Brighton Vorschau

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Die Weihnachtsfeiertage neigen sich schon beinahe wieder dem Ende zu, da schaltet die Premier League einen Gang höher. Der Boxing Day, vielleicht der beste Spieltag des ganzen Jahres, steht an. Dies bedeutet ein volles Programm von Mittag bis bis zum späten Abend vollgepackt mit Premier League Fußball.

Arsenal hat diesmal das Spiel am späten Nachmittag gezogen. Es geht mit einem kurzen Trip an die Küste zu Brighton. Nach unserem letzten Ausflug an die Küste Englands dürften wir diesmal auf eine hoffentlich konzentriertere Leistung der Mannschaft von Unai Emery hoffen. Nachdem man am letzten Wochenende wieder in die Siegesspur zurückgekehrt ist gilt es dies gleich heute zu bestätigen. Der Spielplan ist eng und gleiches ist die Tabellensituation. Raum für Punktverlust bleibt dort kaum.

Gegen Brighton treffen wir dabei jedoch auf einen Gegner, der bisher eine gute Saison spielt. Zwar gingen die letzten drei Spiele sämtlichst verloren jedoch kann man mit Platz dreizehn derzeit sicher ganz zufrieden sein, wenn man sich den Abstand zu den Abstiegsrängen anschaut. Im März diesen Jahres gab es für Arsenal eine knappe Niederlage im AMEX Stadium. Man ist also gewarnt, dass es kein leichter Gang werden wird.

Zu den sich bisher schon auftürmenden Verletzungsproblemen gesellt sich nun zudem eine neue. Miki wird mit einem Mittelfußbruch sechs Wochen lang ausfallen, was unsere Personaldecke weiter schrumpfen lässt und die Karten für Januar nochmals neu mischt. Zwar sind die Optionen in der Offensive für Unai Emery weiterhin weit aus rosiger als in der Defensive jedoch macht die anstehenden Vielzahl an Begegnungen ein wenig mulmig in der Magengegend.

Aber frei nach dem selbstbewussten Motto Emery´s „die nächste Begegnung ist stets die wichtigste“ werden wir heute sicherlich mit einer optimalen Aufstellung auf drei Punkte spielen. In der Offensive wird dies die Frage erneut aufwerfen, ob wir mit Mesut Özil in einem Auswärtsspiel auflaufen. Ich persönlich gehe fest davon aus. Und natürlich ebenfalls die Frage, ob wir mit Lacazette und Aubameyang antreten werden, zumal beide auch gegen Burnley bereits von Beginn an ran durften. Dies sicher alles leichter zu lösende Themen als die Formation zu finden, die uns die gegnerische Sturmreihe vom Leibe halten soll. Mustafi fällt weiter aus. Gleiches gilt für Bellerin. Ich rechne damit, dass wir KOS von Beginn an sehen werden, nachdem er ein wenig verschnaufen konnte. Wenn man Xhaka ins Mittelfeld ziehen möchte, was dringend nötig ist, so dürfte sich die Formation wie folgt darstellen:

Leno,Kolasinac,Sokratis KOS,Maitland-Niles,Xhaka,Torreira,Özil,Iwobi,Auba,Laca

Es wurde viel diskutiert, ob Torreira riskiert wird mit Blick auf eine mögliche Gelbsperre und unsere Begegnung bei Pool. Ich denke Emery wird versuchen in Brighton die drei Punkt zu holen, weil er weiß, dass ein Spiel in Liverpool derzeit ohnehin ein absolut harter Brocken wird und man insbesondere um solche Topspiele herum konstant dreifach punkten muss.

Wie bereits gesagt bietet die Premier League am heutigen Boxing Day alles an was man sich als Fußball Fan wünscht. DAZN zeigt dabei alle Spiele, zur Nachmittagszeit sogar exklusiv als Konferenz.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Mesut Özil und Unai Eméry: Die Zeiten der Wohlfühloase Arsenal sind vorbei

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Samstag, 22. Dezember, kurz vor Weihnachten, kurz vor 13:00 Uhr Ortszeit im Emirates Stadium. Özil am rechten Strafraumeck. Zieht nach innen, legt sich den Ball kurz vor, und spielt dann einen wunderbaren, präzisen und perfekten Pass auf den von der linken Strafraumseite heraneilenden Kolasinac, der für Aubameyang zum 1:0 ablegt. Mit einem simplen wie unglaublichen Zuspiel nimmt Özil die komplette Verteidigung von Burnley auseinander. Ein Geschenk in goldenem Papier mit extra Schleifchen.

Magic Mesut. Das war mal wieder so ein magischer Moment von Özil, der daran erinnerte, warum er einer der besten Fußballspieler der Welt ist und Arsenal gerade gegen tiefstehende Gegner effektiv helfen kann. Ob das jetzt 350.000 Pfund Wochengehalt im Entferntesten rechtfertigt, müssen andere entscheiden. Es ist und bleibt auf alle Fälle eine Bürde, die das Verhältnis Trainer-Fans-Spieler eine besondere Dynamik verleiht. Özil stand in den letzten Wochen vermehrt in den Schlagzeilen. Nach der guten Leistung gegen Burnley mögen Kritiker und Boulevard vielleicht verstummt sein, aber bestimmt nur vorübergehend. So richtig scheint die Causa Özil auch nicht gelöst zu sein. Aber sie sollte und muss es schleunigst. Sie lenkt von den eigentlichen Problemfeldern des Teams ab und ist darüber hinaus nervig für alle Beteiligten. Hier gilt: Alle sollten sich ein wenig zurücknehmen. Und der Verein benötigt vor allem eine bessere, konsistentere Außendarstellung und Kommunikation. Zuerst ein Blick auf den Protagonisten selbst.

Özil: Es ist hinlänglich bekannt, dass Mesut unter Arsène Wenger viele Freiheiten genoss, seien es freie Extratage oder die ein oder andere Spielpause. So managte der Franzose den Superstar. Sehr lange Leine. Kann man gut oder schlecht finden. Es war die Art und Weise von Wenger. Özil nahm das gerne an. Unter Unai Eméry ist die Leine deutlich kürzer geworden, wenn es sie überhaupt noch gibt. Der Spanier nimmt alle Spieler, egal ob 350.000 Pfund oder 100.000 Pfund Wochengehalt, in die Pflicht. Alle müssen sich dem Erfolg des Teams unterordnen. So radikal der Wechsel von Wenger zu Eméry erscheinen mag: Es ist die verdammte Pflicht von Özil, sich den neuen Gegebenheiten des Teams anzupassen. Er ist Angestellter – sehr gut bezahlt – des Vereins. Punkt. Aus. Vorbei. Für Eméry zählt das Kollektiv. Er achtet auf gute Trainingsleistungen. In einem Interview erzählte der Spanier unlängst, dass dadurch maßgeblich auch seine Aufstellung bestimmt wird. Wenn Özil dann lustlos und unmotiviert durch die Woche trabt, findet er sich eben auf der Bank wieder. Die Zeiten der Diven sind vorbei. Mit seiner angeblich ausbaufähigen Einstellung schadet Özil dem Team – und sich selbst. Denn sowas spricht sich herum. Wo waren denn die Topklubs im letzten Sommer, als Özil vor seiner Vertragsverlängerung stand? Ich habe kein nennenswertes Interesse bemerkt. Ja, Özil schafft wie Samstag gegen Burnley Glanzlichter im Spiel. Doch solche Highlights werden durch die fehlende Einstellung aufgefressen. Eine Woche zuvor in Southampton nach Ballverlust einfach stehen zu bleiben, geht unter Eméry eben nicht mehr. Es dürfte interessant zu sehen sein, ob Özil den Eméry-Weg mitgeht bzw. mitgehen will. Es wäre ihm zu empfehlen. Ansonsten muss der Verein aber ebenso klar sagen: Wenn du nicht willst, brauchen wir dich nicht. Sitzt Özil mit 350.000 Pfund Wochengehalt dann aber an der längeren Leine?

Unai Eméry: Ich mag die Art und Herangehensweise von Eméry, was das Management der Spieler und des Teams insgesamt angeht. Die Zeiten der Wenger-Wohlfühloase sind vorbei. Und genau an diesem Punkt war es notwendig, neue Akzente und Impulse zu setzen. Keiner hat einen wirklichen Stammplatz sicher, im Training muss sich empfohlen werden. Es herrscht wieder Kokurrenzdruck (I am looking at you, Elneny!). Trotzdem war die Kommunikation und Außendarstellung von Trainer und Verein in den letzten Tagen ausbaufähig. Wir wissen nicht, was vermeintlich zwischen Trainer, Team und Özil vorgefallen ist. Aber durch die unklare, ausweichende Kommunikation hat der Verein in dieser Causa Tor und Tür für unnötige Spekulationen geöffnet. Warum nicht gleich so wie am Freitag, als Eméry sagte, dass Özil gebraucht wird und wenn er fit und motiviert ist, auch spielen wird? Mittwoch vor und nach dem Derby im Ligapokal gegen die Spurs klang das noch hinlänglich anders. Özil sei aus taktischen Gründen nicht dabei, hieß es. Kann man sagen – und sicherlich auch rechtfertigen (was allerdings nicht geschah). Dann aber nach dem Spiel so gut wie gar nichts zu Özil zu sagen, gerade wenn die Journalisten natürlich sofort auf sämtliche bereitgestellten Züge aufspringen, war ein großer Fehler. Es wäre besser gewesen, wenn Eméry oder der Verein bereits am Mittwoch gesagt hat, dass es primär taktische Gründe waren (und man meinetwegen vielleicht auch nicht so mit seinem Einsatz im Training zufrieden war), Özil aber, wenn er gut trainiert, für Samstag unbedingt gebraucht wird und auch spielt. Somit hätte man sich zwei Tage von unnötigen und nervigen Spekulationen befreien können. Ich hoffe, dass aus der Situation gelernt wurde (in einer idealen Welt ist jetzt sowieso erst einmal Ruhe rund um Özil).

Die Fans: Fußball ist emotional. Soll es auch sein und bleiben. Aber etwas mehr Demut, Respekt und auch Gelassenheit Spieler und Verein gegenüber sowie untereinander dürfte – und gerade an Weihnachten kann man das ja mal sagen – vielen gut tun. Was an Kritik und Häme nach 22 ungeschlagenen Spielen nach der Niederlage in Southampton von einigen Fans via Internet und Social Media verbreitet wurde, hat mich ratlos zurückgelassen. Sachliche Kritik darf und muss immer sein. Aber Beschimpfungen etc. haben der Verein, Eméry, das Team und auch Özil nicht verdient. Vor dem Boxing Day stehen wir punktgleich mit Chelsea auf Platz 4. Fünf Zähler hinter Platz 3. Drei Punkte mehr als letzte Saison haben wir auf dem Habenkonto. In einer Saison, die als Übergang und Implementierung von Unai Eméry ausgerufen werden muss, ist das mehr als im Soll. Natürlich gibt es noch größere Schwierigkeiten und Defizite. Aber ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass Verein und Trainerteam das ebenso sehen und teilweise ja auch öffentlich schon kundgetan haben. Ständige Kritik, Ratschläge und dergleichen – und meist alles unter dem Niveau der Gürtellinie – sind sowas von fehl am Platz. Özil kann man auch sachlich und argumentativ auseinander nehmen. Leider gab er zuletzt genug Anlass dafür. Hoffen wir auf Besserung. Weihnachten ist ja die Zeit der Besinnung.

Christian meldet sich morgen mit der Vorschau auf das Spiel in Brighton. Und danach gibt es dann auch wieder einen Podcast.

Ich wünsche euch noch erholsame, geschenkreiche und besinnliche Feiertage. Wir hören uns die Tage wieder.

#COYG

Felix

Drei Punkte unterm Baum

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Es waren am Ende sehr hart erkämpfte drei Punkte gegen eine Mannschaft aus Burnley die an frühere Trips nach Stoke erinnerte. Mit einem lamentierenden Gästetrainer und fehlenden gelben Karten. Es war aber auch das Comeback von Mesut Özil mit zwei genialen Momenten nach dem ganzen Hickhack unter der Woche und den vielen Berichten in sämtlichen Gazetten über seine Zukunft bei Arsenal. Doch eins nach dem anderen.

Unai Emery zog Granit Xhaka zurück ins Mittelfeld und gönnte Torreira zu Beginn der Partie eine Pause. Man merkte gleich, dass wir guten Zugriff auf das Mittelfeld bekamen. Leider hielt dieser Plan nicht lange an, da Nacho mit muskulären Problemen bereits in der ersten Halbzeit Platz machen musste. Es ging somit zurück zur leider derzeit aus der Not geborenen Formation. Zu diesem Zeitpunkt führte Arsenal jedoch bereits nach einem frühen Treffer von Auba. Dem eiskalten Abschluss des Gabuners ging ein fantastischer öffnender Pass von Özil auf Kolasinac voraus. Die Klasse des Zuspiels lag schlicht darin auf engstem Raum den Laufwege und die Laufzeit Kolasinac in das Timing des Passes einzubeziehen. Das sind kreative Momente die jedes Team benötigt, egal gegen welchen Gegner.

Nachdem Arsenal einmal mit einer Führung in die Pause ging verlor man zu Beginn der zweiten Halbzeit jedoch leider die Kontrolle über das bis dato klar dominierte Spiel. Lange Bälle in die Spitze machten der Abwehr zu schaffen und man hatte das Gefühl die Einschläge könnten näherrücken. Doch ein genialer Konter samt Abschluss von Aubameyang brachten die komfortable Führung. Leider schaukelt Arsenal die Begegnung danach nicht locker nach Hause sondern wurde erneut Opfer der eigenen schwachen Defensive. Der Anschlusstreffer von Burnley machte es erneut spannend im Emirates. Entgegen der Erwartung erhielt Arsenal danach aber wieder mehr Zugriff auf die Partie und Iwobi netzte zum entscheidenen 3:1 ein. Ganz wichtige drei Punkte auch mit Blick auf die danach folgenden Resultate der Konkurrent.

Was nehmen wir aus dieser Partei mit? Sicherlich die Erkenntnis, dass Özil diesem Team noch immer viel geben kann, wenn er zudem mehr Robustheit mit auf den Platz bringt. Ein Kolasinac der mit seinen offensiven Läufen genau den Schlüssel in den Händen hält, der für unser Spiel die Räume in der Zentralen öffnet. Und natürlich ein Verteidiger in Person von Sokratis der so unfassbar entnervend für seine Gegenspieler sein muss, dass es schon wieder schön ist.

Der Boxing Day kann kommen. Brighton wartet auf uns.

In diesem Sinne

Come on you Gunners und Merry Christmas!

Cheers

Chris

Burnley Vorschau

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Nun ist sie gekommen die so beliebte Spielzeit über die Weihnachtszeit. Den Einstieg für Arsenal gibt es dabei gleich zur heutigen frühen Anstoßzeit gegen den Gast aus Burnley. Nachdem man gegen Southampton bereits gegen eine Mannschaft am letzten Spieltag ran musste die im Abstiegskampf steckt, ist es an diesem Wochenende nicht anders. Burnley rangiert derzeit auf dem ersten Abstiegsrang und steht ebenfalls mit dem Rücken zur Wand.

Dies kann und darf jedoch alles nicht das Problem Arsenals sein. Nachdem man nach der langen Serie ungeschlagener Spiele die erste Pleite in der Liga und dann auch noch im League Cup hinnehmen musste muss das Team von Emery nun zwingend in die Siegesspur zurückkehren.

Das alles überschattende Thema war in den letzten Tagen dabei jedoch neben den verletzen Spielern im Defensivbereich die Personalie Özil. Hat er noch eine Zukunft bei Arsenal? Wird er im Winter verkauft oder vielleicht sogar nur verliehen? Es nervt einfach nur und man fragt sich weshalb man sich bei Arsenal erneut selbst eine solche Baustelle aufmacht. Gestern zumindest hat Emery sich deutlicher zu Özil geäußert und sieht ihn scheinbar bei Arsenal. Ich denke dort ist noch lange nicht alles entschieden aber heute steht er in jedem Fall im Kader und wird sicher auch auflaufen. So könnte es gegen Burnley heute aussehen:

Leno,Nacho,Sokratis,Lichtsteiner,Maitland-Niles,Xhaka,Torreira,Ramsey,Özil,Auba,Laca

Für mich ist es zwingend, dass Xhaka zurück ins Mittelfeld muss. Anders kommen wir nicht zurück in die Verbindung zwischen den beiden Mannschaftsteilen. Da Bellerin weitere zwei Wochen fehlen wird, Mustafi auch ausfällt und Kolasinac fraglich ist könnte ich mir AMN gut vorstellen in einer Formation uns über die nächsten Spiele bringt.

Ich bin gespannt wie wir uns wieder finden werden. Am Einsatz hat es ja ohnehin nicht gemangelt. Der Flow könnte aber wieder gerne zurückkommen. Auf DAZN können wir es heute Mittag verfolgen.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

Ein Cup weniger

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Arsenal ist gestern Abend durch eine Niederlage gegen die Spurs aus dem Carabao Cup ausgeschieden. Eine Niederlage gegen die unmittelbaren Rivalen aus Tottenham schmerzt sicherlich immer, dennoch sollte man nicht verkennen, dass der Carabao Cup nicht wirklich weit oben auf der Prioritätenliste stand und man mit der derzeitigen Kadersituation ein Hin-und Rückspiel im Halbfinale sicherlich nicht gut hätte verkraften können.

Es war ohnehin schon sehr verwunderlich, dass Unai Emery beinahe mit der möglichen Bestbesetzung aufgelaufen ist. Ich hatte eher mit einer B-Elf aller Europa League gerechnet und dies auch für gut empfunden. Ich kann jedoch verstehen, dass Emery sich so entscheiden hat aufgrund des Gegners Tottenham und dem damit verbundenen Prestige.

Was die Begegnung angeht, so war Arsenal nicht wirklich schlecht. Sie haben Einsatz gezeigt, sich Torchancen erarbeitet und den Willen an den Tag gelegt, den man von Unai Emery’s Team seit dieser Spielzeit gewohnt ist. Es waren jedoch erneut die Mischung aus einer sehr wackeligen Abwehr und nicht genutzten Chancen vor dem gegnerischen Tor, die zur am Ende verdienten Niederlage geführt haben. Hätte Miki zu Beginn des Spiels die 1 gegen 1 Situation eiskalt genutzt, so wie es Son wenig später tat, wäre die Begegnung vielleicht in eine andere Richtung gelaufen. So hat man sich erneut leicht überspielen lassen im Defensivverbund und dadurch die Tore für die Spur ermöglicht.

Wir sind uns sicher alle einige, dass wir in der Abwehr agieren müssen. Xhaka dort erneut aufstellen zu müssen ist weit weg von einer optimalen Lösung. Er fehlt uns schlicht zu sehr im Mittelfeld und daran haben wir stark zu knabbern.

Die Begegnung wird aufgrund ihrer nicht so großen sportlichen Relevanz jedoch eher dominiert vom Thema Mesut Özil. Der Deutsche war nicht mal im Kader. Dies aus „taktischen Gründen“ wie es von Unai Emery und dem Verein hieß. Eine Verletzung gab es mithin nicht. Dies ist mit Blick auf die letzten Wochen sehr befremdlich und man darf sich sehr wohl die Frage stellen, ob Emery für Özil noch eine Zukunft bei Arsenal sieht. Es scheint derzeit so, als traue er ihm in keinster Weise zu den Kampf und Einsatz ins Team zu bringen, den er von jedem seiner Spieler verlangt. Mit Blick auf die auch gestern wieder fehlende Kreativität im Mittelfeld ein doch sehr krasses Statement. Die Causa Özil bleibt weiter mysteriös und man muss sich fragen, wie man diese lösen möchte. Geht Emery doch zurück zu Ramsey, was diese Konstellation nochmals kippen lassen könnte oder plant er komplett mit neuem Personal. Unnötige Unruhe, die wir derzeit nicht benötigen. ich kann mir derzeit in jedem Fall keinen Reim darauf machen, was intern dort im Busch ist.

Am Samstag kommt Burnley ins Emirates und wir müssen schnell zusehen, dass wir wieder in die Siegesspur kommen, um die vielen Spiele der nächsten Wochen in einem guten Rhythmus anzugehen. Das Ausscheiden aus dem Carbao Cup, um dies nochmals deutlich zu sagen, ist jedoch nicht tragisch.

In diesem Sinne

Come on you Gunners!

Cheers

Chris