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Schlagwort-Archiv: Mesut Özil

Erster Scheideweg

21 Donnerstag Feb 2019

Posted by germangunners in Arsenal

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Schlagwörter

Arsenal, Bate Borisov, Druck, Europa League, Mesut Özil, Unai Emery

Man hat nicht viel gehört aus dem Arsenal Camp in dieser Woche. Bis auf ein paar „historische“ Tweets aus erfolgreichen Zeiten war dort nicht viel zu lesen. Ach ja die Özil Debatte natürlich. Dazu gab es eine Menge zu lesen in den letzten Tagen. Wer ist Schuld, wo führt es hin und wie ist die Rolle des Vereins dabei. Felix und ich haben dieses Thema schon vielfach in den letzten Wochen im Podcast besprochen, sodass ich mich an dieser Front zur Vermeidung von Wiederholungen bewusst ein wenig zurück gehalten habe. Auf den Beitrag von Felix dazu darf zudem mit gutem Gewissen verwiesen werden.

Heute Abend scheint ein Einsatz von Mesut Özil jedoch nicht so unwahrscheinlich. Für Unai Emery steht bereits sehr viel auf dem Spiel. Nach dem blamablen Auftritt bei Bate Borisov in der letzten Woche muss er und die Mannschaft abliefern. Zum einen war die taktische Formation von Emery mehr als fraglich im Hinspiel. Zudem hat kein Spieler wirkliche Höchstleistung abgerufen. Außer dem kranken Maitland-Niles und dem gesperrten Lacazette steht dem Trainer jedoch der volle Kader abzüglich der Langzeitverletzten zur Verfügung. Dies bedeutet auch Neuzugang Suarez. Man fragt sich wann und wie Emery ihn einsetzten wird. Natürlich hat Emery Recht wenn er sagt, dass er sich seinen Einsatz verdienen muss. Jedoch muss man auch sehen, dass in nur einer Saisonhälfte eine Entscheidung über einen Kauf getroffen werden muss. Ohne Einsatzzeit sehr schwierig. Basierend auf Trainingsleistungen sollte man die Transfersumme nicht setzen.

Emery bleibt nicht wirklich viel an Optionen im Rückspiel. Die Mannschaft ist in allen Belangen überlegen und muss dies auf dem Platz auch deutlich machen. Dabei wird es nicht zum Ziel führen wenn man versucht einen defensiven Ansatz zu wählen wie im Hinspiel. Natürlich besteht stets die Gefahr auf ein Gegentor und der damit noch höher werdenden Berg den man erklimmen muss. Aber mal im ernst. Müssen wir nicht den Anspruch haben eine Mannschaft wie Bate Borisov bereits in der ersten Halbzeit aus dem Stadion zu schießen? Ohne respektlos zu sein muss ich für mich diese Frage mit einem deutlichen und uneingeschränkten „Ja“ beantworten. Folgende Formation sollte dies richten können:

Cech,Nacho,KOS,Sokratis,Kolasinac,Torreira,Ramsey,Özil,Suarez,Miki,Auba

Das dürfte in Summe genügend Offensivpower darstellen um die nächste Runde zu erreichen. Iwobi und Xhaka sowie auch Guendouzi sind Spieler die ebenfalls in der Startelf rücken könnten. Aber Schwung über die Außenbahn mit Miki und Suarez scheint mir keine schlechte Idee zu sein um Auba in der Mitte zu füttern.

Ich erwarte von der Mannschaft mehr Einsatz und mehr Willen auf dem Platz. Wir können und dürfen uns nicht so darstellen wie in der letzten Woche und dadurch bedingt die Themen rund um die derzeitige Vereinsführung die einzigen Themenfelder in der öffentlichen Berichterstattung sein lassen. Mehr ist im Endeffekt zu dieser Partie im Vorfeld auch nicht zu schreiben. Trainer und Mannschaft müssen abliefern. So simpel ist es halt manchmal im Fußball.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

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Episode 96, 28.12.2018 – Zu viele Gefühlsspieler + Liverpool-Preview

28 Freitag Dez 2018

Posted by germangunners in Arsenal, Podcast

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Schlagwörter

Aaron Ramsey, Arsenal, Brighton, FC Arsenal, FC Liverpool, Mesut Özil, Podcast, transfer window, Transferfenster

Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe des Germangunners Podcast. In Episode 96 analysieren wir unser 1:1 bei Brighton und hinterfragen die taktischen Vorgaben und Auswechselungen von Unai Eméry. Wir blicken auf die Gewinner und Verlierer der Hinserie bei Arsenal. In unserer neuen Rubrik Arsenal History würdigen wir zunächst den verstorbenen Peter Hill-Wood und widmen uns dann dem großen Herbert Champman, Trainer bei Arsenal von 1925 bis 1934. Im letzten Part schauen wir dann ausführlich auf unser Spiel am Samstagabend bei Liverpool, welche Gefahren der Reds wir beachten müssen und welche Optionen wir selbst taktisch und personell haben.

Mehr zum Liverpool aus unserer Sicht in schriftlicher Form auch bei der LFCFamilie.

Nun aber genug der Worte. Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Itunes beziehen oder hier per RSS Feed. Klassisch hört Ihr einfach über die Website rein.

https://germangunners.com/wp-content/uploads/2018/12/GG-Podcast_Episode_96.mp3

 

Wir hören uns nach dem Fulham-Spiel wieder. Angenehmen Jahreswechsel und alles Gute für 2019 wünschen

Christian & Felix

#COYG

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Gut angefangen, sehr stark nachgelassen

27 Donnerstag Dez 2018

Posted by germangunners in Arsenal

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Arsenal, Brighton, Mesut Özil, Premier League

Zwei verlorene Punkte bei Brighton. Dies ist leider die Quintessenz des gestrigen Boxing Day für Arsenal. So gut die Partie auch mit der sehr frühen Führung durch Aubameyang begann, so stark ließ die gesamte Mannschaft im weiteren Verlauf nach. Eigentlich sehr verwunderlich wo man doch mit sehr viel Pressing und hoher Laufintensität begonnen hatte. Jedoch schien der Mannschaft die Führung und zudem noch eine frühe Führung nicht wirklich gut zu tun.

Brighton war spielerisch ohne Frage sehr limitiert. Dies war zu erwarten, stellte uns jedoch bei langen Bällen erneut vor die bereits bekannten Probleme. Man hätte sich vielleicht mit einer Leistung wie der gestrigen durchschummeln können an einem Boxing Day wenn man in der Abwehr sicher stehen würde. Doch wie bereits in den letzten Monaten so häufig zu beobachten, hatten wir auch in diesem Spiel einen absoluten Bock drin. Diesmal gab es einen langen Pass nach einem eigenen Eckball und Lichtsteiner unterschätze die Flugbahn und köpfte den Ball in optimaler Weise in den Laufweg des Brighton Stürmers. Weder Guendouzi noch der heraustürmende Leno konnte den Ausgleichstreffer verhindern. Natürlich ist es bitter, dass wir erneut auf die Art und Weise ein Gegentreffer kassiert haben. Noch ärgerlicher dürfte es sein, dass wir kurze Zeit vorher durch Aubameyang eine 100% Chance vergeben, wo wir locker auf 2:0 stellen müssen und die Partie damit wahrscheinlich früh entscheiden können.

Neben dem fehlenden Biss gab es gester auch keine guten Impulse von der Bank. Emery verzockte sich bei den Wechseln doch arg. Weder die Herausnahme von Özil zur Pause noch die spätere Auswechselung von Lacazette brachten wirklich neuen Schwung. Das Thema Özl hat Felix in einem gesonderten Post vor zwei Tagen ja bereits erörtert. Es scheint jedoch so, als wäre es derzeit mehr als nur das angesprochene „taktische“ Vorgehen Emerys. Sicherlich war Özil wenig zu sehen in der ersten Halbzeit. Doch mit dem sichtbaren Mangel an Kreativität muss man sich die Frage stellen, ob der vorgenommene Wechsel soviel besser war. Es ist und bleibt ein leidiges Thema, was zu viel Unruhe schafft. Auch sodann auf einen nicht im Rhythmus befindlichen Ramsey zu setzen, um das kreative Loch zu schließen, erscheint mehr sehr fragwürdig. Oder war es nur der Versuch ihn für Januar ins Schaufenster zu stellen für die berichtete Offerte von PSG? Wie dem auch sei ist es in diesem Bereich nicht genug, wenn Guendouzi der aktivste und kreativste Spieler auf dem Feld ist.

Mit Blick auf den schweren Gang nach Liverpool wäre ein Sieg bei Brighton immens wichtig gewesen. So haben wir leider wichtige Punkte liegen lassen. Klar ist auch, dass wir weiter Zeit benötigen und Emery noch viel ausmerzen muss, was in den letzten Jahren versäumt wurde. Doch scheint dabei der Januar trotz alledem wichtiger denn je zu sein. Denn die Löcher in der Abwehr werden wir ohne einen qualitativen Neuzugang nicht gestopft bekommen. Alles andere wäre eine Illusion.

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

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Mesut Özil und Unai Eméry: Die Zeiten der Wohlfühloase Arsenal sind vorbei

25 Dienstag Dez 2018

Posted by Felix in Arsenal

≈ 3 Kommentare

Schlagwörter

Arsenal, Burnley, Mesut Özil, NLD, Tottenham, Unai Emery

Samstag, 22. Dezember, kurz vor Weihnachten, kurz vor 13:00 Uhr Ortszeit im Emirates Stadium. Özil am rechten Strafraumeck. Zieht nach innen, legt sich den Ball kurz vor, und spielt dann einen wunderbaren, präzisen und perfekten Pass auf den von der linken Strafraumseite heraneilenden Kolasinac, der für Aubameyang zum 1:0 ablegt. Mit einem simplen wie unglaublichen Zuspiel nimmt Özil die komplette Verteidigung von Burnley auseinander. Ein Geschenk in goldenem Papier mit extra Schleifchen.

Magic Mesut. Das war mal wieder so ein magischer Moment von Özil, der daran erinnerte, warum er einer der besten Fußballspieler der Welt ist und Arsenal gerade gegen tiefstehende Gegner effektiv helfen kann. Ob das jetzt 350.000 Pfund Wochengehalt im Entferntesten rechtfertigt, müssen andere entscheiden. Es ist und bleibt auf alle Fälle eine Bürde, die das Verhältnis Trainer-Fans-Spieler eine besondere Dynamik verleiht. Özil stand in den letzten Wochen vermehrt in den Schlagzeilen. Nach der guten Leistung gegen Burnley mögen Kritiker und Boulevard vielleicht verstummt sein, aber bestimmt nur vorübergehend. So richtig scheint die Causa Özil auch nicht gelöst zu sein. Aber sie sollte und muss es schleunigst. Sie lenkt von den eigentlichen Problemfeldern des Teams ab und ist darüber hinaus nervig für alle Beteiligten. Hier gilt: Alle sollten sich ein wenig zurücknehmen. Und der Verein benötigt vor allem eine bessere, konsistentere Außendarstellung und Kommunikation. Zuerst ein Blick auf den Protagonisten selbst.

Özil: Es ist hinlänglich bekannt, dass Mesut unter Arsène Wenger viele Freiheiten genoss, seien es freie Extratage oder die ein oder andere Spielpause. So managte der Franzose den Superstar. Sehr lange Leine. Kann man gut oder schlecht finden. Es war die Art und Weise von Wenger. Özil nahm das gerne an. Unter Unai Eméry ist die Leine deutlich kürzer geworden, wenn es sie überhaupt noch gibt. Der Spanier nimmt alle Spieler, egal ob 350.000 Pfund oder 100.000 Pfund Wochengehalt, in die Pflicht. Alle müssen sich dem Erfolg des Teams unterordnen. So radikal der Wechsel von Wenger zu Eméry erscheinen mag: Es ist die verdammte Pflicht von Özil, sich den neuen Gegebenheiten des Teams anzupassen. Er ist Angestellter – sehr gut bezahlt – des Vereins. Punkt. Aus. Vorbei. Für Eméry zählt das Kollektiv. Er achtet auf gute Trainingsleistungen. In einem Interview erzählte der Spanier unlängst, dass dadurch maßgeblich auch seine Aufstellung bestimmt wird. Wenn Özil dann lustlos und unmotiviert durch die Woche trabt, findet er sich eben auf der Bank wieder. Die Zeiten der Diven sind vorbei. Mit seiner angeblich ausbaufähigen Einstellung schadet Özil dem Team – und sich selbst. Denn sowas spricht sich herum. Wo waren denn die Topklubs im letzten Sommer, als Özil vor seiner Vertragsverlängerung stand? Ich habe kein nennenswertes Interesse bemerkt. Ja, Özil schafft wie Samstag gegen Burnley Glanzlichter im Spiel. Doch solche Highlights werden durch die fehlende Einstellung aufgefressen. Eine Woche zuvor in Southampton nach Ballverlust einfach stehen zu bleiben, geht unter Eméry eben nicht mehr. Es dürfte interessant zu sehen sein, ob Özil den Eméry-Weg mitgeht bzw. mitgehen will. Es wäre ihm zu empfehlen. Ansonsten muss der Verein aber ebenso klar sagen: Wenn du nicht willst, brauchen wir dich nicht. Sitzt Özil mit 350.000 Pfund Wochengehalt dann aber an der längeren Leine?

Unai Eméry: Ich mag die Art und Herangehensweise von Eméry, was das Management der Spieler und des Teams insgesamt angeht. Die Zeiten der Wenger-Wohlfühloase sind vorbei. Und genau an diesem Punkt war es notwendig, neue Akzente und Impulse zu setzen. Keiner hat einen wirklichen Stammplatz sicher, im Training muss sich empfohlen werden. Es herrscht wieder Kokurrenzdruck (I am looking at you, Elneny!). Trotzdem war die Kommunikation und Außendarstellung von Trainer und Verein in den letzten Tagen ausbaufähig. Wir wissen nicht, was vermeintlich zwischen Trainer, Team und Özil vorgefallen ist. Aber durch die unklare, ausweichende Kommunikation hat der Verein in dieser Causa Tor und Tür für unnötige Spekulationen geöffnet. Warum nicht gleich so wie am Freitag, als Eméry sagte, dass Özil gebraucht wird und wenn er fit und motiviert ist, auch spielen wird? Mittwoch vor und nach dem Derby im Ligapokal gegen die Spurs klang das noch hinlänglich anders. Özil sei aus taktischen Gründen nicht dabei, hieß es. Kann man sagen – und sicherlich auch rechtfertigen (was allerdings nicht geschah). Dann aber nach dem Spiel so gut wie gar nichts zu Özil zu sagen, gerade wenn die Journalisten natürlich sofort auf sämtliche bereitgestellten Züge aufspringen, war ein großer Fehler. Es wäre besser gewesen, wenn Eméry oder der Verein bereits am Mittwoch gesagt hat, dass es primär taktische Gründe waren (und man meinetwegen vielleicht auch nicht so mit seinem Einsatz im Training zufrieden war), Özil aber, wenn er gut trainiert, für Samstag unbedingt gebraucht wird und auch spielt. Somit hätte man sich zwei Tage von unnötigen und nervigen Spekulationen befreien können. Ich hoffe, dass aus der Situation gelernt wurde (in einer idealen Welt ist jetzt sowieso erst einmal Ruhe rund um Özil).

Die Fans: Fußball ist emotional. Soll es auch sein und bleiben. Aber etwas mehr Demut, Respekt und auch Gelassenheit Spieler und Verein gegenüber sowie untereinander dürfte – und gerade an Weihnachten kann man das ja mal sagen – vielen gut tun. Was an Kritik und Häme nach 22 ungeschlagenen Spielen nach der Niederlage in Southampton von einigen Fans via Internet und Social Media verbreitet wurde, hat mich ratlos zurückgelassen. Sachliche Kritik darf und muss immer sein. Aber Beschimpfungen etc. haben der Verein, Eméry, das Team und auch Özil nicht verdient. Vor dem Boxing Day stehen wir punktgleich mit Chelsea auf Platz 4. Fünf Zähler hinter Platz 3. Drei Punkte mehr als letzte Saison haben wir auf dem Habenkonto. In einer Saison, die als Übergang und Implementierung von Unai Eméry ausgerufen werden muss, ist das mehr als im Soll. Natürlich gibt es noch größere Schwierigkeiten und Defizite. Aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass Verein und Trainerteam das ebenso sehen und teilweise ja auch öffentlich schon kundgetan haben. Ständige Kritik, Ratschläge und dergleichen – und meist alles unter dem Niveau der Gürtellinie – sind sowas von fehl am Platz. Özil kann man auch sachlich und argumentativ auseinander nehmen. Leider gab er zuletzt genug Anlass dafür. Hoffen wir auf Besserung. Weihnachten ist ja die Zeit der Besinnung.

Christian meldet sich morgen mit der Vorschau auf das Spiel in Brighton. Und danach gibt es dann auch wieder einen Podcast.

Ich wünsche euch noch erholsame, geschenkreiche und besinnliche Feiertage. Wir hören uns die Tage wieder.

#COYG

Felix

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Drei Punkte unterm Baum

22 Samstag Dez 2018

Posted by germangunners in Arsenal

≈ 5 Kommentare

Schlagwörter

Arsenal, Burnley, Mesut Özil, Premier League

Es waren am Ende sehr hart erkämpfte drei Punkte gegen eine Mannschaft aus Burnley die an frühere Trips nach Stoke erinnerte. Mit einem lamentierenden Gästetrainer und fehlenden gelben Karten. Es war aber auch das Comeback von Mesut Özil mit zwei genialen Momenten nach dem ganzen Hickhack unter der Woche und den vielen Berichten in sämtlichen Gazetten über seine Zukunft bei Arsenal. Doch eins nach dem anderen.

Unai Emery zog Granit Xhaka zurück ins Mittelfeld und gönnte Torreira zu Beginn der Partie eine Pause. Man merkte gleich, dass wir guten Zugriff auf das Mittelfeld bekamen. Leider hielt dieser Plan nicht lange an, da Nacho mit muskulären Problemen bereits in der ersten Halbzeit Platz machen musste. Es ging somit zurück zur leider derzeit aus der Not geborenen Formation. Zu diesem Zeitpunkt führte Arsenal jedoch bereits nach einem frühen Treffer von Auba. Dem eiskalten Abschluss des Gabuners ging ein fantastischer öffnender Pass von Özil auf Kolasinac voraus. Die Klasse des Zuspiels lag schlicht darin auf engstem Raum den Laufwege und die Laufzeit Kolasinac in das Timing des Passes einzubeziehen. Das sind kreative Momente die jedes Team benötigt, egal gegen welchen Gegner.

Nachdem Arsenal einmal mit einer Führung in die Pause ging verlor man zu Beginn der zweiten Halbzeit jedoch leider die Kontrolle über das bis dato klar dominierte Spiel. Lange Bälle in die Spitze machten der Abwehr zu schaffen und man hatte das Gefühl die Einschläge könnten näherrücken. Doch ein genialer Konter samt Abschluss von Aubameyang brachten die komfortable Führung. Leider schaukelt Arsenal die Begegnung danach nicht locker nach Hause sondern wurde erneut Opfer der eigenen schwachen Defensive. Der Anschlusstreffer von Burnley machte es erneut spannend im Emirates. Entgegen der Erwartung erhielt Arsenal danach aber wieder mehr Zugriff auf die Partie und Iwobi netzte zum entscheidenen 3:1 ein. Ganz wichtige drei Punkte auch mit Blick auf die danach folgenden Resultate der Konkurrent.

Was nehmen wir aus dieser Partei mit? Sicherlich die Erkenntnis, dass Özil diesem Team noch immer viel geben kann, wenn er zudem mehr Robustheit mit auf den Platz bringt. Ein Kolasinac der mit seinen offensiven Läufen genau den Schlüssel in den Händen hält, der für unser Spiel die Räume in der Zentralen öffnet. Und natürlich ein Verteidiger in Person von Sokratis der so unfassbar entnervend für seine Gegenspieler sein muss, dass es schon wieder schön ist.

Der Boxing Day kann kommen. Brighton wartet auf uns.

In diesem Sinne

Come on you Gunners und Merry Christmas!

Cheers

Chris

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Der GermanGunners Podcast ist der einzige deutschsprachige Podcast über den Arsenal Football Club. Meist alle zwei Wochen, ggf. auch häufiger, diskutieren wir, Chris, Autor dieses Blogs sowie des Buches '111 Gründe Arsenal zu lieben', und Felix, Arsenal-Fan seit vielen Jahren, über die neusten Entwicklungen rund um den Arsenal Football Club, egal ob anstehende Partien, Ergebnisse, Transfers und vieles mehr. Gewohnt sachlich, kritisch, und gelegentlich emotional. Von Fans für Fans - und alle interessierten Beobachter des FC Arsenal. Regelmäßig laden wir Journalisten und Arsenal-Fans in unseren Podcast ein, um über die Gunners und die Premier League zu sprechen. U.a. dabei waren schon Marco Hagemann (RTL/Eurosport), Raphael Honigstein (SZ/The Guardian), Uli Hebel (DAZN/Sport1.fm), Kai Pahl (allesaussersport.de, der ehemalige Profi Ralph Gunesch und Christian Reichert (Fanclub Arsenal Germany). Infos unter: https://germangunners.com/podcast

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Der FC Arsenal (offiziell: Arsenal Football Club) – auch bekannt als (The) Arsenal, (The) Gunners (deutsche Übersetzung: „Schützen“ oder „Kanoniere“) oder im deutschen Sprachraum auch fälschlicherweise Arsenal London genannt – ist ein 1886 gegründeter Fußballverein aus dem Ortsteil Holloway des Nordlondoner Bezirks Islington. Mit 13 englischen Meisterschaften und zwölf FA-Pokalsiegen zählt der Klub zu den erfolgreichsten englischen Fußballvereinen. (Wikipedia)

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