieb. Geprüft habe ich das nicht mehr, doch verwundern würde es mich nicht. So schien es beinahe so, als habe man den Flow verloren, als habe das Tor von Gomis den Glauben an die eigene Stärke verpuffen lassen. Man könnte auch behaupten, man legte ein unglaubliches Phlegma an den Tag, welches bestimmt war durch den Gedanken des Spiels in der Hinterhand. Und zumeist sind es genau diese Gedanken verbunden mit der daraus resultierenden Einstellung, die dich den berühmten Schalter nicht umlegen lassen bzw. den ersten Gang erst überhaupt nicht einlegen lassen. So war es kein Wunder, dass United, selbst mit einer so schwachen Aufstellung wie der gestrigen, irgendwann in Führung gehen musste. Unser Glück war nur, dass wir nicht noch einen oder zwei mehr Tore kassiert haben.

So war der berühmte Spruch „saved by the bell“ nicht passender, als der Halbzeitpfiff erklang. Die berechtigte Frage, die man sich sicher stellen durfte war, ob die Mannschaft es schaffen würde in einem Spiel gegen die sogenannten „Großen“ einen Hebel umzulegen, was, wenn wir erhlich sind, nicht so häufig in den letzten Jahren passiert ist. Doch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren erste positive Anzeichen zu erkennen. Man bemühte sich mehr, kam mehr in ein gewisses Laufspiel bzw. Bewegung an sich und hatte nun auch endlich die Mehrzahl des Ballbesitzes zu verzeichnen. Ein paar Chancen von Ramsey und Giroud, wovon letzterer sicher eine machen kann/muss ergaben sich. Der richtige Druck wollte jedoch nicht aufkommen, sodass wir schon in der 70 Minute angekommen waren bevor wir Wilshere und Walcott sahen. Die Auswechselung von Santi war dabei nicht überraschend, zumal der Spanier wirklich ein sehr schlechtes Spiel ablieferte. Die Herausnahme von Bellerin überraschte jedoch, zumal man Wenger einen solch offensiven Wechsel nicht immer zutraut.

Ähnlich wie gegen Swansea kam Bewegung in die Sache und nun war auch der Druck da. Und nach einem wundervollen Pass von Ramsey auf Walcott war es der viel gecscholtene der sein Glück in die Hand nahm und einfach mal abzog. Zugegeben war der Ball abgefälscht aber ich würde an dieser Stelle mal für die gute alte „Schusskraft“ plädieren. Ein Moment, welcher Walcott nun endlich vielleicht das Selbstvertrauen gibt, was nötig ist, um auch einen Platz in der ersten Elf realistisch anzugreifen.

Auffällig war nach der Umstellung umgehend, dass Ramsey im Mittelfeld in der zentralen Postion einfach um so vieles besser ist, als auf der Außenbahn. Wenn das Spiel locker läuft, kann man ihn dort sicher aufstellen und es passt auch immer. Für Situationen wie die gestrige hat er jedoch diese „Box2Box“ Qualitäten, die das Team im Ganzen schlicht auf ein anderes Level hebt. Etwas über das Arsene sicher nachdenken wird.

Es wird ohnehin interessant werden, wie Wenger in den letzten beiden Ligaspielen agieren wird. Nach meinem Geschmack hat sich die Startef der letzten Wochen in den letzten beiden Spielen ein wenig „gehen lassen“ in der Gestalt, dass sich einige vielleicht zu sicher waren/sind, dass sie auch im Finale gesichert dabei sind. Menschlich sicher, aber in dieser Phase sportlich tödlich. Ein wenig Druck durch leichte Rotation in den verbleibenen Spielen wäre vielleicht nicht der falsche Weg, um dieser Tendenz zu begegnen.

Alles in allem jedoch ein sehr wichtiger Punkt mit Blick auf den nächsten Sommer und dort zu tätigende Transfers. Macht man den Sack nun gegen Sunderland zu, so kann man Einnahmen einplanen und auch neue Spieler mit der gesicherten Teilnahme an der Champions League locken. Zudem wird natürlich der Saisonstart, welcher, wie wir dieses Jahr erneut gesehen haben, so immens wichtig ist, extrem entschlackt. Aber auch mit Blick auf das Finale war es wichtig, dass die Mannschaft es geschafft hat das Spiel noch zum Positiven zu drehen. Es mag eine mentale Sache sein, die aber bei Arsenal wie wir wissen immer eine sehr gewichtige Rolle einnimmt.

Nun heißt es Sunderland am Mittwoch Abend. Dann auch wieder in voller Länge bei Sky.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Zurück ohne Welbz

Zurück in Manchester zurück in Old Trafford. Der Ort an dem wir mit dem Tor von Welbeck einen großen Sieg in dieser Saison bereits einfahren konnten und der sicherlich, sollte es am Ende zum Pokalsieg reichen, einer der Schlüsselmomente gewesen sein dürfte. 

Auch heute geht es aber nicht um die goldene Ananas sondern um die wichtige Frage der direkten Qualifikation für die Champions League. Vorausgesetzt City lässt sich nicht mehr den zweiten Platz nehmen, bleibt nur noch der dritte für diese so wichtige Weichenstellung der nächsten Spielzeit übrig. Die Niederlage gegen Swansea hat uns unnötigerweise ein wenig in Zugzwang gebracht. Sicher können wir mit dem Spiel in der Hinterhand auch bei einer Niederlage in Manchester noch aus eigener Hand den dritten Platz sichern. Doch war es doch gerade der gute Lauf der uns doch auch bis ins Finale verbleiben sollte. Im Endeffekt ist es immer mehr als nervig, wenn man sich mit diesen Rechenspielen auseinandersetzen muss. 

Für die Mannschaft geht es heute mithin darum zu zeigen, dass man aus dem Hieb auf den Hinterkopf durch die Swans gelernt hat und zurück gelangt ist zum alten Fokus und Hunger. Zeigen, dass es der berühmte Ausrutscher war. Obwohl an dieser Stelle nochmal gesagt sei, dass wir das Spiel gegen die Waliser hätten locker gewinnen können. Es war eben der berühmte kleine Tacken, den wir heute wieder zeigen müssen.

Auf Seiten von United fehlt mit Rooney ein wichtiger Spieler. Auch Shaw steht nicht zur Verfügung und mit der De Gea Debatte hat man auch dort endlich mal Probleme, die wir schon über Jahre mit uns herumtragen. Trotz der mäßigen Saison von United brauch man natürlich nicht gesondert erwähnen, dass der Kader noch immer genügend Qualität besitzt. Es ist eben noch immer United und in Old Trafford weiß man nie so richtig, was man in dieser Spielzeit geboten bekommt. Auch van Persie ist mal wieder fit und wird wohl in die Startelf rücken dürfen. Natürlich auch immer eine Konstellation bei der man etwas schlucken möchte, da solche Geschichten ja oft der Fußball in Gestalt von Toren schreibt. Ein Vorteil für Arsenal könnte es zumindest sein, dass es United ist die zwingend gewinnen müssen. So wird man nicht wieder mit der defensiven Taktik sich auseinandersetzen müssen. Auch die Tatsache, dass United eher mit langen Bällen und nicht mit dem hohen Tempo wie Bsp. City agiert kann zum Vorteil werden. Aber wie gesagt es ist eben noch immer United. Doch hoffe ich , dass mental seit dem Sieg vor ein paar Wochen etwas geklickt hat.

Was Arsenal und seinen Kader angeht, so ist unser Held vom letzten Mal nicht rechtzeitig fit geworden. Allein aus psychologischen Gründen wäre ein Einsatz von Welbeck sicher wichtig gewesen. Aber einen nicht fitten Spieler mitzuschleppen bringt dich als Team auch nicht nach vorne. Die altbekannten Abwesenden wie Debuchy und Arteta oder auch OX sind geblieben. Dort weiß man auch nicht, ob sie noch in dieser Saison zur Verfügung stehen, was schon witzig ist, da sie ja inclusive FA Cup nur noch zwei Wochen geht. Naja so vage Ausgabe kennen wir ja. Sonst kann Wenger erneut aus dem Vollen schöpfen, was er sicher auch tun wird. Viele spekulieren, ob SZE nicht Spielpraxis erhalten sollte bevor er im Finale, wie zu erwarten, auflaufen wird. Ich gehe davon aus, dass dies nicht und wenn, maximal im letzten Heimspiel erfolgt. Zumindest nicht gegen United. Ramsey ist erneut wohl ein wenig angeschlagen und die Diskussion der letzten Woche wäre einfach wieder aufzunehmen. Im Ergebnis wird er aber sicher auflaufen und wir werden die gleiche elf sehen wie gegen Swansea. 

Im Ergebnis wäre mlt Blick auf die Tabelle und Finale ein Remis, wenn wir nicht erneut siegen können, sichtlich mehr als in Ordnung. Stabilität und Kaltschnäuzigkeit finden und praktizieren wäre meine Marschroute am heutigen Nachmittag.  Insbesondere die Chancenverwertung muss besser werden als gegen die Waliser.

Das Spiel wir bei Sky übertragen aber, wie ihr vielleicht schon durch meine angeregte Diskussion mit deren Twitter Feed gesehen habt, nur die zweite Halbzeit. Wiener Derby und Handball sind eben, ich zitiere „Sportgroßereignisse“. Wie lächerlich das ist brauche ich glaube ich nicht noch mal hervorzuheben. Wer also die zweite Halbzeit bei Sky boykottieren und sich für das gesamte Spiel anderen Medien widmen möchte fühle sich frei dies zu tun.

In diesem Sinne lasst es uns nochmal machen

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Torwartfrage

Zum Feiertag ein paar Gedanken mit Blick auf die nächste Saison. Unter dem Eindruck des gestrigen Champions League Halbfinales kam in mir ja wieder einmal der Wunsch nach einem wirklich Weltklasse Torwart hoch.

Wenn man sich Buffon anschaut ist er, trotz seines Alters, noch immer der Chef im Ring. Situationen wie in der ersten Halbzeit, als er aus kurzer Distanz die kurze Ecke zumachte und Madrid die 2:0 Führung und damit vielleicht den entscheidenden Vorteil versagt, sind genau diese Situationen, die den Unterschied in solchen Spielen und auf diesem Niveau machen.

Versteht mich nicht falsch. Ospina und auch SZE sind keine schlechten Torhüter. Ich würde sie sogar als gute Torhüter bezeichnen. Doch sie sind eben nicht Weltklasse. Und mit Blick auf den Angriff auf die Tabellenspitze braucht man meiner Meinung nach genau dieses Element, um mitreden zu können. Ein Buffon hätte den Kopfball von Gomis wahrscheinlich noch rausgefischt…oder?

Ein Name wie Cech steht dort bei mir noch immer an erster Stelle. Was meint ihr? Lieber an anderer Stelle das Geld investieren oder eine Priorität ganz klar zwischen den Pfosten setzen?

Stimmt ab!

Cheers
Chris


Torwartfrage
(polls)

Einschlag in der letzten Minute und eine nicht mehr bekannte Situation

Eine Niederlage! Etwas mit dem wir nicht mehr gerechnet haben respektive wohl nicht genau wissen umzugehen. Als der Ball kurz vor Schluss im Netz hinter Ospina einschlug war es ein Gefühl von „das kann jetzt nicht sein“ bis hin zu „ die Torlinientechnik braucht eh keiner“. Man war zurück in diesem Monaco Feeling, in diesem Vibe von „das Spiel hätten wir locker gewinnen müssen“.

Am Ende war es wie bei besagtem Champions League Aus gegen die Franzosen. Ein Gegner, der nur defensiv tief steht, kein Interesse an einer Spieleröffnung hat und am Ende cleverer ist oder wir etwas zu naiv. Das ärgerliche auch dieses Mal. Arsenal hätte das Spiel tatsächlich locker gewinnen können. Trotz der Tatsache, dass man viel zu spät angefangen hat vom Modus des hin und her passens zu schnellen Kombinationen umzuschalten, waren 100%tige Chancen vorhanden. Ich denke nur an die Doppelchance von Alexis und Theo, die einfach im Tor landen muss oder der leichte Versuch von Theo direkt auf Fabianski oder der Schuss aus spitzem Winkel von Monreal.

Doch genau wie Arsenal nicht in die Puschen kam, war es auch bei den Fans ein etwas spätes reagieren auf die Situation, die sich bot. Zum Ende gab es sehr lautstarke Anfeuerungsrufe, die ich als sehr erfrischend erfand. Zu Beginn herrschte doch eher eine Stimmung der Selbstverständlichkeit. Dabei möchte ich mich selbst überhaupt nicht ausnehmen. Als ich gestern nach Hause kam und genüßlich den Fernseher für das Spiel einschaltete, war mir zwar irgendwie beqwusst, dass Swansea sicher kein „walkover“ würde, doch hatte ich an einem Sieg nicht den geringsten Zweifel. Die üblicherweise herschende Anspannung war nicht vorhanden. Und genau das ist es vielleicht, was den Tacken auch bei der Mannschaft ausgemacht hat. Dieses entsprechende Extra, welches wir in den letzten Monaten stets hatten, auf dem Platz und der Tribüne.

Klar ist auch, dass eine Niederlage zu irgendeinem Zeitpunkt kommen musste. Lieber ist es mir jetzt, in Form eines Wachmachers, als am 30.Mai im Pokalfinale. Sicher ist aber auch, dass das ganze Gerede um und über den zweiten Tabellenplatz nun wohl Geschichte sein dürfte. Zwar haben wir noch ein Spiel in der Hinterhand aber die Tordifferenz auf City ist nicht darstellbar. Und mit unserem Spiel bei United scheint es nun doch leider erneut um die Frage und den Kampf um Platz drei zu gehen. Dabei hatte man es sich doch alles bereits so schön ausgemalt/ausgerechnet. Mit ausreichendem Punktevorsprung zu United fahren, Kräfte sparen und die direkte Champions League Quali sicher. Tja nicht mit Arsenal, denn einfach kann ja schließlich jeder oder?! Am Ende können wir uns natürlich selbst eine Niederlage bei United erlauben, wenn wir die beiden ausstehenden Heimspiele gewinnen sollten. Der Druck ist es doch sicher nicht wert. Und vor allem vor dem Hintergrund, dass der Plan eigentlich vorsah unser starkes Momentum bis über das Finale hinaus zu ziehen, keine gute Marschroute.

Im Spiel bei United geht es aber nicht nur um die Sicherung des dritten Tabellenplatzes. Es geht auch darum wieder aufs Pferd zu steigen. Direkt im Anschluss an die bittere Niederlage zu zeigen, dass man gelernt hat. Gelert aus solchen im Gesamtkontext marginalen Rückschlägen sofort zurückzuschlagen und sich nicht in einen negativen Trend ziehen zu lassen. Denn dazu besteht sicherlich absolut keine Veranlassung. Wir haben noch immer alles selbst in der Hand diese Saison erneut mit einem Titel und einem starken Ligaplatz abzuschießen. Lassen wir uns dies folglich nicht aus der selbigen nehmen.

Abschließend noch ein paar Worte zu den Einwechselungen von Jack und Theo. Nachdem die ganze Diskussion um die Frage, wer von beiden anstelle von Ramsey wohl auflaufen würde, den Bach runter gegangen ist, waren ihre späten Einsätze durchaus von Einfluss. Jack konnte erneut durch eine hohe Intensität überzeugen und einige Chancen unmittelbar kreieren. Was Theo angeht, so hatte er zwei Chancen die man wohl als 100%tig bezeichnen dürfte. Generell ist es natürlich schwer nach einer späten Einwechselung die Entscheidung selbst herbeizuführen. Doch das Ausnutzen einer dieser Chancen hätte ihm im Vertragspoker sicher gute Argumente gegeben. Sicher bleibt, dass er mit Nichten ein Mittelstürmer ist.

Bis United am Sonntag heißt es nun sammeln und dann wieder einen raushauen im Old Trafford.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris