Kurz vor der Ziellinie…erneut eingebrochen

Mal wieder hat es nicht gereicht eine Führung in einem sogenannten großen Spiel über die Linie zu bringen. In der 97. Minute haben wir es geschafft mit einem Mann in Überzahl bei einer Ecke einen Spieler völlig ungedeckt zu lassen und ihn mit einem mindestens zehn Meter Anlauf den freien Kopfball zu ermöglichen. Eine Situation die Fragen in der Organisation mehr als nur aufwirft.

Seinen wir ehrlich. Wir waren das ganze Spiel, bis auf die zwei Tore, nicht auf dem Platz. Hätte Liverpool ein paar bessere Stürmer gehabt, wären wir sicherlich untergegangen. Und in der Offensive? Da müssen wir nicht drüber reden/schreiben, da es nichts zu schreiben gibt. Die Offensive hat schlicht nicht stattgefunden. Weder Passspiel noch Torchancen. Nichts!!

Als wir kurz vor der Pause dann auch in typischer Manier nach einem missglückten Giroud Befreiungsversuch in Rückstand gerieten, war die Führung für Liverpool verdient. Der unmittelbare Ausgleich durch Debuchy war schmeichelhaft aber eigentlich für das Selbstbewusstsein perfekt. Dürfte man meinen. Doch auch in der zweiten Halbzeit kam nichts nach vorne. Dabei war es gegen eine Abwehr mit Touré und Sakho ein einfaches Tore zu schießen. Ein wenig Druck auf dieses wackelige Gebilde hätte zu mannigfaltigen Torchancen führen könne. Da der Konjunktiv nunmal auch eine Sprachform ist muss es leider dabei bleiben. Beim 2:1 haben wir kurz gezeigt, wie da hätte öfter aussehen müssen/können.

Aber auch über den weiteren Verlauf müssen wir uns nich Illusionen hingeben. Pool wurde immer stärker. Auch als Liverpool nur noch zu zehnt war. Wir konnten den Druck nicht aufnehmen. Mit dem Wechsel von Giroud wurden wir dann auch noch bei Standards schwächer. Eine fragliche Auswechselung für mich. Im Mittelfeld fehlt einfach ein Spieler, der die Lücken zu macht und aktiv die Defensive stärkt. Ach ja sorry. Das wussten wir ja schon.

So kam es natürlich wie es kommen musste und wir beugten uns dem Druck mal wieder kurz vor Schluss. Im Ergebnis kann man mit dem Ballbesitz und der Leistung die wir geliefert haben, sicher zufrieden sein. Nach der Führung bis Sekunden vor Schluss natürlich nicht. Und oft sind es eben diese Dinge, die Qualität von Durchschnitt trennt. Nur warum waren wir wieder so passiv und ängstlich im Vergleich zu letztem Samstag? Die Wundertüte, Achterbahn oder wie ihr es auch immer nennen wollt geht weiter.

Boxing steht an. QPR im Emirates. Must Win. Ohne Frage und ohne Diskussion. Was ein Sonntag.

Cheers
Chris

Knaller vor den Festtagen

Nach einer Woche verdienter Pause für die Mannschaft nach dem beeindruckenden Sieg gegen Newcastle geht es nun zu einem richtungsweisenden Spiel nach Liverpool. Die hektischen Festtage stehen vor der Tür und das Spiel in Anfield kann den Schub in die richtige Richtung geben. Mit dem Sieg gegen Newcastle hat man sich wieder herangepirscht an die oberen Ränge. Dies gilt es nun weiter zu verbessern.

Liverpool steckt selbst momentan in einer Schaffenskrise, konnte unter der Woche jedoch durch einen Sieg im Capital One Cup wieder etwas gute Stimmung zurückgewinnen. Zugegeben war der Gegner nicht wirklich hochklassig, jedoch sind es manchmal auch die kleinen Dinge, die ein Team wieder erstarken können. Und passend dazu gibt es natürlich auch schon diverse Kampfansagen aus Liverpool. Mit der richtigen Einstellung müsse man gegen Arsenal aufspielen etc. Eben alles, was man als Trainer und Kapitän raus haut, wenn es nicht gut läuft.

Für mich ist das Spiel am Sonntag eine klare Ansage. In Anfield muss einfach gewonnen werden. Der ominöse Big Point! Liverpool ist in dieser Saison nicht so stark, wie sie es noch letztes Jahr waren und die individuelle Klasse ist bei uns schlicht höher. Zudem plagt Rogers erhebliches Verletzungspech, was insbesondere in der Abwehr zu Veränderungen führen dürfte, die wir mit Spielern wie Sanchez, OX und Co. brutal ausnutzen müssen. Liverpool fehlen in der Abwehr Lovren sowie Johnson, was Kolo Toure wohl in die Startelf spült. Im Sturm wird man weiter auf Alleinunterhalter Sterling setzen. Balotelli ist wegen seines Instagram Fotos ohnehin gesperrt. Ob er gespielt hätte ist eh fraglich. Aber meist sind es ja Spiele gegen große Gegner, die solche Spieler nochmal aufblühen lassen. Also sicher ist sicher. Zumindest ist er nicht ohne Führerschein gefahren, wie so manch anderer derzeit. Aber das bekommt er sicherlich auch noch hin.

Was den Kader bei Arsenal angeht, so scheint es sich wieder ein wenig zu lichten. Monreal und Theo könnten es in den Kader schaffen, sind aber zumindest für die Festtage fest eingeplant. So auch Rosicky und Ospina. Chambers kehrt nach seiner Sperre zurück ins Team zurück, OX scheint rechtzeitig fit zu werden. Die Taktik in Anfield könnte natürlich zunächst lauten Sterling auszuschalten. Für mich natürlich auch eine Priorität. Jedoch scheint es mir angezeigter die geschwächte Abwehr mit unserem Trio aus Sanchez,Giroud und Welbeck massiv unter Druck zu setzen. Ähnlich wie gegen Newcastle ist der Weg in die Offensive nicht der verkehrteste. So offen wie beim letzten Besuch in Anfield sollten wir dabei selbstverständlich nicht stehen. Wenn man es schaffen kann früh in Führung zu gehen und das Spiel zu dominieren, wird sich die Unsicherheit der letzten Wochen bei Liverpool ausbreiten, was nur zu unserem Vorteil sein kann. Gegner wie Basel haben es vorgemacht, wie man in Anfield gewinnt. Die Videoanalyse sollte auf dem Weg in den Nordwesten im Bus vielleicht nochmal intensiviert werden.

Mein Team für Sonntag sieht somit wie folgt aus:

SZE,Debuchy,Merte,Chambers,Gibbs,Flamini,OX,Cazorla,Welbeck,Giroud,Sanchez.

Was bleibt also noch mehr zu sagen als, „gehts raus und spielts Fußball“ und bitte in Liverpool keine Geschenke verteilen!

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Buchbesprechung bei 11 Freunde

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Nach der Verlosung in der letzten Ausgabe hat es „111 Gründe den FC Arsenal zu lieben“ in die Buchbesprechung der heute erschienenen Ausgabe der „11 Freunde“ Zeitschrift geschafft. Ron Ulrich erfasst für mich den Kern des Buches genau in dem er ausführt:

Die Stärke dieses Buches liegt darin, dass Mader tatsächlich ein leidenschaftlicher Fan ist und von abenteuerlichen Überfahrten auf die Insel ohne Ticket berichten kann. Das Kapitel „Pub und Burger“ um die Band „Away Boyz“ den Burger Brater Colonel und den Gunners Pub führt am Besten das Besondere rund um den Klub zutage. Auch Arsenals Geschichte um Henry, Hornby oder Highbury mag beeindrucken.“

Es sollte immer ein Buch werden, dass neben der reichhaltigen Geschichte des Vereins auch viele persönliche Eindrücke und Erfahrungen wieder spiegelt, die jeder Gooner kennt und selbst schon erlebt hat. Denn das ist es, was Arsenal so besonders macht. Es freut mich, dass die Message angekommen ist. Die Kritik an hohen Ticketpreisen ist sicherlich gerechtfertigt, gehört wohl aber sicher nicht in ein Buch dieses Formates, sondern eher in den Blog, den ja auch noch Leute lesen sollen;-)

Danke an die „11 Freunde“, dass ihr euch meinem Buch angenommen habt.

Cheers

Chris

Ps: Ein Matchday ist eben einfach unschlagbar!

Der König dankt ab

Der King hängt seine Fußballschuhe an den Nagel. Thierry Henry hat heute offiziell bestätigt, das er der aktiven Sportlerkarriere den Rücken zuwendet und ab sofort für Sky Sports als Experte tätig sein wird. Für mich der erste Schritt bevor er den Weg zu Arsenal in einer offiziellen Rolle zurückfinden wird. Langsam aber stetig nähert er sich dem Emirates an. Zurück in London ist er damit ja bereits.

Was kann man zu so einem Spieler anderes sagen als „danke“. Danke das ich dabei sein durfte wie du die Massen in red&white verzaubert hast. Danke das du mir so viele schöne Momente und Tore geschenkt hast. Es war mir stets eine Ehre dir zuschauen zu dürfen.

Einen Spieler wie Thierry wird man nie in genug Worte fassen können. Das ist mir in meinem Buch nicht gelungen und wird es auch jetzt nicht. Es sind eben schlicht Momente die man mit ihm verbindet. Der Jubel im Spiel gegen Tottenham. Die Nacht in Mailand oder doch das Tor im FA Cup nach seiner Rückkehr? Ihr merkt schon wie man selbst ins Grübeln kommt, was der beste Moment war und man kann nur zu einem Schluss kommen und der ist: Alle!

Thierry war aber nicht nur der genialer Spieler auf dem Platz. Er war auch stets neben dem Spielfeld das Vorbild, was man sich als Trainer wünscht. Mit einer professionellen Einstellung zum Sport zeigte er den jungen Spielern stets, was es bedeutet ein Vollprofi zu sein und welche Einschnitte es einem im Privatleben abverlangt. Es ging immer um den nächsten Sieg, die nächsten Triumphe. Und davon hat Henry wahrlich genug eingefahren. Neben der Tatsache, dass seinen Torrekord bei Arsenal sicher nie jemand einholen wird mangelt es an Titel nicht. Vom Meister über den FA Cup bis hin zur Champions League oder Welt-und Europameisterschaft. Was es zu gewinnen gab, hat er gewonnen. Ein Profi durch und durch.

Wer noch mehr über Thierry und seine magischen Momente lesen möchte den darf ich an dieser Stelle auf die diversen Gründe in den „111 Gründen“ verweisen. The King himself hat es nämlich so einige male geschafft grandiose Gründe zu liefern Arsenal zu lieben. Wundern tut einen das sicher nicht.

Danke Thierry!!

Cheers

Chris

Arsenal zieht Monaco

Die Auslosung ist durch und Arsenal hat es tatsächlich geschafft diesmal nicht Bayern oder Barcelona sondern Monaco zu ziehen. Das Wunschlos ist gefallen. Jetzt benötigt es nur noch einer konzentrierten Leistung und wir haben mit den zurückkehrenden Spielern eine sehr gute Chance eine Runde weiter zu kommen. Die Spiele finden Ende Februar/Anfang März statt.

Hier die Auslosung in Gänze:

Basel v Porto

Arsenal v Monaco

Shakhtar Donetsk v Bayern Munich

Schalke v Real Madrid

Juventus v Borussia Dortmund

Bayer Leverkusen v Atlético Madrid

Manchester City v Barcelona

Paris Saint-Germain v Chelsea