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Schlagwort-Archiv: Mikel Arteta

Saison 2023/2024 Preview #8 – Beat Manchester City

07 Samstag Okt 2023

Posted by germangunners in Arsenal

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Bukayo Saka, FC Arsenal, Manchester City, Mikel Arteta

Ich habe mittlerweile das Zählen aufgehört, wie viele Spiele wir zuletzt in der Liga gegen Manchester City in Folge verloren haben. Gefühlt sind es mehr als zehn, tatsächlich vielleicht auch. Und im Endeffekt ist es auch egal, ob sehr deutlich, deutlich oder eher knapp.

Ja, wir mögen näher dran sein an Manchester City (gefühlt), das Spiel zum Saisonauftakt im Community Shield hat das deutlich gemacht. Aber im Endeffekt ist gefühlte Nähe und das vermeintliche Heranrobben an den Klassenprimus nur dann wirklich erfolgt, wenn Manchester City in der Liga besiegt wird.

Am Sonntag um 17:30 Uhr wäre ein guter Zeitpunkt damit zu starten. Declan Rice sagte nach der Niederlage in der Champions League beim RC Lens, dass Arsenal gerade erst einmal zehn Pflichtspiele in der Saison absolviert habe und man sich immer noch aufwärme. So wir wie in der zweiten Halbzeit in Lens gespielt haben, waren wir auch auf vom Aufwärmen weit entfernt. Überhaupt das Spiel am Dienstag. Es hat ein wenig den Flow und die Erfolgsserie der letzten Wochen gebremst. Nach den guten Leistungen auswärts kam die Niederlage eher zum falschen Zeitpunkt. Dazu die Verletzung von Saka, dessen Einsatz für Sonntag immer noch fraglich, wenn aber wahrscheinlicher als noch am Mittwoch ist. Will man nach der Niederlage in Lens jetzt Manchester City als Gegner am Sonntag haben? Ich finde es grundsätzlich besser jetzt gegen City zu spielen. Der recht frühe Zeitpunkt in der Saison nimmt das ganz große Drama, weil die Partie drei Punkte zu vergeben hat. Größere Auswirkungen auf die Saison zu diesem Zeitpunkt sehe ich aber sowieso nicht.

Für City noch weniger als für Arsenal. Für uns bleibt die schlechte Bilanz gegen City, die es umzukehren gilt. Für Arsenal steht also aus meiner Sicht mehr auf dem Spiel. Es ist auch ein Stück weit die Überprüfung, ob wir (in dieser Phase der Saison) mit City mithalten können. Und für das Gefühl, dass wir City über 90 Minuten schlagen können, wäre der Sonntag auch ein guter Zeitpunkt. Die Tabelle oben ist eng, mit einem guten Abschluss in die erneute Länderspielpause zu gehen wäre hervorragend.

Dafür ist eine andere Leistung als Dienstag und auch in den bisherigen Heimspielen notwendig. Ich denke, wir werden insgesamt etwas vorsichtiger agieren, ggf. City zunächst den Ball überlassen und dann nach und nach mehr Kontrolle zu bekommen. Vorsicht auch vor den ersten Minuten und potenzielle Gegentreffer. Du kannst über 90 Minuten City sowieso nicht vollständig eingrenzen, von daher ist es aus Sicht von Trainer und Team auch zu überlegen, wo man die Akzente setzen will: gleich volle Power zu Beginn oder eher etwas abwarten und über gute Aktionen Kontrolle finden?

Vom Personal denke ich werden wir kaum Veränderungen sehen. Ich tippe darauf, dass Saka spielen wird (ob man sich damit einen Gefallen tun, wird man sehen). Ansonsten würde ich mir wünschen und könnte es mir gut vorstellen, dass Jesus auf der 9 spielt, Trossard über links kommt und Havertz erstmal auf der Bank Platz nimmt. Andernfalls stellt sich die Elf von alleine auf. Ich glaube auch, dass ein Spiel gegen Manchester City nicht der Anlass und Raum für große Experimente sein sollte. Mit Havertz, Nketiah und ESR hätten wir genug Offensivpower von der Bank, auf der auch Partey wieder sitzen wird. Falls wir gegen City in der späten Phase Kontrolle und Stabilität statt Tore benötigen (was schön wäre). Martinelli wird fehlen.

Bei City ist Rodi ein letztes Mal gesperrt (sicherlich kein Nachteil für uns), Stones und De Bruyne fehlen weiter verletzt.

Sagen wir mal so: Ich hatte schon ein deutlich schlimmeres Gefühl vor Spielen gegen Manchester City. Klar bleibt aber auch, dass das beste Team der Welt morgen ins Emirates kommt. Aber es ist genauso klar, dass wir mit Selbstvertrauen und Zuversicht in die Partie gehen können. Spiele gegen Arsenal sind auch für City kein Selbstläufer mehr.

Zeit die Bilanz zu verbessern und Pep Guardiola zu zeigen, dass wir im Titelkamp dabei sind (sagt er ja selbst).

#COYG

Felix

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Felix‘ Talking Points für die Saison 2023/2024

11 Freitag Aug 2023

Posted by germangunners in Arsenal

≈ Ein Kommentar

Schlagwörter

Arsenal Saisonvorschau, Bukayo Saka, Declan Rice, Kai Havertz, Mikel Arteta, Premier League, William Saliba

Neue Saison, neues Glück. Wie zu Beginn jeder Saison kommen hier meine Talking Points für die neue Spielzeit. Wie immer ist es eine willkürliche Auswahl von Aspekten, von denen ich glaube, dass es Themen, Entwicklungen und Beobachtungen sind, die unsere Saison prägen werden. Wie immer gilt: kein Anspruch auf Vollständigkeit und mit der ausdrücklichen Bitte um Ergänzungen, gerne in den Kommentaren oder per E-Mail.

Blicken wir noch ganz kurz zurück auf meine Prognose im August 2022. Damals schrieb ich: „Bin zuversichtlich, dass wir die Top Four erreichen. Wenn alles passt.“ Es hat alles gepasst. Wir sind zurück in der Champions League. Für diese Saison: Ich will Fortschritt sehen. Das kann ja eigentlich nur Titel heißen. Und Platz 1. Das wäre zwear etwas maßlos zu fordern. Ich glaube aber, dass wir eine sehr gute Chance haben. Wenn alles passt. Und damit wären wir auch bei meinem ersten und vielleicht wichtigsten Talking Point.

Mehr Verantwortung für mehr Schultern: Schaffen es Mikel Arteta und sein Trainerteam in der neuen Saison, mehr Spielern mehr Vertrauen und damit längere Einsatzzeiten zu geben? Eigentlich führt da naturgemäß sowieso kein Weg vorbei, weil mit der Champions League ein weiterer wichtiger Wettbewerb (sportlich wie vor allem finanziell) hinzukommt. Aber eine zentrale Erkenntnis der letzten Saison war ja, dass wir im letzten Saisondrittel mental und auch körperlich – die vielen Verletzungen sind aus meiner Sicht dann auch die logische Konsequenz – nicht mit Manchester City mithalten konnten. Die Belastung über eine gesamte Saison zu steuern, wird die große Aufgabe und Kunst für Arteta sein. Mehr Spieler einsetzen, nicht immer nur an der einen Elf festhalten, rotieren, Spielern Pausen geben – aber gleichzeitig erfolgreich sein und die Zufriedenheit im Kader hoch halten. Das wird aus meiner Sicht die größte Herausforderung. Und Arsenal wie Arteta haben dafür noch keine Blaupause. Der Kader hat nicht ein Spiel in der Champions League gemeinsam bestritten. Es bleibt nur die Erkenntnis aus der letzten Saison als Schlussfolgerung, das Kader-Management in 2023/2024 anders machen zu müssen.

Backup für Saka: Das trifft in besonderer Weise auch auf Bukayo Saka zu, der letzte Saison in der Premier League stets gefordert war. Ich denke, wir sind alle begeistert von den Neuzugängen und der neuen Tiefe im Kader. Festzuhalten bleibt aber auch, dass so ein richtiger Ersatz eins zu eins für Saka bisher nicht im Kader zu finden ist. Die Frage ist, ob er es zwingend sein muss. Ich denke schon. Das heißt ja auch nicht, dass wir gar keinen Spieler für Rechtsaußen hätten. Nelson kann dort spielen, Martinelli von links rübergeholt werden, selbst Havertz soll und kann ja überall spielen. Aber so groß das Angebot in der Mitte und auf der linken Seite sein mag, so dürftig fällt es auf dem rechten Flügel aus. So oder so: der Erfolg unserer Saison hängt auch maßgeblich von der Fitness von Bukako Saka ab, vielleicht von Saka mehr als von jedem anderen Spieler. Sind wir dafür ausreichend gerüstet?

Tore und ein Königreich für zwei unterschiedliche Stürmer: 2021/2022 standen nur 61 Tore am Ende der Saison auf der Habenliste, nicht mal zwei Treffer pro Spiel. Im letzten Jahr mussten wir uns über zu wenige Tore nicht beschweren. 88 Treffer waren es, verteilt auf viele Schultern, insbesondere das Mittelfeld (Odegaard, Xhaka, Saka, Martinelli) waren mit je 14 oder 15 Treffern maßgeblich dafür verantwortlich. Gabriel Jesus (11 Treffer) hatte lange gefehlt und fehlt jetzt schon wieder. Um Meister zu werden: benötigen wir nicht einen Stürmer, der auch 20 Tore pro Saison beisteuert? Theoretisch könnte es Jesus ja sogar sein, aber die Frage ist vielmehr: Wer ist es ggf. sonst? Das gliedert sich ein in die Diskussion um die „echte“ Nummer 9, die man im Kader haben sollte oder sogar muss. Wir haben eigentlich zu viele Stürmer, aber gefühlt auch zu wenige echte Top-Scorer. Was passiert mit Nektiah (Brentford mit Interesse) und/oder Balogun (Inter hatte mal Interesse, Monaco vielleicht noch)? Beide können wir nicht verkaufen, aber wer wäre geeigneter, Jesus zu ersetzen? Gefühlt Balogun, weil er ein etwas anderer Spielertyp ist, aber es fehlt der empirische Beweis, dass er es über eine gesamte Premier League Saison auch durchhält. Und streng genommen gilt dieser Satz auch für Nketiah. Beide Spieler wird der Verein nicht verkaufen, aber ich sehne mich nach einem echten Top-Stürmer, der neben Jesus noch 20-25 Tore schießt. Vielleicht im nächsten Transferfenster.

Tore aus dem Mittelfeld – von Havertz: Am besten Havertz trifft in den ersten Spielen regelmäßig. Das ist mein größter Wunsch, um diese unsäglichen Diskussionen zu beenden, die gerade schon wieder auftreten, nachdem Havertz im Community Shield zwei gute Chancen vergeben hat. Jeder Neuzugang muss sich erst das Vertrauen und die Zuneigung der Fans erspielen, keine Frage. Aber dann sollten wir ihm auch die Chance geben, in Ligaspielen über mehrere Wochen diese Chance zu ergreifen. Havertz wird genug Gelegenheiten bekommen. Ich denke, Arteta wird ihn schon eher in einer offensiveren Xhaka-Rolle einsetzen. Solange Jesus verletzt ist, spielt er ggf. sogar als hängende Sturmspitze. Ich weiß aber gar nicht, ob das so gut ist, weil damit dann gleich die Erwartung an Tore verknüpft ist. Arteta war begeistert von Havertz am letzten Sonntag, von seinem Pressing gegen den Ball, vom Erkennen freier Räume, vom Halten des Balles. Vielleicht erkennen bald auch mehr Fans, dass Havertz nicht nur an Tore und genutzten Chancen gemessen werden darf. Aber trotzdem besser für ihn, dass er zügig trifft.

8-5-2-1: Ist es jetzt DIE Saison? Wir haben unfassbaren Fortschritt in den letzten zwei Jahren gemacht. Wenn man die Prognosen und Vorhersagen der meisten Experten sich anschaut, tippen die wenigsten uns auf Platz 1, sondern irgendwo auf Position 2-4. Wäre ein erneutes Erreichen der Champions League noch Fortschritt? Vor dieser Saison würde ich grundsätzlich sagen: Ja, das wäre es. In der Premier League mit der unfassbar großen Konkurrenz wäre das erneute Erreichen der Champions League auf alle Fälle Fortschritt, weil zuletzt eben nicht mehr dauerhaft in diesem Wettbewerb gespielt wurde. Konsolidierung ist Fortschritt für Arsenal. Ich würde aber noch zwei weitere Indikatoren hinzufügen: Anzahl der Punkte, Dominanz über 90 Minuten und insbesondere Punkteausbeute im letzten Saisondrittel. Die Punkte kann man objektiv leicht messen. Insbesondere mit dem sehr schwierigen Spielplan im April und Mai möchte ich sehen, dass wir auch in dieser Saisonphase anders als zuletzt dominant sind und die Punkte regelmäßig holen. Und darüber hinaus wünsche ich mir, dass wir noch dominanter und sicherer mit einer Führung im Rücken spielen. Letzte Saison war schon ziemlich gut, aber Arteta und die Spieler haben gesagt, dass noch viel Luft nach oben ist. Das werden wir beobachten.

Endgegner Manchester City: Auf alle Fälle, was den Titelkampf betrifft. Aber Sieg im Community Shield hin oder her. Es muss jetzt singulär betrachtet ein Sieg gegen City in der Liga her, am besten gleich im Heimspiel im Oktober. Darüber hinaus: Sieg an der Anfield Road als weiterer Meilenstein.

The price is Rice: Es ist schon so viel über diesen Transfer geschrieben worden, über den Preis und die ganzen Verhandlungen. Ich möchte aber noch festhalten: 1. Es ist großartig, dass wir jetzt in der finanziellen Lage sind, solche Transfers zu tätigen. Ein Modizifieren der Gehaltsstruktur und das Verkaufen/Verleihen von Spielern, die astronomische Gehälter für sehr bodenständige Leistungen bekommen haben, war sehr richtig. 2. Es ist großartig, dass sich ein Spieler wie Declan Rice für Arsenal entscheidet und beispielsweise nicht zu Manchester City oder Liverpool geht. Die PowerPoint-Präsentationen von Mikel Arteta müssen ziemlich überzeugend sein. 3. Es wäre falsch, Rice jetzt in allen seinen Aktionen und Leistungen auf die Ablösesumme runterzubrechen. Rice wird so oder so der Schlüssel für den Erfolg Arsenals in den nächsten Jahren sein. Idealerweise wird er bereits diese Saison voll einschlagen. Wenn er von der Fitness jetzt erst bei 75-80 Prozent ist und schon solce Leistungen zeigt, können wir sehr zuversichtlich sein. Über die defensiven Qualitäten von Rice müssen wir nicht sprechen. Der für mich interessante Aspekt liegt eher darin, ob Rice sich auch als Torschütze etablieren kann. In seinen letzten vier Premier League Spielzeiten kommt er auf insgesamt acht Tore. Natürlich ist Toreverhindern seine primäre Aufgabe, aber bisher hat es Arteta geschafft, auch von Odegaard und Xhaka mehr Tore zu verlangen und zu bekommen. Ist das die neue Dimension, die wir von Rice noch bekommen werden?

Arsenals Abwehr fährt Rolls-Royce: Ein Knackpunkt in der vergangenen Spielzeit war sicherlich die Verletzung von Saliba. Kurzum: Der Erfolg in dieser Saison hängt insofern auch maßgeblich davon ab, wie fit Saliba wieder wird und bleibt. Die Auftritte in den Testspielen und im Community Shield haben die Erwartungen gleich wieder nach oben katapultiert. In der Kombination mit Gabriel sehe ich derzeit ligaweit wenige Innenverteidiger-Duos, die besser harmonieren als der Franzose und der Brasilianer. Ohne Saliba haben wir mehr Tore kassiert, wirkten behäbiger im Spielaufbau und waren vor allem anfälliger bei Kontern und schnellem Umschaltspiel des Gegners. Aber Saliba wird nicht 50 Pflichtspiele diese Saison machen können (Gabriel übrigens auch nicht). Wie sieht also unsere Verteidigung aus, wenn einer der beiden oder beide mal nicht spielen können? Wir haben Timber, Tomiyasu, Kiwior und auch White könnte dort spielen. Aber das wäre dann bestenfalls BMW oder Mercedes Luxusklasse, aber an den Rolls-Royce kommt keiner heran. Hoffen wir, dass Saliba verletzungsfrei durch die Saison kommt. Ihm und uns wäre es sehr zu wünschen.

Stimmung, Connection, Atmosphäre (again): Selbst wenn das letzte Saisondrittel 2022/2023 nicht so ideal lief, hat es der generellen Stimmung rund um den Verein keinen Abbruch getan und auch die Mannschaft schien zumindest nach außen jetzt nicht in einer monatelangen Depression verfangen. Warum auch? Die Pre-Season Tour in den USA hat schon wieder deutlich gemacht, welches Standing Arsenal in den letzten Jahren nicht nur in den USA wieder zurückgewonnen hat, und wie geschlossen und kohärent der Verein nach innen wie außen kommuniziert und auftritt. Die Nachfrage nach Tickets ist enorm. Bleibt die spannende Frage zu überprüfen, wie sich Stimmung und Atmosphäre verhalten, wenn es Saisonspiele gibt, die mal nicht so rund laufen. Im Idealfall gibt es die nicht, aber nicht nur im Team, sondern auch auf den Rängen sind die Erwartungen ja nicht geringer geworden. Wie damit umgehen, wenn sie mal enttäuscht werden?

Rückkehrer auf den Außenbahnen: Wir hatten in der letzten Saison zu viele Verletzungen. Solche Abwesenheiten sind Teil des Spiels und Sports. Über die gravierenden Auswirkungen des Fehlens von Saliba hatten wir mehrfach bei den Germangunners gesprochen. Erschwerend kam hinzu, dass mit Tomiyasu und Zinchenko zwei Spieler gefehlt haben, deren Präsenz dafür gesorgt hätte, dass beispielsweise White Saliba hätte vertreten können oder Gabriel auch mal eine Pause bekommen hätte. Jetzt muss Kiwior in seiner zweiten Premier League Saison unter Beweis stellen, dass er für diese Liga tauglich ist (Anzeichen sind positiv). Zudem haben wir mit Jurrien Timber einen Spieler verpflichtet, der mit seiner Variabilität und Flexibilität mögliche Ausfälle kompensieren soll. Wobei wenn man den Eindrücken der Pre-Season glauben darf, ist es eher Timber, der vielleicht mal ausfällt und ersetzt werden muss. Das wird auch sehr interessant zu beobachten sein, in welcher Position Timber wie häufig spielt und ob er den etablierten Akteuren wie White, Tomiyasu und Zinchenko den Stammplatz streitig macht. Konkurrenz belebt das Geschäft.

What next for ESR? Konkurrenz hat auch Emile Smith Rowe. Von den Hale End Eigengewächsen ist seine Rolle vielleicht die am schwierigsten zu beurteilende. Nelson wird zweite Geige spielen (müssen), Saka ist gesetzt und Nketiah versucht weiterhin in Abwesenheit von Jesus sich als echte Alternative zu präsentieren. Die will eigentlich auch Smith Rowe sein. Und was man so hört und liest, ist sein Standing im Verein und vor allem auch bei Arteta sehr hoch. Fragt sich halt nur, ob ESR wieder an die Leistungen von vor zwei Jahren herankommt. Denn in der neuen Saison sind die Vorzeichen andere als damals. Die Konkurrenz ist größer, ESR kann nicht mehr damit argumentieren, dass er vor zwei Jahren einmal Stammspieler war. Was muss passieren, damit er da ggf. wieder hinkommt? Er braucht Spielzeit (wird er sicherlich bekommen, aber Stand jetzt auch nicht en masse) und er muss seine Einsatzzeit bestmöglich nutzen. Es ist ihm zu wünschen. Nicht dass er endet mit dem Schicksal, dass er einfach zu falschen Zeit länger bzw. zu lange verletzt war. Das Potential und das Können sind hoffentlich noch vorhanden.

Zu viele unter einem Dach – wer verlässt den Verein noch? Ich denke, wir können mit dem bisherigen Transferfenster sehr zufrieden sein. Raya als Leihe ist exzellentes Business. Trotzdem ist der Kader zu groß. Um also ein abschließendes Urteil zu fällen, sollten folgende Spieler hoffentlich den Verein noch verlassen: Runarsson, Okonkwo, Cedric, Holding, Tavares, Lokonga, Pepe. Optional noch zu verkaufen: Tierney (was ich schade fände, gerade bei der Verletzungsanfälligkeit von Zinchenko) sowie entweder Balogun oder Nketiah. Die Frage ist: bekommen wir bis Ende August noch so viele Spieler von Bord?

Doppelbelastung – Dienstag Madrid, Samstag Burnley: Die Saison wird anstregender für die Spieler (und das heißt nicht, dass die letzte Saison nicht schon anstrengend genug war). Aber Champions League ist eben ein Wettbewerb, der nicht mit der zweiten Garde bestritten werden kann und in dem das Weiterkommen in jeder Runde das sehr wichtige Kleingeld bringt, das man zwingend mitnehmen sollte. Ein Überstehen der Gruppenphase sollte Anspruch sein. Die interessante Frage wird sein, wie der Kader mit der Belastung der englischen Wochen umgeht. Die Neuerung ist, dass wir nach Champions League am Mittwoch immerhin nicht gleich wieder Samstagmittag ran müssen. Aber so oder so bin ich sehr gespannt, wie der Kopf der Spieler das diese Saison mitmacht zwischen Madrid, Mailand, Bournemouth und Burnley hin und her zu switchen.

Ansonsten sei abschließend noch gesagt: Aaron Ramsdale, was für eine beeindruckende Persönlichkeit, was für ein großartiger Typ!

In diesem Sinne: Auf geht es in eine neue Saison, bei den Germangunners wie gewohnt in Schrift und gesprochenem Wort.

Come on Arsenal!

Felix

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Episode 221, 10.08.2023 – Die große Saisonvorschau

09 Mittwoch Aug 2023

Posted by germangunners in Arsenal, Podcast

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Arsenal, Mikel Arteta, Premier League, Saisonvorschau

Die neue Saison steht unmittelbar vor der Tür und wie immer gibt es dazu die passende Podcastausgabe. Wir sprechen über die bevorstehende Saison von Arsenal, die Neuzugänge, das Transferfenster, Stärken und Schwächen des Teams und natürlich über die Premier League Saison generell.

In diesem Jahr haben wir uns als kompetenten Gesprächspartner Chris McCarthy von 90plus eingeladen. Ihr findet ihn bei Twitter(X) unter @ChrisMc_LII und seine Beiträge auf neunzigplus.

Somit wieder viel drin auch in dieser Ausgabe. Wir freuen uns wie immer über Lob, Kritik, Fragen und Anregungen, gerne direkt hier unter diesem Beitrag, auf Twitter, Facebook, Mastadon oder gerne auch per E-Mail.

Nun aber genug der Worte. Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Apple Podcasts beziehen oder hier per RSS Feed. Wir sind auch bei Spotify vertreten. Klassisch hört ihr einfach über die Website rein.

Mehr zur neuen Saison gibt es außerdem noch im Laufe der nächsten Tage hier im Blog.

#COYG

Felix & Chris

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Episode 194, 04.08.2022 – Saisonvorschau mit Jogi Hebel

03 Mittwoch Aug 2022

Posted by germangunners in Arsenal, Podcast

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FC Arsenal, Gabriel Jesus, Mikel Arteta, Premier League 2022-2023, Premier League Saisonvorschau

Die neue Saison steht in den Startlöchern was gleichzeitig bedeutet, dass eine ausführliche Saisonvorschau nicht fehlen darf. Dazu haben wir uns in diesem Jahr erneut kompetente Unterstützung in Person von Jogi Hebel ins Boot geholt. Er kommentiert nicht nur den Saisonauftakt bei Crystal Palace am morgigen Abend sondern dürfte vielen auch aus seinem eigenen Podcast Klick&Rush zusammen mit seinem Bruder Uli Hebel mehr als bekannt sein. Ich spreche mit Jogi über seine Einschätzung zum bisherigen Transferfenster von Arsenal und über noch mögliche Zugänge. Hat man die richtigen Prioritäten gesetzt oder wäre eine andere Herangehensweise vielleicht sinnvoller gewesen? Ist eine Champions League Teilnahme am Ende der Spielzeit realistisch und wer ist der größte Konkurrent um die begehrten Top4?

Wir freuen uns wie immer über Lob, Kritik, Fragen und Anregungen, gerne direkt hier unter diesem Beitrag, auf Twitter, Facebook oder gerne auch per E-Mail.

Nun aber genug der Worte. Hier könnt ihr den Podcast direkt downloaden. Hier per Apple Podcasts beziehen oder hier per RSS Feed. Wir sind auch bei Spotify vertreten. Klassisch hört ihr einfach über die Website rein.

Wir freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison mit euch allen! Wir werden sie wie gewohnt für Euch begleiten und analysieren.

#COYG

Felix&Chris

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Eine längst überfällige Lobpreisung für Rob Holding

07 Samstag Mai 2022

Posted by germangunners in Arsenal

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Schlagwörter

Arsenal, FA Cup, Mikel Arteta, Premier League, Rob Holding

Moin aus Berlin! Felix hier. Bevor Christian morgen auf das Spiel gegen Leeds United blickt und wir nach dem Spiel Ausgang und Ausgangslage im Podcast ausführlich diskutieren, kommt von mir im Folgenden ein Beitrag, den ich eigentlich schon einmal im Mai 2017 schreiben wollte.

Mai 2017, direkt nach dem Finale im FA-Cup um genau zu sein, das wir bekanntlich mit 2:1 gegen Chelsea gewonnen hatten. Es gibt so Spiele und Fußballnachmittage, an die man sich noch lange erinnert. Bei mir waren es in diesem Spiel auch die äußeren Umstände. Ich saß Samstagmorgen bei Kaffee und Baguette im sonnigen Kalifornien (San Diego) und versuchte mühselig einen funktionsfähigen Stream zu erhalten. Ich hatte bei weitem keine Erwartungen an dieses Spiel. Aber je fortgeschrittener der Spielverlauf, desto emotionaler und nervenaufreibender wurde mein Involvement. Ich hatte auch deswegen keine großen Erwartungen, so meine Erinnerung, weil der übermächtige FC Chelsea in nahezu Bestbestzung gegen uns antrat und wir mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatten. Kein Koscielny, kein Mustafi (Thanks God!), kein Gabriel Paulista. Die Dreierkette bestand aus Mertesacker, eben Rob Holding und Nancho Monreal. Über die Leistung von Per Mertesacker ist im Nachgang des Finales viel gesprochen worden, über die von Rob Holding weniger, war sie aber trotzdem nicht weniger einer Würdigung wert. Hallo, Diego Costa!

Holen wir das nach, weil ich mich aufgrund der erneuten Einsätze von Rob Holding in den letzten Spielen wieder häufiger an den Mai 2017 erinnert habe. Mit seinen guten Leistungen beim FC Chelsea und zuletzt West Ham United hat sich Rob Holding wieder in Erinnerung gerufen. Ich finde, es auch so bemerkenswert, was Rob Holding macht (oder auch nicht macht) auf dem Platz, weil es stellvertretend für die Höhen und Tiefen des FC Arsenal in dieser Saison steht. Holding spielte am 2. und 3. Spieltag gegen Chelsea und bei Manchester City – die Ergebnisse sind bekannt. Danach war er mehr oder weniger mehrere Monate nicht im Kader. Es gibt Spieler, die daran verzweifeln, sich aufreiben und nicht mehr qua Leistungspotential zur Verfügung stehen und Berücksichtigung finden.

Und wie muss sich Rob Holding nach den ersten drei Saisonspielen gefühlt haben? Er hatte erneut eine Chance bekommen, konnte sie wieder nicht nutzen, vor allem auch weil die äußeren Umstände nicht positiv für ihn waren. Das Team war zu Saisonbeginn im August eine vorübergehende Katastrophe.

On and off – irgendwie war das stellvertretend für die gesamte Arsenal-Karriere von Rob Holding bisher. Seit fast sechs Jahren ist er im Verein, für die mickrige Ablösesumme von drei Millionen Euro von den Bolton Wanderers zu uns gewechselt. Aber hat jemand den Eindruck, dass Holding seit seiner Verpflichtung konstant auf hohem Niveau dabei war? Sicherlich nicht. 81 Premier League Einsätze in knapp sechs Jahren sind erst einmal kein Leistungsnachweis, der für eine Lobpreisung herhält. Aber Quantität ist eben nicht Qualität. Rob Holding hatte das Pech, das ihm immer jemand vor die Nase gesetzt wurde, als er vielleicht kurz vorm Durchbruch gewesen war. Mal hießen diese Spieler mit Nachnamen Mustafi, mal Luiz, mal Sokratis. Und gerade als er vielleicht wieder dran war, riss das Kreuzband im Knie.

Also eigentlich alles kein Stoff für übermäßiges Lob. Doch, wenn man auf die Details schaut. Oder wie es Mikel Arteta zuletzt so gut formulierte: Good things happen to good people. Holding hätte wechseln können, hätte entmutigt werden können von den Ups and Downs seiner Karriere bei Arsenal. Er ist es nicht. Er war immer dann da, wenn man ihn gebraucht hat (und vielleicht die wenigsten mit ihm gerechnet haben). Holding stand in beiden Startelfs und spielte 90 Minuten, die gegen Chelsea und Liverpool den Community Shield gewannen. Über seine Beteiligung im FA-Cup Finale 2017 habe ich schon geschwärmt. Holding spielte 90 Minuten im FA-Cup Finale 2020 beim Sieg gegen Chelsea. Wenn es große Spiele gab, spielte Holding groß auf. Die Leistungen in den letzten Wochen machen aus meiner Sicht das Puzzle vorerst komplett. Und damit meine ich auch sein Engagement und sein Commitment nach Einwechselung in Spielen, wie bei den Wolves, wo wir zu zehnt einen Sieg über die Ziellinie gebracht haben.

Und natürlich gab es Tiefpunkte und schlechte Leistungen (siehe FA-Cup dieses Jahr gegen Nottingham). Diese Leistungen haben sich aus meiner Sicht eher ins kollektive Bewusstsein über Holding gebrannt als die vielen einzelnen exzellenten Leistungen von ihm, an die man sich vielleicht nicht mehr so häufig erinnert. Insofern freue ich mich umso mehr, dass Holding momentan mehr Spielzeit bekommt, um das ein oder andere Ereignis in seiner Arsenal-Karriere wieder in das Bewusstsein der Fans zu rücken.

Rob Holding ist nicht der Superstar. Aber er ist genau der Typ von Spieler, den ein Team braucht, den Arsenal braucht, gebracht hat und benötigen wird. Er ist verlässlich und zuverlässig. Und es ist alles andere als selbstverständlich, dass Holding noch im Verein ist und sich immer wieder diese Gelegenheiten erspielt hat.

Ben White wird am Sonntag gegen Leeds sicherlich mit Blick auf das Derby gegen die Spurs noch geschont. Es dürfte also eine weitere Chance für Holding geben, ein weiteres Puzzleteil in den Positiv-Korb zu werfen. Es wäre ihm sehr zu wünschen.

Bei allem Glamour, Geld und Ruhm vergessen wir manchmal die unscheinbaren, kleinen Dinge im Fußball. Rob Holding und Arsenal gehört dazu. Schön, dass es in den letzten Wochen anders wurde. Hoffentlich geht das so weiter.

#COYG

Felix

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Der FC Arsenal (offiziell: Arsenal Football Club) – auch bekannt als (The) Arsenal, (The) Gunners (deutsche Übersetzung: „Schützen“ oder „Kanoniere“) oder im deutschen Sprachraum auch fälschlicherweise Arsenal London genannt – ist ein 1886 gegründeter Fußballverein aus dem Ortsteil Holloway des Nordlondoner Bezirks Islington. Mit 13 englischen Meisterschaften und zwölf FA-Pokalsiegen zählt der Klub zu den erfolgreichsten englischen Fußballvereinen. (Wikipedia)

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Die Spieldaten "Kommende Spiele" unterliegen dem Copyright von: The Arsenal Football Club (2013), http://www.arsenal.com/.

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