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GermanGunners

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Monatsarchiv: Oktober 2015

Woche erfolgreich abgeschlossen 

25 Sonntag Okt 2015

Posted by germangunners in Arsenal

≈ Ein Kommentar

Wie kann man einen Zwischenstopp in Abu Dhabi eigentlich besser nutzen als sich das Arsenal Spiel nochmal entspannt in der Wiederholung anzuschauen? Wohl kaum besser. Außer vielleicht damit „City sucks “ an die Klotür zu schreiben. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht das Bedürfnis nach einem arabischen Knastfrühstück also verbleibt es doch besser bei Variante eins. 

Top of the league! Naja zumindest für 24h bis das Manchester Derby ansteht. Vielleicht aber auch für länger. Arsenal hat am gestrigen Abend gegen Everton sehr wichtige Punkte eingefahren und sich erstmal an allen vorbeigeschoben. Ein hartes Stück Arbeit, welches jedoch zu einem Resultat führte, dass die Mannschaft mehr als verdient hat. Das Spiel stand unter dem Vorzeichen einer sehr erfolgreichen Woche mit Siegen in Watford und vor allem gegen die Bayern. Doch war es auch eine sehr kräftezehrende Woche die an die Fitness und Konzentration einiges abverlanget. So war es nicht überraschend, dass Wenger ein wenig rotierte, zumindest soviel wie der Kader hergab und durch die Verletzung von Ramsey erforderte. 

Dies spülte unter anderem Giroud in die Startelf, was sich auch gleich bazahlt  machte indem er mit einem schön getimeten Lauf die Flanke von Özil zur Führung einköpfte. Der Franzose scheint sich nach seinem Tief der letzten Monate wieder aus selbigem herausgearbeitet zu haben. Bedingt sicher durch harte Arbeit aber nach meiner Einschätzung auch eben die Stärke von Walcott in den letzten Wochen. Eine Schippe drauflegen im Rahmen eines gesunden und produktiven Konkurrenzkampfes dürfte man das wohl nennen. 

Nachdem schnell das zweite Tor durch Kos nachgelegt werden konnte fing sich Arsenal leider kurz vor der Pause den Gegentreffer durch einen abgefälschten Schuss. Die einzige Szene in der Cech machtlos war. Ansonsten war er genau der Unterschied in derartigen Begegnungen, den wir schon zu Beginn der Saison prophezeit hatten. Arsenal verpasste mit Latte und Pfosten die Entscheidung und Everton drückte gegen müde werdende Beine. Doch Cech blieb hoch fokussiert und sicherte mit diversen Paraden die Führung und am Ende auch den so wichtigen Sieg. Ein Spieler auf den wir so lange gewartet haben. 

Wenn wir schon beim Lob sind, so gebührt Mesut Özil ein sehr großes. Was der deutsche Nationalspieler in den letzten Wochen abliefert ist einfach nur Weltklasse. Vorlagen, Tore alles ist dabei. Er zieht die Fäden im Mittelfeld und hat das exakte Gefühl dafür wo seine Mitspieler stehen. Und selbige haben das blinde Vertrauen, dass er sie findet. Hut ab und bitte weiter so.

Insgesamt gebührt jedoch der kompletten Mannschaft großes Lob. Sie kämpft sich in den entscheidenden Phasen durch Partien und spielt sich durch sie in anderen. Mental ganz stark und eine Einstellung die einem zu Großem verhelfen kann.

Leider bleibt keine Verschnaufpause, die das Team dringend benötigt. Unter der Woche steht der Ligapokal bei Wednesday an. Dort werden wir jedoch mit großer Sicherheit Rotation in Reinkultur bewundern dürfen. Wenger weiß und muss wichtige Spieler wie Özil oder Alexis eine Pause geben. Mit den wichtigen Wochen in Champions League und Liga vor der Brust ist es anders überhaupt nicht möglich. Ich rechne mit vielen jungen Spielern in einem Pokal, der sicher nicht die Priorität hat. 

Geniesst den Blick auf die Tabelle. In diesem Sinne 

Come on you Gunners

Cheers

Chris

Ps: Montag ist wieder Podcast. We are back! Also bitte eure Fragen an uns via Twitter @medispolis oder @germangunners oder via Facebook, Email oder die Comments.

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Der Schritt von Bayern zu Everton 

24 Samstag Okt 2015

Posted by germangunners in Arsenal

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Die letzte Kurzvorschau meinerseits bevor es wieder in den normalen „post holiday“ Rhythmus zurückgeht. Aber mit Felix ward ihr ja mehr als nur gut versorgt. 

Everton kommt am Samstag ins Emirates und irgendwie steht über dem Spiel nur ein Thema. Wie halte ich den Bayern Faktor hoch und wieviel darf ich dafür rotieren. Die Pressekonferenz hat deutlich gemacht, dass wir sicherlich in den letzten Wochen viel Power gefahren haben und dazu auch noch die Länderspiele hatten, was viele Spieler samt Reisezeit etwas an den Rand gerbracht hat. Leider haben wir dadurch Rambo für die berühmten drei Wochen  verloren. Auch Ospina wird in diesem Zeitfenster nicht zur Verfügung stehen. Sonst ist der Kader gut zu recht. Arteta hat sich zwar im Training leicht verletzt aber das ist auch der einzige sonstige Ausfall. 

Wenger wird gegen Everton jedoch sicher rotieren. Die Kunst dabei wird sein es nicht zu übertreiben und den Drive des Teams dadurch nicht zu stören. Ich könnte mir vorstellen, dass er in der Abwehr ein wenig rotiert indem er Debuchy oder Gabriel reinbringt. In der Offensive könnte Giroud starten und The Ox ohnehin für Rambo. Sonst wird es schwer. Wir brauchen Özil und eigentlich auch Alexis. Sicher etwas worüber sich der Coach besonders lang Gedanken machen wird.

Es ist mit den anderen Partien an diesem Wochenende nämlich sehr angezeigt einen Dreier gegen die Toffies zu holen. Aber wir wissen auch, dass es gegen sie nicht immer leicht läuft und sich auf eine kämpferische Leistung  einstellen muss. Trotz der letzten Niederlage und der desaströsen Abwehrleistung ist es bei Weitem kein Selbstläufer. Für mich ist es aber ohnehin eine Sache der eigenen mentalen Komponente. Sich gegen Bayern zu pushen ist das eine. Kurz nach solch einem Highlight mit dem erkämpften Sieg jedoch genau selbiges gegen Everton abzurufen, verlangt einem so einiges ab. Big Team mentality nennt man das glaube ich im allgemeinen. 

Packen wir es also an und schielen nicht nur auf Platz eins sondern bleiben dran. Das soll es gewesen sein. Ab Sonntag wieder im gewohnten Umfang. Bis dahin hoffentlich weitere drei Punkte. 

In diesem Sinne

Come on you Gunners

Cheers

Chris

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Bayern got wengered: Cech der Rückhalt für den Sieg

21 Mittwoch Okt 2015

Posted by Felix in Arsenal

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Schlagwörter

Arsenal, Bayern, Champions League

Die Arsenal-Champions-League-Wundertüte sollte wieder geöffnet werden. Von einem knappen Sieg bis zu einer deftigen Klatsche konnte ich mir alles vorstellen, zumal wir Gunners unter Druck zu allem fähig sind (positiv wie negativ). Mehr positiv als negativ am Dienstagabend. 2:0 gegen den FCB, dank starker Defensive und etwas Glück bei der Chancenverwertung.

Wir hatten uns durch die beiden Niederlagen gegen Zagreb und Piräus ja selbst in die missliche Lage gebracht, gegen Bayern gewinnen zu müssen, um die Chance auf das Achtelfinale theoretisch aufrecht zu erhalten. Denn das sollte und muss bei aller Enttäuschung in der bisherigen Saison unser Anspruch sein. Jetzt gibt es für ein Fußballteam deutlich angenehmere Ausgangslagen, als gegen die vielleicht beste Mannschaft der Welt gewinnen zu müssen. Von daher war es erneut interessant zu sehen, wie das hin und wieder fragile Gebilde damit vor allem psychologisch umgeht. Da können die warmen Worte von Guardiola bezüglich der Stärke unserer Gunners fast schon ungehört weggewischt werden. Das Team sollte durch die Leistungen in der Premier League selbst wissen, dass es gut in Form ist. Womit wir wieder bei der Ausgangslage sind: Wie schrieb Raphael Honigstein in der Süddeutschen Zeitung so treffend: Arsenal hat das Potential, gegen jede Mannschaft gewinnen zu können – aber eben auch zu verlieren.

Arsenal musste auf David Ospina verzichten, der an einer Schulterverletzung laboriert. So kam Peter Cech zu seinem ersten Spiel im Arsenal-Trikot in der Champions League (hätte er auch gespielt, wenn Ospina fit gewesen wäre?). Arsène Wenger hatte bereits auf der Pressekonferenz am Montag verlautbaren lassen, er sehe keinen Grund, Özil und Sanchez zu schonen. Dementsprechend gab es konsequenterweise keine Veränderungen zur Startelf vom 3:0 bei Watford. Wenger nimmt die Champions League Ernst. Leider vielleicht zu spät. Bei den Bayern kehrte Douglas Costa in die Startelf zurück, Bernat bekam in der Defensive den Vorzug vor Javier Martinez (leichte Kniebeschwerden). Alaba rückte in die Innenverteidigung. Alonso auf der Doppelsechs, Bayern also im 4-3-3.

Kernaufgaben also: Gute Leistung zeigen, um das Selbstvertrauen für die Liga hoch zu halten. Und dann mal schauen, ob man die Bayern ärgern kann. Und nebenbei vielleicht Fußball-Europa zeigen, dass man mit dem besten Team mithalten kann.

Es war kein stürmischer Beginn von uns, im Gegenteil. Arsenal agierte eher abwartend, tief stehend. Bayern mit deutlich mehr Ballbesitz zu Beginn. In der 7. Minute erwachten wir zum ersten Mal. Konter über Alexis, Özil mit dem schwächeren rechten Fuß, Neuer hält super, der Nachschuss von Walcott wird geblockt. Dann wieder nur Bayern, teilweise über 70% Ballbesitz für den deutschen Rekordmeister. Aber Cech war gegen die Schüsse von Costa, Thiago und Vidal stets gut auf dem Posten. Bayern war unglaublich ballsicher und konnte die wenigen Kontersituationen von uns bereits im Keim ersticken, auch weil die Gunners zu schnell den Ball verloren haben. Bellerin hat reichlich zu tun mit dem noch schnelleren Costa, Özil war bei Thiago und Alonso bestens aufgehoben. Arsenal wurde bis auf Weiteres der Zahn sehr schnell gezogen.

Erst nach einer guten halben Stunde wurden wir stärker, bekamen mehr Ballbesitz und Spielanteile in der Hälfte der Bayern. Erst verzogen Walcott (Theo muss an seinem Abschluss arbeiten!) und Sanchez, bevor erneut Walcott in der 33. Minute die Riesenchance zur Führung hatte. Flanke Monreal, Kopfball Walcott, Weltklasse-Save von Neuer, den Nachschuss bringt Ramsey auch nicht auf das Tor. Auf so einem Niveau gegen so einen Gegner müssen solche Chancen dann auch einfach mal genutzt werden! Arsenal bestimmte die weitere Phase bis zum Halbzeitpfiff. Insgesamt eine sehr ordentliche erste Halbzeit von uns. Vielleicht etwas zu passiv in den ersten 15 Minuten, aber dann sehr engagiert und konzentriert. Es fehlte die effiziente Chancenverwertung, denn so viele Gelegenheiten wie der Kopfball von Walcott bekommt man gegen die Bayern nicht.

Keine Wechsel zur zweiten Hälfte. Der zweite Durchgang begann wie die erste Halbzeit. Costa verzog knapp, Cech lenkt einen Lewandowski-Schuss über die Latte. Von uns kam wenig. Walcott konnte die Bälle vorne nicht halten, Bayern konnte sich von unserem Pressing stets hervorragend befreien. Es bleib dabei: Insgesamt zu viele Ballverluste, aber wir waren im Spiel und setzten Einsatz und Leidenschaft gegen die spielerische Überlegenheit der Bayern. Über 600 Pässe der Bayern! Zu allem Überfluss zog sich Ramsey eine Oberschenkelzerrung zu. Das sieht nach längerer Pause aus, leider. The Ox kam nach gut einer Stunde, zunächst änderte sich wenig. In der 74. Minute hatte Wenger ein Einsehen und brachte Giroud für Walcott. Erst stand aber Cech wieder im Mittelpunkt, der in der 75. Minute großartig gegen Lewandowski hielt. Zwei Minuten später dann die Führung für uns. Freistoß in die Mitte, Neuer fliegt vorbei, Giroud ist da und der Ball kullert über die Linie. Glücklich, aber egal. Arsenal brachte die Führung mit viel Laufarbeit, Einsatz, Kampf und Hingabe bis in die Nachspielzeit, setzte Bayern sogar in deren Hälfte noch unter Druck. Bellerin schnappte sich den Ball, toller Lauf, präzise Flanke auf Özil für das 2:0. Neuer kann den Ball nur noch hinter der Linie retten. Schlusspfiff.

Insgesamt ein glücklicher Sieg, aber genau das, was wir brauchten. Hätte sicherlich auch anders ausgehen können, zumal Bayern natürlich spielerisch mehr vom Spiel hatte. Aber die besseren Chancen hatten die Gunners. Drei Punkte für das Selbstvertrauen in der Premier League und als Wiedergutmachung um Fußball-Europa zu zeigen, dass wir so schlecht gar nicht sind.

Wenn man halt mit der besten Elf spielt. Cech sowas von souverän, sicher und dominanter Rückhalt. Mit ihm ist die Defensive noch einmal eine Klasse besser. Özil und Sanchez wie Walcott hatten nicht ihren besten Tag, dafür aber erneut Coquelin und Monreal, die ich herausragend gut fand. Auch Bellerin steigerte sich nach den schwierigen ersten 15 Minuten enorm.

Was die Champions League angeht, ist natürlich noch nicht alles repariert. Hätten wir doch nur gegen Zagreb und Piräus so gespielt wie am Dienstagabend im Emirates. Wir sind weiter im Rennen um den zweiten Platz. So weit so gut. In zwei Wochen nochmal so eine Einstellung und Hingabe wie heute. Aber erstmal Everton am Samstagabend. Das wird die nächste große Hürde. Aber das Team scheint derzeit zumindest endlich den Lauf und Rhythmus gefunden zu haben, den wir uns alle schon Anfang September erhofft hatten. Vor allem was die defensive Stabilität angeht. Das sieht sehr gefestigt aus.

Kommt gut durch die Woche

Cheers
Felix

P.S.: Christian ist bald wieder aus dem Urlaub zurück, sodass es nächste Woche auch eine erneute Episode des Germangunners-Podcast geben wird. Bis spätestens dahin. Hoffe, ich war ein adäquater Ersatz. Wir lesen oder hören uns.

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Die letzte Chance gegen den Rekordmeister

20 Dienstag Okt 2015

Posted by germangunners in Arsenal

≈ 3 Kommentare

Der deutsche Rekordmeister hat sich mal wieder in London eingefunden. Diesmal für die Hinspielbegegnung in der Gruppenphase. Und unterschiedlicher könnten die Vorzeichen für beide Teams am heutigen Abend kaum sein. Nach der Auslosung hatte man sich dieses Spiel als den Kampf um Platz 1 in der Gruppe ausgemalt. Es sollte eine Begegnung mit zwei Teams und sechs Punkten aus den ersten Spielen werden. Was die Bayern angeht hat das auch sehr gut geklappt. Nur wir haben leider in der Champions League bisher nicht das umsetzen können, was unserer Anspruch ist und wir auch locker in der Lage sind zu spielen. 

So hat Arsenal heute gegen die Bayern wohl die letzte Chance in der Gruppe noch etwas zu bewirken und das Ruder vielleicht doch noch rumzureißen. Sicherlich ist die Champions League nach den ersten Auftritten nicht mehr für jeden Priorität. Wenn ich ehrlich bin gehöre ich zu denjenigen. Das hat jedoch nicht zur Folge, dass nicht das letzte versucht werden sollte doch noch die K.O. Phase zu erreichen. Denn auf Donnerstag Abend hat doch ehrlich gesagt keiner wirklich Lust oder?! Der Sendeplatz gehört ja schließlich den Spurs.

Der Schlüssel zum Erfolg scheint auf den ersten Blick doch ein ganz einfacher zu sein. Schlicht die Form aus der Liga auf die internationale Bühne transformieren. Etwas was eigentlich doch nicht so schwer sein kann dürfte man meinen. Wenn der Gegner nicht Bayern München lauten würde auch etwas, was ich sofort unterschreiben würde. Doch mit dem Rekordmeister kommt ein Gegner ins Emirates der den ständigen Anspruch hat diesen Wettbewerb zu gewinnen und dies auch zu Recht haben kann. 

Da sicher jeder der Blogleser über die Bayern mehr als nur Bescheid weiß möchte ich mir eine ausführliche Darstellung der Stärke sparen. Wir schauen alle Bundesliga und wissen, dass Bayern souverän an der Tabellenspitze trohnt wie es beinahe stets der Fall ist, dass Lewandowski in Traumform ist und der Bayerndusel im Zweifel hilft. Gehen wir also gleich besser zu den Spielern über die nicht mitzuwirken können. Das wären Robben,Götze,Benahtia,Ribéry und Bartstuber. Wieder fit sind dafür Coman,Lewandowski sowie Costa. Der Kader der Bayern ist,trotz ständigem Genörgel von Pep,einfach bärenstark. Vormachen muss man sich da nichts.

Das alles soll nicht heißen, dass wir in Demut ergehen sollen. Ganz im Gegenteil. Wir haben ebenfalls einen starken Kader der sich nicht verstecken muss. Entscheiden ist halt wie du mit deiner eigenen Stärke umgehst und wie du gegen die Bayern auftrittst. Sicher ist es nicht gerade anzuraten mit Mann und Maus zu stürmen. Aber Konstante und kontrollierte Offensive mit ständigen Rhythmuswechseln wäre da schon etwas, was die Bayern ins Schwimmen bringen  kann. Die erste Halbzeit der Wolfsburger in München vor ein paar Wochen hat dies deutlich gezeigt. Auch wenn es im weiteren Verlauf, gelinde gesagt, etwas den Bach runter ging. 

Mit Blick auf die Liga und unseren dortigen Lauf haben wir mehrfach in den letzten Wochen gezeigt, dass wir Spiele dominieren können und auch mal schnell mehrfach zuschlagen können. Effektivität ist etwas was dort gefragt ist, zumal gegen die Bayern nicht allzu viele Chancen kommen werden. Wird Wenger rotieren? Wird er Cech in der Champions League bringen? Ja das ist sicher da Ospina an einer Verletzung der Schulter leidet. Eine gute Wende für Wenger um dieses Thema der Torwartrotation stillschweigend zu beenden. Das Standing eines solchen Spiels hätte es ohnehin nicht erlaubt. Auch wenn ich glaube, dass Arsene dazu neigt ein wenig zu rotieren hat er meiner Meinung wenig Spielraum. Wenn er wirklich noch nicht die Hoffnung in der Champions League aufgegeben hat bleibt kein Raum für Experimente oder Umstellungen die vielleicht nicht der derzeit optimalen Form der einzelnen Spieler entsprechen. Und auch seine Kommentare in der Pressekonferenz lassen nicht auf Rotation schließen. 

So wird es bei der bekannten Aufstellung der letzten Spieltage bleiben. Maximale Änderung bei der Frage Per/Gabriel. 

Am Rande des Spiels wird die Fanabteilung der Bayern noch einen Protest gegen die hohen Ticketpreise starten. Etwas was man sicher nur unterstützen kann, auch wenn es etwas komisch erscheint, dass dies von den Fans der Bayern angestoßen wird. Macht es aber nicht weniger wichtig. Das ganze schließt ab mit einem verspäteten einrücken der Bayern Fans ins Stadion. 

Was bleibt also noch zu sagen? Am besten sind ja immer altbekannte Schlachtenrufe. Also in diesem Sinne „zieht den Bayern die Lederhosen aus“.

Come on you Gunners!

Cheers

Chris

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Arsenal sticht bei den Hornissen eiskalt zu

18 Sonntag Okt 2015

Posted by Felix in Arsenal

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Watford

Es war kein einfaches Spiel. Es hat lang gedauert, bis wir in Fahrt kamen. Aber dann hat es Arsenal souverän und dominant beendet. 3:0 bei Watford. Weiter auf der Erfolgsspur in der Premier League.

Christian hatte es ja in seinem Vorbericht schon anklingen lassen. Die Rahmenbedingungen vor dem Spiel bei Watford waren eigentlich ideal. Unsere Ligaform stimmt seit geraumer Zeit, vier Siege in den letzten fünf Spielen, dazu auswärts diese Saison nur eine Niederlage bei drei Siegen. Unsere Nationalspieler haben sich bei ihren Teams Selbstvertrauen mit guten Leistungen geholt (Sanchez, Özil, Giroud, Walcott um nur einige zu nennen). Wenn das Selbstvertrauen bei Walcott und Sanchez nicht sowieso schon groß genug war: zusammen acht Tore in den letzten drei Spielen. Auf der anderen Seite Watford: The Hornets bisher erst mit einem Heimsieg in dieser Saison. Als Aufsteiger auf Platz 12 ist die Bilanz ganz okay. Auffällig: Watford ist das Team mit den wenigsten eigenen Toren, haben dafür aber auch die beste Defensive der Liga vor dem Aufeinandertreffen gehabt. Trotzdem gingen wir natürlich als Favorit in die Partie.

Arsenal wechselte nur einmal im Vergleich zum 3:0 gegen Manchester United. Koscielny war nach Oberschenkelproblemen wieder fit und ersetzte den erkrankten Gabriel (der laut Wenger eine Chance hat, Dienstag wieder im Kader zu sein). Sanchez startete trotz langer Länderspielreise von Beginn an. Bei Watford meldete sich Ikechi Anya wieder fit, sodass die Hornets mit derselben Elf wie in den letzten Wochen spielten. Gerade vor dem Stürmer Ighalo (fünf von sechs Toren für Watford erzielt) wurde immer wieder gewarnt im Vorfeld. Nur 13 Tore fielen in Spielen mit Beteiligung der Hornets. Es sollte ein Geduldsspiel werden.

Und das wurde es auch, was aber zu großen Teilen auch in unserer eigenen Leistung begründet war. Die erste Hälfte hat mir nicht sonderlich gefallen. Arsenal kam eigentlich ganz gut in die Partie, hatte nach 10 Minuten durch den Alexis-Schuss auch eine gute Gelegenheit, die Gomes gut parierte. Im Gegenzug hatte Deeney eine passable Chance, wo Cech aber sicher auf dem Posten war. Danach taten wir uns sehr lange schwer. Özil war gar nicht im Spiel, Watford verteidigte gut, war bei Kontern gefährlich, ging früh auf unseren ballführenden Spieler und machte zudem die Mitte zu. Alexis fiel auf links wenig ein und Bellerin hatte mit Deeney auf rechts genug in der Defensive zu tun. Hinzu kamen viele Ballverluste und ungenaue Zuspiele in die Spitze auf Walcott, der zwar bemüht war, aber viel zu häufig in die Abseitsfalle der Hornissen lief. Arsenal hatte zwar 65% Ballbesitz, aber richtig viel haben wir damit nicht angefangen. Es war eigentlich wie immer – bisschen Behäbigkeit, bisschen Handbrake. So lief das Spiel gemächlich vor sich hin, was Watford ganz entgegen kam. Zweimal wurde der Arsenal-Fan dann doch kurz aufgeschreckt. In der 29. Minute spielte Sanchez einen wunderbaren Chip-Pass auf Ramsey, der am langen Pfosten das Kunststück zustande brachte, den Ball noch über die Latte zu schieben (war aber auch nicht einfach zu nehmen). Zwei Minuten später verzog Koscielny nach Ecke von Özil nur knapp, zuvor wurde vor dem einschussbereiten Monreal gerade noch so geklärt. In der Defensive liefen sich Cech und Mertesacker kurz vor Halbzeitpfiff über den Haufen. Sonst war die Defensive nach kleinen anfänglichen Findungsschwierigkeiten solide wie zuletzt auch. Insgesamt aber eine erste Halbzeit mit Potential nach oben, von Sanchez und Özil insbesondere. Watford war unangenehm – aber nicht dafür verantwortlich, dass sich bei Arsenal im Mittelfeld nicht gut bewegt wurde und zu häufig Anspielstationen fehlten. Und Mertesacker hatte auch nicht seine beste Halbzeit. Aber das kommt nun auch mal vor. Und Koscielny war ja da zum Aushelfen.

Und es wurde ja auch besser. Zu dem Zeitpunkt, als es wirklich nötig war. Die zweite Halbzeit plätscherte wieder vor sich hin, als Arsenal nach gut einer Stunde plötzlich das Tempo erhöhte. Und endlich wurde mal mit Geschwindigkeit in Richtung Strafraum gespielt. Cazorla stoch zu Özil durch, der zwar gefoult wird, aber Sanchez muss nur noch einschieben, von daher kein Elfmeter, sonder direkt one nil to the Arsenal. Nach einer Stunde war der Bann endlich gebrochen. Und dann ging alles recht schnell. Wie wichtig doch so ein erstes Tor sein kann. Und wieder hat es Sanchez geschossen. Giroud kam für Walcott in die Partie. Wenige Minuten später legt Özil, der in der zweiten Halbzeit auch deutlich stärker spielte, zurück auf Giroud, der den Ball in die Maschen schoss. Da war endlich mal wieder das schnelle, direkte Kombinationsspiel. Watford war geschlagen und ergab sich sehr schnell seinem Schicksal. In der 74. Minute erhöhte Ramsey nach wunderbarer Vorarbeit von Bellerin auf 3:0. Stan Kroenke klatschte auf der Tribüne bedacht in seine Hände. Danach war es easy. Özil und Sanchez bekamen ihre Auswechselungen. Giroud hatte sogar noch das 4:0 auf dem Kopf, doch Gomes hielt wunderbar.

Das war insgesamt kein einfaches Spiel, insbesondere in der ersten Halbzeit. Und dass dann am Ende ein 3:0 zu Buche steht, ist vielleicht ein Tor zu hoch, zeigt aber auch, wie gefährlich und gut unsere Offensive ist, wenn sie einmal ins Rollen kommt. 11 Tore in den letzten drei Ligaspielen. Aber über 60 Minuten war es ein Spiel fast auf Augenhöhe, Credit to Watford dafür. Für Arsenal war es der 19. Ligasieg im Kalenderjahr 2015, kein Team hat mehr Siege geholt.

Bellerin heute mit dem ein oder anderen Wackler defensiv, aber insgesamt mit einer fantastischen Leistung, gleiches gilt auch für Koscielny und Cazorla. Özil und Sanchez hatten ihre tollen Momente, als es wirklich darauf ankam. Platz 2 in der Liga verteidigt, zwei Zähler hinter Man City. Der Sieg an der Vicarage Road war wichtig, weil auch die Konkurrenz gewonnen hatte. In der Liga geht es nächsten Samstagabend gegen Everton weiter.

Aber jetzt ist erstmal Champions League. Wie sagte Wenger so treffend auf der PK nach dem Spiel: Die beste Vorbereitung auf das Spiel gegen München war ein souveräner Sieg heute. In der Liga sind wir auf Kurs. Mal schauen, ob wir das auch noch in der Champions League schaffen. Es wird schwierig. Aber vielleicht haben wir ja weiterhin einen sehr guten Tag – und Bayern mal einen schwachen Tag. Und wir einen überragenden Peter Cech im Tor – denn endlich wird er mal in der Champions League spielen.

Also: drei Punkte in Watford und weiter dran an den Klubs aus Manchester, die nächtstes Wochenende direkt aufeinander treffen. Dann heißt es, den exzellenten Lauf fortzusetzen.

Aber Bayern next. Dann lesen wir uns auch wieder.

Cheers und schönes Wochenende noch

Felix

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Der GermanGunners Podcast ist der einzige deutschsprachige Podcast über den Arsenal Football Club. Meist alle zwei Wochen, ggf. auch häufiger, diskutieren wir, Chris, Autor dieses Blogs sowie des Buches '111 Gründe Arsenal zu lieben', und Felix, Arsenal-Fan seit vielen Jahren, über die neusten Entwicklungen rund um den Arsenal Football Club, egal ob anstehende Partien, Ergebnisse, Transfers und vieles mehr. Gewohnt sachlich, kritisch, und gelegentlich emotional. Von Fans für Fans - und alle interessierten Beobachter des FC Arsenal. Regelmäßig laden wir Journalisten und Arsenal-Fans in unseren Podcast ein, um über die Gunners und die Premier League zu sprechen. U.a. dabei waren schon Marco Hagemann (RTL/Eurosport), Raphael Honigstein (SZ/The Guardian), Uli Hebel (DAZN/Sport1.fm), Kai Pahl (allesaussersport.de, der ehemalige Profi Ralph Gunesch und Christian Reichert (Fanclub Arsenal Germany). Infos unter: https://germangunners.com/podcast

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Der FC Arsenal (offiziell: Arsenal Football Club) – auch bekannt als (The) Arsenal, (The) Gunners (deutsche Übersetzung: „Schützen“ oder „Kanoniere“) oder im deutschen Sprachraum auch fälschlicherweise Arsenal London genannt – ist ein 1886 gegründeter Fußballverein aus dem Ortsteil Holloway des Nordlondoner Bezirks Islington. Mit 13 englischen Meisterschaften und zwölf FA-Pokalsiegen zählt der Klub zu den erfolgreichsten englischen Fußballvereinen. (Wikipedia)

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Die Spieldaten "Kommende Spiele" unterliegen dem Copyright von: The Arsenal Football Club (2013), http://www.arsenal.com/.

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