Bournemouth Vorschau

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Zwei Siege aus zwei Spielen bringen wir mit wenn es morgen Abend gegen Bournemouth darum geht genau an diese Leistung anzuknüpfen. Auf dem Papier sind wir natürlich favorisiert, Doch hat man auch so das Gefühl, dass das Level des Teams spielerisch als auch mental dort angekommen scheint, wo wir sein müssen, um solche Auswärtsspiele erfolgreich zu bestreiten und uns als Topteam zu etablieren. Denn solche Spiele sind es, die eine solche Kategorisierung voraussetzen.

Aber natürlich ist eine Partie früh in der Saison bei einem Aufsteiger bei Weitem kein Selbstläufern sondern ein Spiel in hitziger Atmosphäre und gegen einen Gegner, der sich in der neuen Liga beweisen möchte. Es zählt mithin nicht nur die bessere individuelle Klasse sondern insbesondere das Commitment der gesamte Mannschaft drei Punkten gegenüber. Wir haben in der All or nothing Doku viel gesehen was Teamansprache und Motivation angeht. Es sollte also damit zu rechnen sein, dass Arteta den Schwung der ersten beiden Spiele in dieser Weise nutzen werden wird.

Spielerisch müssen wir dort ansetzen, wo wir gegen Leicester aufgehört haben. Natürlich waren wir dort nicht perfekt, doch waren die Spielabläufe genau das was wir sehen möchten. Viel Bewegung Abseits des Balls, einen Mittelstürmer der stetige Torgefahr ausstrahlt und sie auch umsetzt. Der Kader ist zusammen, es gibt keine Ausfälle. Viera und ESR sind ebenfalls verfügbar nachdem Sie in den U21 Matchpraxis sammeln konnten. Dies verbreitert die verfügbare Qualität des Kaders natürlich weiter. Ich rechne jedoch nicht damit, dass sich die Startelf groß, wenn überhaupt ändern wird. Und warum sollte sie auch zu diesem Zeitpunkt in der Saison?

Was das Transferfenster angeht, so wird der Kader jedoch weiter Veränderungen unterliegen. Pepe wird potentiell nach Nizza ausgeliehen werden, was die Tür für einen Neuzugang auf dieser Position freimachen kann. Marquinhos wird nicht verliehen und Schritt für Schritt an die erste Mannschaft herangeführt werden. Es ist also bereits in diesem frühen Zeitpunkt der Saison nicht nur viel zu berichten sondern auch von immenser Spannung…jedoch in positiver Gestalt.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Leicester Spielbericht

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Es war der Start in das erste Heimspiel der Saison und die Rückkehr die ich mir ausgemalt hatte. Arsenal schlägt Leicester City mit 4:2, wobei allein Jesus das Ergebnis hätte höher gestalten können/müssen.

Die gesamte Partie wurde durch das Team von Mikel Arteta dominiert und allein vermeidbare Unaufmerksamkeiten wie ein Eigentor von Saliba oder eine zu nachlässiges Verteidigen an der Strafraumkante brachten Leicester kurzfristig zurück in die Partie. Doch jeweils dann wenn man sich durch die bezeichneten Nachlässigkeit in prekäre Situation manövriert zu haben schien wurde das Tempo angezogen und der alte Abstand wieder hergestellt. Eine Qualität, die ich gerne über die gesamte Saison sehen möchte.

Überragend, vor allem in der ersten Halbzeit, war Neuzugang Jesus. Das Tor zur 1:0 Führung erzielt man nur wenn man über die technischen Möglichkeiten verfügt wie er es tut. Ein solches Tor entsteht nicht als Zufallsprodukt. Und auch der zweite Treffer zeigt Qualitäten die wir dringend benötigen. Aber auch die Leistung von Saliba oder Zinchenko ist herauszugehen.

Was den Sieg Arsenals jedoch vor allem ausmachte war eine geschlossene Teamleistung, welche sich durch ein gutes Laufspiel und viel Bewegung Abseits des Balls auszeichnete. Es wurde gut gepresst und man hielt Leicester dadurch stets in Bewegung und unter Druck. Dies sind alles Faktoren die die Fans spüren und honorieren. Wir haben viel über die Chemie zwischen Trainer/Team und Fans im GGPodcast gesprochen und wir sind uns alle sicher, dass jene sich in der letzten Saison immens zum Positiven verändert hat. Doch muss ich ehrlich gestehen, dass ich sie nicht als so intensiv erwartet hätte, wie ich es gestern im Emirates erlebt habe. Es besteht wieder eine Identifikation mit dem Team, welche sich auf jenes überträgt. Sicher ein Faktor der dich als Team, vor allem in Heimspielen, auch tragen. kann.

Nun geht es zurück in die Heimat und der Blick ist bereits wieder auf den nächsten Besuch im Emirates gerichtet. Diesmal hoffentlich nicht wieder mit solch langer Vorlaufzeit.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Die persönliche Leicester Vorschau

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Das erste Heimspiel der Saison steht heute Nachmittag an und es ist ein ganz besonderes, zumindest für mich. Die Pandemie und die damit Verbundenen Einschränkungen haben mich beinahe drei Jahre London und damit (zumindest physisch) von Arsenal getrennt. Ein Zeitraum den ich zuvor nicht im Ansatz für möglich gehalten hätte und in Zukunft nicht mehr erleben möchte.

Als ich gestern aus dem Flugzeug stieg war es, als käme man nach Hause. Es war dieses Gefühl wieder dort angekommen zu sein wo man hingehört. Das Geräusch der Tube, der Trubel in den Gassen. Somit war der gestrige Tag bereits ein absolutes Highlight und jeder Moment wurde aufgesogen. Nun sitze ich auf meinem Hotelbett und werde gleich aufbrechen Richtung Innenstadt und sodann Richtung Arsenal Station. Zu sagen man wäre ein wenig nervös trifft es nicht. Es ist diese freudige Anspannung die immer mehr steigt und die man vielleicht, zu Zeiten als man regelmäßig vor Ort war, schon beinahe ein wenig für selbstverständlich erachtet hat. Der Weg aus der Station heraus, die Stops in den Pubs, das Klackern der Gatter im Stadion, der Geruch der Burgerbräter.

Natürlich möchte ich unbedingt einen Sieg gegen Leicester sehen. Möchte sehen wie die guten Leistungen der Mannschaft sich weiter verbessern und wir den eingeschlagenen Weg mit den Neuzugängen erfolgreich fortführen. Doch tief im Herzen bin ich einfach nur überglücklich wieder einen Fuß ins Emirates zu setzen und die Mannschaft greifen zu können. Fern ab von Spielen vor dem TV mit künstliche eingespielter Akustik vom Band.

Ich werde nun mein Trikot übersteifen und mich auf den Weg machen…

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Felix‘ Talking Points für die Saison 2022/2023

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Mit einem Spieltag Verspätung kommen nun endlich meine Talking Points für die neue Saison 2022/2023. Auch wenn schon ein Spiel erfolgreich absolviert wurde, sollte diese Verzögerung aber bitte gestattet sein. Denn die Talking Points haben auch noch nichts an Relevanz und Aktualität verloren, so groß ist die Pfadabhängigkeit ja noch nicht.

Wie immer ist es eine willkürliche Auswahl von Aspekten, von denen ich glaube, dass es Themen, Entwicklungen und Beobachtungen werden, die unsere Saison prägen werden.

Uns allen eine erfolgreiche und spannende Saison. Vorweg, hier schon einmal meine Prognose: Bin zuversichtlich, dass wir die Top Four erreichen. Wenn alles passt. Daran muss der Verein halt arbeiten.

Mehr Tore: Nur 61 Tore standen am Ende der letzten Saison auf der Habenliste, nicht mal zwei Treffer pro Spiel. Es war ein ewiger Krampf mit der Ungefährlichkeit von Lacazette und den Eskapaden von Aubameyang. Nketiah musste uns dann gegen Saisonende retten. Der Schlüssel zu den Top Four geht nur über mehr Tore in dieser Saison. Die Spurs sind Vierter mit 69 Treffern geworden, auch nicht berauschend im Vergleich zu 76 von Chelsea und den über 90 Toren von Liverpool und Manchester City. Die Chelsea-Marke der letzten Saison sollte unsere Zielgröße sein. Wir brauchen also gut 15 Tore mehr mindestens. Es dürfte klar sein, wer dafür primär zuständig sein wird: Gabriel Jesus. Der Erfolg dieses Transfers wird auch daran gemessen. Testspiele sind nicht Ligaspiele. Aber ich bin sehr zuversichtlich.

Es muss geliefert werden: In einem seiner unzähligen Interviews vor der Saison hat Edu gesagt, dass der Verein gar nicht geplant hatte, in dieser Saison Champions League zu spielen. Dieses Ziel soll/muss erst in dieser Saison erreicht werden. Von daher ist die Richtung auch klar, wie die Saison am Ende zu bewerten ist: Natürlich kann man Erfolg auch daran messen, ob man mehr Tore geschossen und weniger Treffer kassiert hat. Oder mehr Punkte als in der Vorsaison geholt wurden. Am Ende des Tages (sic!) zählt dann aber nur der Tabellenplatz. Die positive Entwicklung des Vereins kann nicht ohne die Qualifikation für die Champions League fortgesetzt werden. Daran wird sich Edu messen lassen müssen.

Arteta (ruhig) ein wenig unter Druck: In einer der ersten Episoden von Arsenal: All or Nothing gibt es eine schöne Szene, wo Edu beim Tischgespräch, dass Arteta nach dem katastrophalen Saisonstart in der letzten Spielzeit und den Erfolgen anschließend ruhiger geworden ist. Da schien so ein bisschen durchzuscheinen, dass Edu das noch als letzte kleine Baustelle beim Trainer Arteta sieht. Taktisch sei Arteta, so Edu, nichts vorzumachen. Da könne er mit den allerbesten mithalten. Mein Eindruck ist, dass Arteta diese Saison und auch in der Vorbereitung deutlich ruhiger und gelassener rüberkommt, obwohl der Druck diese Saison auch für den Trainer eigentlich noch größer als zuletzt ist.

Dominanz in Führung: Neben dem Wunsch, mehr Tore zu erzielen, ist das aus meiner Sicht noch die größte Baustelle. Wie groß wird diesbezüglich der Fortschritt in dieser Saison sein? Dominant bei Führung sein, angefangen beim 1:0. In Dominanz und ggf. gegen einen schwächeren Gegner auch mal das Spiel frühzeitig entscheiden und den Sack zumachen. Nach einer Führung den Gegner nicht sofort wieder ins Spiel lassen. Der Freitagabend bei Crystal Palace hat gezeigt, dass wir da noch Luft nach oben haben.

Connection Verein und Fans: Ich finde, die Beziehung und das Verhältnis von Fans zum Verein und auch umgekehrt hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Auf einem absoluten Tief nach dem Rauswurf von Unai Emery und der Kritik an der Kroenke-Familie, dass sie alles teilnahmslos geschehen lassen – bis zu einem Hoch in der letzten Saison. Ich glaube aber, dass dieser Prozess nach oben noch nicht abgeschlossen ist. Aus meiner Sicht sind die Grundlagen für einen stabilen Bund zwischen Fans und Verein gelegt. Jetzt geht es eigentlich nur noch darum, erfolgreich zu sein auf dem Platz und dieses Verhältnis zu festigen. Wer kann sich mit diesem Team und der Entwicklung denn nicht positiv identifizieren?

Die Besitzer: Die Meinung gegenüber den Kroenkes war in den letzten Jahren definitiv nicht beste. Und man muss sie nicht mögen. Aber niemand kann über die Tatsache hinwegschauen, dass sie gewillt sind, den Verein auch mit massiven Investitionen wieder nach vorne zu bringen. Es gibt von Stan und noch mehr von Josh ein klares Bekenntnis zum Verein, zum Trainer und den Spielern. Es wird interessant zu sehen sein, ob man bspw. auch im Januar-Transferfenster noch einmal investiert – und wie weit dieser Prozess geht. Irgendwann wollen die Besitzer dann auch wieder Einnahmen sehen. Reicht dann Platz 4 und man macht dann Schluss oder will man Arsenal wirklich zu Titel investieren? Und damit meine ich Meisterschaft.

Die „Altlasten“ sind (fast) weg: Der Umbruch des Kaders ist ein gutes Stück vorangekommen. Die Abgänge von Lacazette und Aubameyang haben zahlreiche Mittel für Gehälter und Transfers freigemacht. Und gleichzeitig trennt man sich von Spielern, die nicht spielen und nur Geld bekommen. Das geht alles in die richtige Richtung. Ich weiß, vielen, mich eingeschlossen, nicht schnell genug und vielleicht auch nicht mit den erhofften finanziellen Benefits. Bellerin, Mari, Torreira, Leno, Guendouzi, Mavropanos wurden alle verkauft. Dazu haben wir jugendliches Potential mit Tavares und Balogun hoffentlich gewinnbringend für alle verliehen. Mit Pepe, Nelson und Maitland-Niles gäbe es genug Potential für weitere Abgänge. Ich denke, dass die meisten von uns hoffen, dass insbesondere Pepe noch etwas finanzielle Mittel generiert. Wir werden es sehen. Alle Mislintat-Transfers sind (bald) nicht mehr im Verein.

Innenverteidigung Saliba und Gabriel: Mehr Tore auf der einen Seite sind natürlich großartig, aber noch weniger Gegentore schaden ja auch nicht. 48 Gegentore in der letzten Spielzeit sind aus meiner Sicht 10 bis 15 Gegentreffer zu viel. Haben wir mit Saliba und Gabriel endlich wieder ein IV-Duo wie damals Mertesacker und Koscielny? Und was passiert mit Ben White, sollte Tomiyasu wieder fit werden und regelmäßig spielen?

Saka to shine again? Ein letztes Puzzleteil für einen erfolgreichen Weg von Arsenal ist definitiv eine Vertragsverlängerung von Bukayo Saka. Manchester City hatte ja schon mal seine Fühler ausgestreckt (und wird es auch wieder tun, die sind ja nicht blöd). Und die Aussagen von Edu, dass irgendwann (junges) Talent auch mal gewinnbringend verkauft wird, sagen ja auch, dass der Business-Plan das explizit vorsieht. Die größere Frage für mich ist eher die Form von Saka in dieser Saison. Er hatte eine anstrengende letzte Saison, wenig Pause im Sommer 2021, auch dieses Jahr definitiv nicht die längste Sommerpause. Und auf seiner Position ist er, meiner Einschätzung nach, immer noch ohne richtig gutes Backup. Pepe, nicht wirklich? Viera, da stellt sich die Frage, wo er eigentlich spielt (siehe weiter unten)? Und Nelson ist eher für den Verkauf vorgesehen. Dazu kommt im Winter die WM. Wie lange hält Saka das aus?

Ödegaard als Kapitän der letzte Push? Der Verein versucht an vielen Stellen mit mehr Klarheit als zuletzt zu überzeugen. Das betrifft auch die Rolle des Kapitäns. Vorbei die Zeiten, wo es eine Gruppe wechselnder Spielführer gab oder wie zuletzt bei Arteta diese Leadership-Group (gibt es wohl immer noch). Aber es ist jetzt ein klarer Kapitän benannt, von dem man auch das Zutrauen hat, dass er diese Position gut und länger ausführen kann. Denn nichts ist besser als Kontinuität in dieser Sache und nicht ständige Wechsel, je nachdem, wer da ist und die Binde gerade nicht durch Fehlverhalten losgeworden ist. Es muss ja jetzt nicht gleich die Ära von Tony Adams sein (Kapitän von 1988 bis 2002), aber Arteta (von 2012 bis 2014) weiß am besten selbst, dass Kontinuität auf dieser Position auch zur Stabilität im Verein insgesamt führt.

Die kleinen Sorgenkinder Tierney, Tomiyasu und Smith-Rowe: Mikel Arteta war ja sehr begeistert über den Fitnesszustand seines Teams. Das darf aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir mit Tierney und Tomiyasu (und ein wenig auch mit Smith Rowe) drei Stammspieler haben, die immer wieder mit Verletzungen fehlten. Die Begründung von Arteta auf der Pressekonferenz letzte Woche dazu war insofern bemerkenswert: „[…] the reason they got those persistent injuries are for different reasons, probably because the squad didn’t enable them to recover, and [we] don’t play them when it was necessary and it was too tired when they weren’t fully recovered so sometimes we had to rush them. It was a combination of things with those two players, they’re so pushy and willing to contribute with the team. We know that with those two fit and performing at their best, we are much stronger as a team.“ Man kann nur hoffen, dass solche Situationen nicht mehr passieren bzw. passieren können, weil man mit White/Cedric und Zinchenko jetzt genug sehr gute Alternativen hat.

Belastung: Über die Belastung habe ich schon im Rahmen von Saka gesprochen. Es wird eine komische Saison. Diese unsägliche WM im November und Dezember sorgt für noch mehr Belastung als sonst in dieser Zeit. Die UEFA-Vereinswettbewerbe werden innerhalb weniger Wochen im September und Oktober durch, dazu die nationalen Pokalspiele. Das ist zum Glück für alle Vereine Neuland. Ich hoffe, wir kommen da gut durch, auch vor dem Hintergrund, dass wir einige wichtige Spieler haben, die verletzungsanfälliger sind als andere.

Fabio Viera – der große Unbekannte: Der Transfer kam so überraschend wie die längere Verletzung von Fabio Viera. Die Erwartungen sind hoch, die Vorschusslorbeeren mehr als saftig. Wir sind alle gespannt auf den ehemaligen Spieler des FC Porto. Auch wenn es nur Zusammenschnitte auf YouTube sind, das sieht alles sehr vielversprechend aus. Die große Frage ist nur: auf welcher Position spielt er? Oder noch breiter formuliert: zu welchem Zweck ist Viera genau geholt worden (bestimmt nicht nur, um irgendwann mal ein vielversprechendes Talent teuer zu verkaufen)? Das dürfte die nächsten Wochen dann insbesondere in der Europa League sehr interessant zu beobachten sein, wobei dann zu klären wäre, ob seine Rolle in der Premier League dann eine ähnliche wäre.

#COYG

Felix

P.S.: Habt ihr noch Talking Points? Dann gerne in die Kommentare oder per Mail an Christian und mich (oder via Twitter).

Auftaktsieg bei Palace

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Der erste Spieltag der neuen Saison ist bereits zu einem großen Teil absolviert und wir können zufrieden auf unser erstes Spiel am gestrigen Freitag Abend zurückblicken. Mit 2:0 setze man sich bei Palace durch und nahm damit eine schwere Hürde gleich zum Start. Auch mit Blick auf das letzte Jahr, wo man wirklich katastrophal begann gelang es dieses Mal die positive Stimmung aus der Vorbereitung mitzunehmen.

Natürlich war nicht alles ohne Fehler und besteht auch ohne Diskussion noch viel Luft nach Oben. Doch ist dies nicht normal zu Beginn einer Saison? Muss es nicht zu Beginn auch ein Finden der Mannschaft im Wettkampfmodus sein? ich denke schon! Genau das haben wir gesehen. Wir sahen weiterhin ein Team, welches hart arbeitet und füreinander kämpft. Sei es defensiv mit starken Tackles oder in der Offensive.

Palace hat selbstverständlich Chancen auf den Ausgleich. Es wäre irritierend gewesen, wenn dies nicht der Fall gewesen wäre. Doch eine sehr gute Abwehrleistung von White und vor allem Saliba sahen diese, gepaart mit klasse Paraden von Ramsdale, an uns vorüberziehen. Die Wahl von Saliba zum Man of the Match für deshalb auch noch konsequent und nachvollziehbar.

Die Mannschaft wird weiter an sich arbeiten um schon kommenden Samstag gegen Leicester noch besser zu sein und das gefällt mir. Das Potential aus solchen Spielen die positiven Aspekte mitzunehmen und weitere Schritte zu machen ist im gesamten Kader vorhanden. Freuen wir uns also weiterhin an einer Mannschaft die gallig auf Erfolg ist.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris