Reaktion gezeigt

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Die gewünschte Reaktion des Teams auf die sehr enttäuschenden Auftritte bei United und gegen Everton gab es gestern im Emirates mit einem 3:0 Sieg gegen die Saints.

Das Ergebnis sieht am Ende natürlich sehr deutlich aus, auch mit Blick auf unsere bisherige Torquote. Doch muss natürlich ehrlich konstatiert werden, dass wir in den ersten zwanzig Minuten weit weg von einer Spielkontrolle waren. Southampton presste uns und wir kamen nicht ansatzweise in die Partie. Etwas, an dem wir, insbesondre in Heimspielen aber auch generell, natürlich arbeiten müssen. Vorkommen kann eine solche Situation jedoch stets, sodass wir uns schlussendlich mit dem Führungstreffer gut befreien konnten.

Diesmal haben wir auch nach erzielter Führung nicht aufgehört Fußball zu spielen sondern haben den zweiten Treffer nachgelegt. Auch in der zweiten Halbzeit habe wir gute Chancen kreiert und an besserem Offensivspiel gearbeitet. Wenn man nachlas auf den ersten Treffer zurückkommt, war dies ein Bespiel dafür, wie uns das Pressing der Saints zu eigener Kreativität gezwungen hat. Direktes Passspiel ohne große Verzögerung und damit verbundener schneller Raumgewinn mit entstehenden Freiräumen mit potentieller Torgefahr. Eine Situation geboren aus derTaktik des Gegners, dennoch eine Wichtige Erkenntnis für zukünftige eigene taktische Ausrichtungen.

Erneut erfreulich war das Tor von Odegaard. Er kommt immer besser in einen Rhythmus der es ihm erlaubt seine kreativen stärken auszuspielen aber auch mehr Torgefahr aus dem Mittelfeld zu produzieren. Negativ hervorheben muss man leider mal wieder eine disziplinarische Nachlässigkeit von Aubameyang, der bekanntlich nicht im Kader war aufgrund einer nicht entschuldigten Abwesenheit bei Abschlusstraining. Bilder eines Besuchs im Tattoostudio kursieren. Schlussendlich ist mir egal, wo er war oder was er getrieben hat. Für mich ist es schlicht unakzeptabel, nicht nur als sogenannter Führungsspieler sondern erst Recht als Kapitän der seit Monaten nicht gerade mit Leistung glänzt. Der Weg zurück in die Startelf wird ein langer sein für ihn und dies völlig berechtigt.

Am Mittwoch geht es gegen West Ham mit einem Heimspiel weiter. Ein ganz wichtiges Spiel nach dem heutigen Punktverlust der Hammers und der engen tabellarischen Ausgangslage. Die Mannschaft muss an den gestrig gezeigten Stärken anknüpfen und dann sind auch gegen die derzeit starken Hammers drei Punkte drin.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Southampton Vorschau

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In den letzten Partien konnte Arsenal nicht wirklich glänzen. Man ließ sich jeweils eine Führung aus der Hand nehmen und stärkte in sich schwächelnde Gegner hin zu selbstbewusstem Auftreten. Über mögliche Ursachen haben wir in der letzten Ausgabe des GGPodcast ausführlich gesprochen, sodass ich dies an dieser Stelle nicht neuerlich verteifen möchte.

Tatsache ist, dass die regelmäßig zu beobachtenden „Einbrüche“ des Teams nach eigener Führung kein einmaliges Problem darstellen sondern schon beinahe zum Standard geworden sind. Ein Problem, dem sich Mikel Arteta besser gestern als heute stellen muss und welches er in gleichem Tempo zu einer Lösung führen muss. Zumindest geben ihm zwei eng getaktete Heimspiele die Chance mit der Mannschaft wieder ein verbessertes Selbstverständnis aufzubauen. Die Tabellensituation gibt noch vieles her, benötigt jedoch nunmehr aus den nächsten fünf Ligaspielen wohl zwölf Punkte um die vertanen Chancen der letzten Wochen auszubügeln.

Gegen Southampton treffen wir dabei auf einen Gegner, der sicherlich nicht in der Form ist, wie man es aus letzten Spielzeiten kennt. Die Mannschaft von Ralf Hasenhüttel rangiert derzeit auf Position 16 mit tatsächlich einer Niederlage weniger als die Gunners. Die Anzahl an Unentschieden macht jedoch den tabellarischen Unterscheid aus. Von einer hohen Torquote kann man bei beiden Teams nicht sprechen. Mit 0,93 zu 1,2 Toren/Spiel liegt Arsenal zwar in dieser Statistik knapp vorne jedoch sind dies beide sehr bedenkliche Werte.

Es zeigt deutlich auf, wo bei Arsenal die Schwächen zu finden sind. Nimmt man die künstlich durch Arteta herbeigeführte neuerliche Schwankung des Defensivverbundes, begründet durch unnötige Rotation im defensiven Mittelfeld, aus der Betrachtung heraus, so werden schlicht zu wenige Chancen herausgespielt und Tore erzielt. Dazu die Formschwäche eines Aubameyang und die Problematik ist eklatant. Man darf also gespannt sein, wie Arteta das Sturmproblem lösen möchte. Martinelli ist wieder fit, ESR kann es werden. Wird Aubameyang sich erneut nur auf der Bank wiederfinden, was dem Leistungsstand entsprechen würde. Darf Pepe zeigen, dass er es noch nicht verlernt hat Fußball zu spielen oder sehen wir eine ähnliche Konstellation wie gegen Everton, auch was Einsätze von der Bank betrifft? Persönlich glaube ich, dass Arteta versuchen wird Aubameyang wieder zurück zu alter Stärke zu führen, zumal er weiß, dass er ein Stürmer ist, der nur ein paar gute Momente benötigt, um zurück in einen Rhythmus zu kommen. Ob er damit auf Sicht sein eigenes Schicksal zu eng mit einem Spieler verknüpft wir sich zeigen.

Natürlich ist Southampton keine einfach zu bespielende Mannschaft und wir haben schon so einige dumme Ergebnisse gegen sie kassieren müssen. Doch muss dem gesamten Team klar sein, dass weitere Punktverluste den Anschluss an die schon so nah zu scheinenden „Fleischtöpfe Europas“ zunächst für länger abreißen lassen wird. An dieser Stelle ist neben den Spielern natürlich auch das Trainerteam gefragt. Es sind klare Offensivstrukturen nötig, die auch von durchdachten Auswechselungen geprägt sind. Nicht versuchen zu clever zu coachen und dabei sich zu vercoachen. Zu viel verlangt? Ich finde nicht!

Die Begegnung ist leider nicht im TV zu sehen, was sich in meine Glühweinpläne insoweit günstig einreiht. Dennoch sind natürlich Augen und Ohren auf den Ticker gerichtet. Wir müssen wieder in die Spur gelangen und dazu besteht morgen eine gute Chance.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

CHeers

Chris

Episode 175, 08.12.2021 – In Führung ohne Führung

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Nach zwei sehr schmerzenden Niederlagen und der damit verlorenen Chance auf eine spürbare Weiterentwicklung der Mannschaft gehen wir in die Analyse des neuerlichen Rückschritts Arsenals. Was sind die Gründe dafür, dass wir nach einer Führung in eine Art panikartigen Verwaltungsmodus verfallen? Welche Rolle spielt der Trainer in Gestalt von Taktik und Personalfragen? Dies alles beleuchten wir in dieser Ausgabe des GGPodcast für Euch und kalkulieren dabei den nötigen Punkteschnitt für die kommenden Wochen, um genau dies wieder auszugleichen.

Wir freuen uns wie immer über Lob, Kritik, Fragen und Anregungen, gerne direkt hier unter diesem Beitrag, auf Twitter, Facebook oder gerne auch per E-Mail.

Nun aber genug der Worte. Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Apple Podcasts beziehen oder hier per RSS Feed. Wir sind auch bei Spotify vertreten. Klassisch hört ihr einfach über die Website rein.

#COYG

Cheers

Felix & Chris

Das alte Lied

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Wir haben uns schon oft die Finger wund geschrieben und den Mund fusselig geredet. Doch auch gestern Abend grüßte das Murmeltier im Goddison Park. Arsenal schaffte es erneut nicht aus einer Führung Dominanz aufzubauen oder gar ein weiteres Tor nachzulegen. Die Reaktion der Mannschaft ergoss sich vielmehr in lächerlichem Zeitspiel und einem unfassbaren Ausmaß an Passivität mit und ohne Ball. Ein Team ohne jeglichen Esprit und Selbstvertrauen innerhalb einer kurzen Zeit wiederzubeleben ist schon eine Kunst die ihresgleichen sucht.

Wir müssen nicht erwähnen, dass wir bereits sehr glücklich sein können, dass VAR zweimal richtig entschieden hat und unsere Schlampigkeit nicht schon vorher bestraft wurde. Doch ist es nicht wirklich überraschend gewesen, dass jeder Zuschauer der Partie genau wusste, dass Richarlison auch ein drittes Mal treffen wird. Mit Ausnahme des Arsenal Teams natürlich, denn die haben weiter den Schlaf der Gerechten geschlafen. Dazu kamen mal wieder sehr fragliche Wechsel von Arteta bzw. fehlende Wechsel. Xhaka war offensichtlich platt, Tierney scheinbar noch nicht für die volle Spielzeit bereit und warum mit Eddie einen Spieler einwechseln auf den man doch eigentlich nicht setzen wollte wenn man einen Balagoun zur Leihe freigibt und einen Pepe auf der Bank hat.

Unter dem Strich haben wir mit dieser Spielweise nicht nur gestern nicht mehr verdient als eine Niederlage sondern erst Recht keinen Anspruch bei der Vergabe der internationalen Plätze mitzuwirken. Dem müssen wir unverblümt ins Auge blicken. Da hat man einfach nur den Kaffee auf.

Felix und ich werden die Partie ausführlich in der anstehenden Podcast Ausgabe analysieren. Als bleibt am Ball für weitere Ausführungen zu diesem ernüchternden Auftritt.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Everton Vorschau

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Die Niederlage im Old Trafford wirkt aufgrund der unnötigen Art und Weise noch nach und hat sich über das Wochenende durch die übrigen Ergebnisse nicht wirklich verbessert. Die Abstände sind geringe geworden bzw. man ist leicht durchgereicht worden. Ein Sieg bei Everton am heutigen Abend würde die Mannschaft jedoch wieder auf Kurs bringen und auch den Weg für die kommenden Partien ebnen können.

Mit Everton treffen wir auf einen sehr angeschlagenen Gegner. Vier Niederlagen aus den letzten fünf Partien und Tabellenplatz 16 lassen die Toffies mit dem Rücken zur Wand stehen. Dazu Mike Dean als Schiedsrichter lassen eine sehr trickreiche Ausgangslage erkennen. Was ich vom Team erwarte ist schlicht um simpel. Einen schwachen und angeschlagenen Gegner dominieren und nicht aufhören zu bespielen. Wir dürfen nicht wieder die guten Samariter sein, die Temas im Keller oder einer Formkrise zum neuen Leben erwecken, weil wir selbst zu inkonsequent in unserem eigenen Spiel sind. Natürlich spielen wir noch immer in einem schweren Auswärtsspiel und hat die Mannschaft von Everton reichlich Qualität. Doch wenn wir den nächsten Schritt mit dieser Mannschaft gehen wollen, müssen wir gesicherte drei Punkte am heutigen Abend einfahren.

Der Kader ist weiterhin gut in Schuss. Xhaka ist bereits zurück im „full training“ und lediglich ESR wird nach einer leichten Verletzung noch von der medizinischen Abteilung zu beobachten sein. Dort sollte man sicherlich kein Risiko eingehen, ähnlich wie mit Saka am vergangenen Donnerstag. Ich rechne damit, dass Tierney für Tavares in die Startelf zurückkehren wir. Bei United hat man schon noch gesehen, dass Tavares noch Entwicklungsschritte machen muss. Auch sollte Sambi zurück an die Seite von Partey rücken. Partey selbst muss mehr Leistungspotentail abrufen. Mittelfelddominanz muss das Thema sein, was man mit ihm in Verbindung bringt. Bisher ist die Formkurve leider wieder abnehmend, sodass dringend gegengesteuert werden muss.

Auch die Sturmfrage wird heute Abend sehr interessant. Auba ist definitiv angezählt. Die Leistungen der letzten Wochen, ungeachtet der Torausbeute, waren mehr als dürftig. Man mag vieles auch auf fehlende Zuspiele zurückführen können, doch sind die fahrlässig vergebenen Torchancen eklatant. Wird Arteta umstellen? Vielleicht mit Martinelli in der Spitze? Verdient hätte es sich der junge Brasilianer nach seinen Leistungen gegen Newcastle und in Old Trafford. Ich sehe jedoch nicht, dass Arteta Auba heute aus der Startelf nehmen wird. Ich mag mich täuschen jedoch glaube ich nicht, dass Arteta den Mut hat in einer so richtungsweisenden Partie zu Beginn eines vollgepackten Dezember/Januar auf den großen Namen Auba zu verzichten, auch wenn es vielleicht die bessere Entscheidung wäre.

Wir haben im Podcast schon häufig über die Entwicklung des Teams gesprochen. Hat sie sich im Old Trafford leider nicht materialisiert, so steht die nächste Chance heute Abend bereit. Der Druck in der Tabelle ist erheblich gewachsen und man ist unter Zugzwang. Dies alles bei einem wankenden Gegner unter der Leitung von Mike Dean.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris